06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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Der Kongress „Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie“ polarisierte schon vor seinem Beginn stark. Medical Tribune wollte sich ein eigenes Bild machen und war für Sie live in Graz dabei. Lesen Sie was MT-Mitarbeiter und Mediziner Dr. Rüdiger Höflechner in Graz erlebte und wie er den Umgang mit dem Thema „Exorzismus“ im Anschluss beurteilte.
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WIEN – Der Mensch von heute kann nicht mehr ordentlich fiebern – so das bedenkliche Resümee von Experten. Die Fähigkeit, innere Hitze zu erzeugen, ist entwicklungsgeschichtlich unser ältester Abwehrmechanismus. Und bis heute Prognosefaktor für den Verlauf und oft auch das Überleben von Krankheiten. „Und trotzdem wird sofort das bisschen Fieber, das die Leute zusammenbringen, abgesenkt“, wettert Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Graninger, Uniklinik f. Innere Medizin, Wien, kürzlich auf einer Fachtagung zur Hyperthermie. Zu Recht?
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WIEN – Medical Tribune ersuchte zufällig ausgewählte Ärzte aus ganz Österreich um ein Statement zu den geplanten Protestmaßnahmen der Ärztekammer. Während manche Befragte sich gar nicht öffentlich äußern wollten, unterstützen alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, die zu einem Statement bereit waren, die Streikpläne.
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WIEN – Unsere Kinder verhalten sich immer ungesünder. Und sie leiden immer öfter an Wohlstandserkrankungen. Präventionskonzepte sollten gezielt an den Lebensumständen ansetzen.
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St. Gallen – Die orale Antikoagulation ist ein Balanceakt und fordert permanente Aufmerksamkeit. Trotzdem geben sich manche Kollegen sorglos, wenn die INR mal aus dem Ruder ist. Kontrollintervalle von drei Wochen sind hier entschieden zu lang: Nur mit Argusaugen können Sie den Tod durch Hirnblutung verhindern.
DALLAS – „Ist das wirklich gut für mein Herz?“ Schlagzeilen wie „Infarkt beim Joggen“ verunsichern Patienten, denen Sie mehr körperliche Aktivität empfehlen. Doch wann ist tatsächlich Vorsicht angebracht?
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Sich selbständig zu machen ist für die Gründer einer Ordination, sei es als Wahl- oder auch als Kassenarzt, ein entscheidender Schritt für die Zukunft. Gelingt es, eine Kassenordination zu übernehmen, so sind jedenfalls vom Vorgänger Zahlen vorhanden, wie hoch die Einnahmen und Ausgaben in der Vergangenheit waren. Dieser Überblick ist eine gute Basis für die Planung der Ordinationsgründung.
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BASEL – Während Zwanzigjährige drei Gläser Wein am Tag problemlos vertragen, ist ein Drittel der Menge für Achtzigjährige bereits toxisch. Warum der Ruhestand leider nur sehr vorsichtig mit dem verdienten Tropfen gekrönt werden soll, erklärte Dr. Thomas Münzer von der Geriatrischen Klinik des Bürgerspitals St. Gallen.
WITTENBERG – Der Diabetes mellitus gehört zu den häufigsten Ursachen eines chronischen Nierenversagens. An welchen Stellschrauben können Sie drehen, um den Verlust an funktionsfähigem Nierengewebe bei Ihren Diabetikern aufzuhalten?
WIEN – Die Quantitiative Sensorische Testung (QST) zeigt schon die Schädigung kleinster Nervenfasern, wenn diese noch gar keine Symptome macht. Gerade für Diabetespatienten kann das eine große Motivation sein, ihre Blutzuckerwerte besser unter Kontrolle zu halten und so einer diabetischen Polyneuropathie vorzubeugen. MT sprach mit Univ.-Prof. Dr. Burkhard Gustorff, AKH Wien, der diese Untersuchung in seiner Praxis ambulant anbietet.
VELDEN – Das Einzige, was Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen gemeinsam haben, ist ihre relativ große Häufigkeit. Beide Krankheitsbilder sind komplex, schwer zu diagnostizieren und sollten unbedingt ernst genommen werden.
HEIDELBERG – Während eines Gambia-Urlaubs entwickelte ein 49-Jähriger juckende Papeln am Oberschenkel. Sie wuchsen sich zu schmerzhaften furunkelartigen Knoten aus. Antibiotika blieben zunächst wirkungslos.
Halle/Saale – Erst war das Auge des 68-Jährigen nach dem Fahrradsturz nur blau und geschwollen. Doch ab dem fünften Tag nach dem Unfall wurde die Sehkraft immer schlechter.
BERN – Schnell mal eine alte Leitung kappen, wird schon kein Strom drauf sein – von wegen! Schon klebt die Hand am Draht. Wie retten Sie Patienten bei Stromunfällen vom Haushaltsunglück bis zum Blitzschlag? Und wie lange muss überwacht werden?
SYDNEY/PITTSBURGH – Die Präeklampsie gefährdet Mutter und Kind durch Bluthochdruck, Proteinurie, Leber- und Nierenprobleme sowie Gerinnungsstörungen. Wie lässt sich das Risiko mindern?
In einer aktuellen Literaturübersicht wurde die Wirksamkeit von Therapiemaßnahmen der chronischen Pankreatitis hinsichtlich Schmerzminderung, Symptombesserung, Folgekrankheiten der exokrinen Insuffizienz, Verbesserungen der Lebensqualität, Reduktion von Komplikationen und Nebenwirkungen untersucht.
Amerikanische Wissenschafter haben den Einfluss des Schwangerschaftsdiabetes auf die Gewichtsentwicklung des Nachwuchses im Alter von fünf bis sieben Jahren untersucht.
Im Rahmen einer aktuellen Studie wurde überprüft, ob die Supplementation mit Kalzium allein oder in Kombination mit Vitamin D vor Frakturen und Knochenverlust schützen kann.
Zur ersten Internationalen Gehirntumor-Woche, die vom 21. bis zum 27. Oktober stattfindet und auf Probleme von Menschen mit Gehirntumoren aufmerksam machen soll, hat sich Österreich etwas Besonderes einfallen lassen. Mittels einer E-Card kann man „Zeit schenken“, z.B. für einen Familienausflug, einen Wellness-Tag, fürs Babysitten oder einen Männerabend. Außerdem wird mit jeder versandten E-Card die Gehirnturmor-Forschung unterstützt.
Medical Tribune 43/2007
Medical Tribune 43/2007

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Ob Fersensporn, Dauerjuckreiz, eingewachsene Zehennägel oder andere größere und kleinere Wehwehchen – pfiffige Hausärzte entdecken im Verlauf ihrer Tätigkeit immer wieder verblüffende Möglichkeiten, den medizinischen Herausforderungen im Praxisalltag nach der Devise „Gewusst wie“ zu begegnen.



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