25. Januar 2012
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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Der Pfusch der französischen Firma Poly Implant Prothèse (PIP) hat weitreichende Folgen. Bis zu einer halben Million Frauen weltweit dürften deren aus Industriesilikon hergestellten Brustimplantate in sich tragen. Die österreichische Fachgesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ÖGPÄRC empfiehlt, so wie die meisten Länder, eine Entfernung der PIP-Implantate. Der Großteil der betroffenen Frauen in Österreich – vermutlich mehrere hundert – ließ sich die Billig-Implantate im Ausland einpflanzen.
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Wird man automatisch zum Risikokandidaten für einen Herzinfarkt, wenn man ein Auto oder einen Fernseher besitzt? Macht es einen Unterschied, ob körperliche Betätigung in der Arbeitszeit oder in der Freizeit stattfindet? Diese Fragen beantwortete die INTERHEART-Studie, die kürzlich im European Heart Journal publiziert wurde.
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Eine aktuelle Studie besagt, dass das Wissen um Alkohol und Schwangerschaft in der heimischen Bevölkerung teilweise von falschen Vorstellungen und Annahmen geprägt ist. Die Initiative „Mein Kind will keinen Alkohol!“ soll gegensteuern.
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Das Gangbild sagt die vaskuläre Demenz voraus: Bei Patienten mit zerebraler Mikroangiopathie kommt eine Marklagerläsion zur anderen, bis das motorische System aus dem Gleichgewicht gerät.
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Mit Tachykardie, Hypotonie, Luftnot und rechtsseitigen Thoraxschmerzen kommt der 16-jährige Junge in die Klinik. Die D-Dimere sind erhöht, das proBNP auch. Tatsächlich hat er eine Lungenembolie, aber wodurch?
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Rauchen ohne die schädlichen Stoffe, die bei Tabakverbrennung entstehen, sauberer Genuss und keine Schädigung der Lunge – mit und ohne Nikotin, das sind die Werbeversprechungen für die elektrische Zigarette. Welche Vor- und Nachteile hat dieses Produkt aber wirklich?
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Die 1. Olympischen Jugendwinterspiele in Innsbruck waren für viele Teilnehmer ein gelungenes Fest. Über 300 Personen wirkten während der Spiele an der medizinischen Versorgung von Athleten und Funktionären mit. Bereits vor zweieinhalb Jahren ist Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schobersberger vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) zum Chief Medical Officer der 1. Olympischen Jugendwinterspiele ernannt worden. „Nicht ahnend, was damit verbunden ist“, für das gesamtmedizinische Management einer derartigen Großveranstaltung verantwortlich zu sein, bekennt er heute.
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Leben nach oder mit einer Krebserkrankung. Die Österreichische Akademie für onkologische Rehabilitation und Psychoonkologie (ÖARP) beschäftigt sich mit diesem relativ neuen, stetig an Bedeutung gewinnenden Forschungsschwerpunkt. MT bat ÖARP-Präsident Univ.-Prof. Dr. Alexander Gaiger von der Uniklinik für Innere Medizin I in Wien um ein Resümee der ersten Jahrestagung der Akademie.
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Im Dezember 1981 wurde das Autonome Tiroler Frauenhaus eröffnet. Nach Wien war damit Tirol – zeitgleich mit der Steiermark – das zweite Bundesland, das Opfern häuslicher Gewalt zeitgemäßen Schutz angeboten hat. An der Gründung waren auch Mediziner beteiligt. Im MT-Interview zieht die Geschäftsführerin des Frauenhauses Mag. Gabi Plattner Bilanz über 30 Jahre.
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Der Hauptverband (HV) der Sozialversicherungsträger zog kürzlich Bilanz über das abgelaufene Jahr und schaute erwartungsvoll und verhalten optimistisch ins Jahr 2012. HV-Vorsitzender Dr. Hans Jörg Schelling sieht das jüngst kolportierte Einsparungsziel von 1,8 Mrd. Euro im Gesundheitswesen in den nächsten fünf Jahren als machbar. Jetzt seien die Spitäler dran, den Konsolidierungspfad zu beschreiten, den die Krankenkassen schon das dritte Jahr erfolgreich gehen.
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Die NÖGKK setzt in Zukunft verstärkt auf Prävention. Mit einem neuen Programm sollen die Versicherten einerseits zu einer Veränderung des Lebensstils angeregt werden, andererseits soll auch der Lebensraum gesünder gestaltet werden. Um die Strategie nachhaltig abzusichern, wurde erstmals ein 5-Jahres-Budget in Höhe von 17 Mio. Euro beschlossen.
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Frankenkreditnehmer mit endfälligen Finanzierungen haben schwere Zeiten, da die Schuldenkrise zu einem Anstieg des Frankenkurses führte. Wenn die Inflation ansteigt, hat man beim endfälligen Kredit freilich die Inflation auf seiner Seite, da diese zumindest den realen Wert der Kreditsumme mindert.
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Alle Jahre wieder stellt sich mit den ersten Sonnenstrahlen auch die Freude auf den Urlaub in fernen Ländern ein. Aber Sonne, Meer und exotische Orte können auch so manche Tücken haben, die mittels guter Vorbereitung entschärft werden können. Welche Impfungen benötige ich, welchen Sonnenschutzfaktor und welche Prophylaxe?
