06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
Medizin Medical Tribune
Foto: Medizin Akademie / Johannes Brunnbauer
Wiens Ärztinnen und Ärzte waren auch von der zweiten Auflage des neuen Fortbildungsevents „Medizin in Wien“ im Wiener Rathaus begeistert. Trotz Beginns der Semesterferien wurde am 30. Jänner 2010 die letzte der 600 vorbereiteten Kongresstaschen an einen registrierten Teilnehmer übergeben. Und am Abend – nach 13 Referaten und zehn Stunden intensiver Fortbildung – trafen sich noch viele Kongressteilnehmer zur Entspannung beim 60. Wiener Ärzteball in der Hofburg.
Olympische Winterspiele 2010
MT sprach mit Univ.-Prof. DDr. Anton Wicker, der als Medical Chief Officer für das medizinische Wohl des österreichischen Nationalteams zuständig ist. Darüber, welche Spuren die Dopingaffäre in Turin hinterlassen hat, wie die medizinische Versorgung der 5500 Athleten gewährleistet wird und was einen kompetenten Teamarzt ausmacht.
KINDERHOSPIZ Verein NETZ
Einen todkranken Angehörigen zu pflegen, stellt schon eine enorme Belastung dar, ist dieser Angehörige auch noch ein Kind, sind alle Beteiligten rasch am Ende ihrer psychischen und physischen Kräfte. Das mobile Kinderhospiz des „Verein Netz“ bietet hier eine wertvolle Unterstützung an. MT sprach mit den Gründerinnen Dr. Brigitte Humer-Tischler und Sabine Reisinger anlässlich des Welt-Kinder-Hospiz-Tags am 10. Februar über ihre Arbeit.
Zigarettenrauchen
Experten sind sich einig: Auf jeder Zigarettenpackung müsste es noch einen Extra-Warnhinweis für Diabetiker geben! Jetzt hat die Österreichische Diabetes Gesellschaft das Thema „Rauchstopp“ im Rahmen ihrer Therapieleitlinien ausgeweitet und präzisiert.
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Ob Fieber, Kopfschmerz oder Rheuma, viele Symptome aus der hausärztlichen Praxis lassen sich auch homöopathisch angehen – davon ist Dr. Ulla Mack-Ziegler aus Hollstadt in der Rhön überzeugt. Auf der Practica stellte sie ihre „Schatzkiste“ vor.
Verhaltensstörung
Von teilnahmsloser Starre bis hin zu Tobsuchts- anfällen – die akute psychische Dekompensation kann sich in einer ganzen Bandbreite klinischer Bilder manifestieren. Wie verhalten Sie sich richtig in solchen Seelen-Notfällen?
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Als die 31-jährige Schwangere sich mit einem milden Pruritus vorstellte, ahnte noch keiner, wie gefährlich die Lage wirklich war. Drei Tage später war das Kind in ihrem Bauch tot.
Foto: Kinderklinik Innsbruck
Mütterliche Bindungsstörungen beginnen früh und sind durch emotionale Indifferenz bis hin zu Wut und offener Ablehnung gekennzeichnet. Die postpartale Depression scheint ein wichtiger Risikofaktor zu sein.
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Die subkutane Immuntherapie scheitert bisher oft an der Compliance. Hier könnte es helfen, das auslösende Allergen nur wenige Male in den Lymphknoten zu spritzen.
Foto: BilderBox – Erwin Wodicka
Italienische Wissenschafter haben eine Nutzen-Risiko-Bewertung von ASS in der Primärprävention kardiovaskulärer Ereignisse von Diabetespatienten durchgeführt, das heißt also, bevor ein kardiovaskuläres Ereignis eingetreten ist.
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Die hochauflösende CT-Kolonographie ist ein brauchbares Verfahren für das kolorektale Karzinom-Screening und besitzt für fortgeschrittene Adenome eine beinahe so hohe Sensitivität wie die Koloskopie. Stuhltests auf okkultes Blut sind im Vergleich dazu weitaus weniger aussagekräftig.
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Lumbale Diskektomien sind häufige Operationen vor allem bei Versagen nichtinvasiver konservativer Therapien. Prinzipiell kommen zwei Typen der Operation in Frage. Bei dem aggressiveren Ansatz wird die ganze Bandscheibe entfernt, eine weniger invasive Form ist das Entfernen von vorgefallenen Bandscheibenfragmenten. Postoperative Kurz- und Langzeitergebnisse hinsichtlich Schmerzen und erneutem Bandscheibenvorfall nach aggressiveren und weniger invasiven Operationen wurden von amerikanischen Neurochirurgen erfasst.
Politik und Perspektiven
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Das Institut Suchtprävention von pro mente Oberösterreich steht allen oberösterreichischen Gemeinden und Institutionen, die dem Suchtmittelmissbrauch vorbeugen wollen, mit Rat und Tat zur Seite. Über die konkreten Angebote und mögliche Strategien berichtete der Leiter des Institutes Christoph Lagemann bei der Österreichischen Präventionstagung in Wien.
Foto: BilderBox.com
Ende Jänner präsentierte der Gesundheitsminister einen ersten Entwurf für die lang ersehnten und im Kassensanierungspaket versprochenen Ärztegesellschaften. Die Betroffenen sind jedoch weder über das Timing des Ministers noch über den Inhalt des Entwurfs erfreut.
Foto: BilderBox.com
Ende Jänner machten 173 niederösterreichische Ärzte sowie 3231 Patienten beim Disease Management Programm Diabetes „Therapie Aktiv“ mit. Geht es nach der NÖÄK, soll Ende März damit Schluss sein.
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Nachbeobachtung meldepflichtig
Orden gründet Privatstiftung
KAGes & Med Uni kooperieren
Medical Tribune 6/2010
Medical Tribune 6/2010

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Ob Fersensporn, Dauerjuckreiz, eingewachsene Zehennägel oder andere größere und kleinere Wehwehchen – pfiffige Hausärzte entdecken im Verlauf ihrer Tätigkeit immer wieder verblüffende Möglichkeiten, den medizinischen Herausforderungen im Praxisalltag nach der Devise „Gewusst wie“ zu begegnen.



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