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Der prognostizierte Anstieg der Diabetesprävalenz für die kommenden Jahre ist weltweit steil. Diabetologisches Fachwissen gewinnt daher in unterschiedlichen Bereichen zunehmend an Bedeutung. Die wichtigsten Neuigkeiten, die im Rahmen der ÖDG-Frühjahrstagung diskutiert wurden, hat die Medical Tribune für Sie zusammengefasst.
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Wie viel Sinn macht es, einen Patienten wegen Verhaltensauffälligkeiten von der Allgemeinstation auf die Psychiatrie zu verlegen, wenn dieser „somatisch instabil“ ist? Diese Frage stellte sich bei der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie im Rahmen eines Vortrags, der den multimorbiden psychiatrischen Patienten in den Mittelpunkt stellte. Welche Patienten sind auf der Gerontopsychiatrie gut aufgehoben, und welche sollten doch besser auf der internistischen Station abgeklärt werden? In vielen Fällen wären wohl interdisziplinäre Konzepte die Lösung. Eine Gruppe von psychiatrischen Erkrankungen, die meist jüngere Patienten betrifft, sind die Angststörungen. Wo sie sich neuroanatomisch abspielen und welche Neurotransmittersysteme involviert sind, lesen Sie im Artikel zur Neurobiologie der Angst.
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Die Gefahr, im Arztberuf auszubrennen ist hoch. Die Ursachen von Burnout und dessen Entstehungsbedingungen sind so vielfältig wie seine Auswirkungen. Entsprechend umfassend muss eine effiziente Burnout-Prävention ansetzen. Im Rahmen der Serie STRESSLess wird allen wichtigen Aspekten Rechnung getragen. Die vielseitigen Themen werden in dieser Serie und in einer Reihe von Colloquien, für die es auch Fortbildungspunkte gibt, behandelt.
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Die Plattform Rheumatologie erscheint viermal jährlich als Teil der Medical Tribune, mit dem Ziel, praxisrelevantes rheumatologisches Wissen für den niedergelassenen Arzt aufzubereiten. Die erste Plattform des Jahres 2011 greift u.a. die Kristallarthropathien, mit der Gicht als wichtigster, aber lang nicht einziger Entität, den oft rätselhaften Morbus Behçet sowie die schwierige Therapie von Fibromyalgie- Patienten als Themen auf. Spannend auch der Beitrag über Mentaltraining zur Krankheitsbewältigung.
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Im Mittelpunkt der „Plattform Ernährung“ steht die Ernährungsmedizin. Sie behandelt die Auswirkungen der Ernährung auf den Menschen und seine Gesundheit bzw. Krankheiten. Aufbereitet werden die Themen einerseits für den Arzt in der niedergelassenen Ordination, aber auch für den Apotheker im Beratungsgespräch mit dem Patienten. Die „Plattform Ernährung“ der Medical Tribune und der Pharmaceutical Tribune soll helfen, diese gemeinsame Vorgehensweise zu unterstützen.
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Die Medical Tribune war für Sie auf zwei hochkarätigen Kongressen in Wien: Am European Congress of Psychiatry ging man etwa der Frage nach, wie Rezidive nach depressiven Episoden verhindert werden können. Die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie stand schwerpunktmäßig im Zeichen der Neurogenetik
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Die Linksventrikelhypertrophie ist ein weit verbreiteter Befund. Im überwiegenden Teil der Fälle ist sie Folge einer lang bestehenden Hypertonie. Was aber, wenn kein Bluthochdruck und auch keine Aortenklappenstenose oder kein Athletenherz vorliegen? Dann sollte immer auch an seltene Ursachen der Kardiomyopathie gedacht werden.
Kolumne von Dr. Ulrike Stelzl, Kassenärztin für Allgemeinmedizin in Graz
Wenn Mann oder Frau Allgemeinmediziner/in ist, weiß man, dass man das untere Lurchstadium in der Medizinerschaft repräsentiert. Anfangs macht das noch zornig, man lehnt sich auf, will den Kollegen und den Patienten beweisen, wie toll man ist, doch das legt sich schnell. Man hört auf, nach kleinchirurgischen Eingriffen zu verlangen, aufs Schallgerät zu schielen, und findet sich mit seiner Wertigkeit ab.
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Medical Tribune • 44. Jahrgang • Nr. 04 • 25. Jänner 2012
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Medical Tribune • 44. Jahrgang • Nr. 01 • 18. Jänner 2012
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Medical Tribune • 43. Jahrgang • Nr. 51 • 21. Dezember 2011
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Medical Tribune • 43. Jahrgang • Nr. 50 • 14. Dezember 2011
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Medical Tribune • 43. Jahrgang • Nr. 49 • 7. Dezember 2011
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Medical Tribune • 43. Jahrgang • Nr. 48 • 30. November 2011
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DFP im Web boomt

So behandle ich ...

Ob Fersensporn, Dauerjuckreiz, eingewachsene Zehennägel oder andere größere und kleinere Wehwehchen – pfiffige Hausärzte entdecken im Verlauf ihrer Tätigkeit immer wieder verblüffende Möglichkeiten, den medizinischen Herausforderungen im Praxisalltag nach der Devise „Gewusst wie“ zu begegnen.

Wie wär’s, wenn Sie uns und Ihren Kollegen Bewährtes aus diesem Ihrem ureigenen Erfahrungsschatz verraten?

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