09. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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Foto: Bilderbox
HALL IN TIROL – Suizidales Verhalten von Jugendlichen stand im Mittelpunkt der gemeinsamen Jahrestagung der Österreichischen und Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (ÖGS bzw. DGS) am Campus der Privaten Medizinischen Universität UMIT. 300 Experten aus dem deutschen Sprachraum nahmen teil, gefordert wird eine Erweiterung beim niederschwelligen Beratungsangebot.
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ST. POLTEN – Österreichweit wird nach Modellen für eine stärkere Vernetzung zwischen intra- und extramuralem Bereich gesucht. Ein Modell Projekt ist die „Interdisziplinären Aufnahmestation“ (IAS) Horn. Anfang Oktober zogen die Niederösterreichischen Landeskliniken nach einem Jahr ein Resümee: Die Patienten sind mit der neuen Aufnahmestation glücklich – die Praktiker in der Umgebung verzeichnen aber einen Rückgang bei den Konsultationen.
Prim. Dr. Katharina Pils, Foto: ÖRK
WIEN – Das Österreichische Rote Kreuz hat seit 1. Oktober 2007 erstmals zwei Chefärzte. Die „Neue“ ist die anerkannte und engagierte Gerontologin Prim. Dr. Katharina Pils. Sie ist ab sofort für die Gesundheits- und Sozialdienste (GSD) des ÖRK zuständig. Im Gespräch mit Medical Tribune scheute sie sich nicht, auch heikle Themen anzusprechen.
Foto: KH Speising
Die Zeiten, wo Kindern mit Genua valga oder vara die Knochen gebrochen wurden, sind zum Glück vorbei. Um einen operativen Eingriff kommen die Kleinen bei einer starken Ausprägung der Fehlstellung aber dennoch nicht herum. Eine neue Technik reduziert die Eingriffsdauer auf nur 20 Minuten.
WIEN – Wie entwickelt sich unser Gesundheitssystem bis ins Jahr 2010? Wie vertragen sich Prävention und Therapie, Kosten und Ethik? Um greifbare Fragen der nahen Zukunft ging es beim 10. Abbott Medical Circle in Wien.
WIEN – Neue Daten einer EU-weiten Studie untermauern schon bisher verwendete Argumente gegen das Rauchen und für einen besseren Nichtraucherschutz. Sie zeigt etwa klar, dass die Einschränkung des Rauchens in öffentlichen Räumen durch strengere Gesetze das Gesundheitsrisiko sowohl von Rauchern als auch von Nichtrauchern stark vermindert. Gerade in Österreich gibt es in diesem Bereich noch viel zu tun.
WIEN – Nach Kritik an Mängeln in der Versorgung baut die Stadt Wien die Kinder- und Jugendpsychiatrie aus.
NÜRNBERG – Schmerzen im Unterbauch und eine tastbare Vorwölbung: Das waren bei der 25-jährigen Frau die ersten Zeichen ihres Nierentumors, der pathologisch einem Wilms- Tumor verdächtig ähnlich sah.
WIEN – Eine österreichische Expertenrunde aus Pädiatern, einem Internisten und einer Ernährungswissenschafterin hat in mehreren Sitzungen aktuelle Ernährungsrichtlinien für Kinder erarbeitet. Unterstützt wird dieses Projekt durch die AMA Marketing, präsentiert wurden die neuen Richtlinien bei einer Tagung in Wien. Der Internist Prim. Dr. Meinrad Lindschinger räumte in diesem Zusammenhang mit Vorurteilen zum Fleischkonsum auf.
WIEN – Weniger Sachwalterschaften, mehr Autonomie für die Betroffenen und insgesamt einfacher – das ist Sinn des Sachwalterrechtsänderungsgesetzes, welches seit Juli 2007 in Kraft ist. Herzstücke der Reform sind die Vorsorgevollmacht (VorsV) und die gesetzliche Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger. Auch dem heiklen Thema „Einwilligung in medizinische Behandlungen“ wurde mehr Rechnung getragen. Für MT erläutert Familienrichter Dr. Peter Barth das Wesentliche der neuen Regelungen.
LINZ – Patienten mit der Diagnose Glioblastom – dem bösartigsten Hirntumor – haben eine hohe Sterblichkeit. Nur drei bis vier Prozent der Patienten leben länger als fünf Jahre. In den letzten Jahren ist es aber gelungen, die 2-Jahres-Überlebensrate zu verdoppeln. Außerdem konnte zumindest die Lebensqualität stark verbessert werden. Medical Tribune sprach aus Anlass der 1. Internationalen Gehirntumorwoche mit OA Dr. Josef Pichler, Landesnervenklinik Wagner-Jauregg, Linz, über die Therapie und Betreuung bei Patienten mit Hirntumoren, deren Inzidenz international im Zunehmen ist.
EDINBURGH – Neben der Straße joggen? Vor allem kardial vorgeschädigte Patienten sollten das unterlassen: Schon eine kurze Exposition gegenüber Dieselabgasen fördert eine Myokardischämie.
DORTMUND – Dyshidrosiforme Handekzeme können äußerst hartnäckig sein. Doch auch hier helfen UVA-1-Strahlen und lokale PUVA-Therapie.
BERLIN – Wer getrocknete Meeresalgen verspeist, kann seine Schilddrüse in Gefahr bringen. Je nach Art beherbergen die Algen bis zu 11.000 mg Jod/kg Trockengewicht.
HAMBURG – Mit Durchfall und Erbrechen kam der 30-Jährige in die Klinik. Als „akuten gastrointestinalen Infekt“ hatte der Hausarzt ihn eingewiesen. Kurze Zeit später kollabierte der Patient, und die Kollegen kämpften um sein Leben.
OXFORD – Sexuelle Enthaltsamkeit wäre ein probates Mittel, HIV-Infektionen zu verhindern – theoretisch. In der Praxis siegt die Fleischeslust.
Die traditionelle chinesische Medizin hat in der Schmerztherapie ihren festen Platz und wird von Patienten gut angenommen. Deutsche Forscher haben nun die Wirksamkeit von Akupunktur bei Ischialgien untersucht.
In einer aktuellen Übersichtsarbeit wurden die medikamentöse Behandlung der unkomplizierten Divertikelkrankheit, die Prävention von Komplikationen und die Therapie der akuten Divertikulitis untersucht.
In einer aktuellen Studie wurden 327 Jugendliche mit Major Depression im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren über 36 Wochen beobachtet und die Wirkung einer jeweils alleinigen medikamentösen Therapie mit Fluoxetin mit der einer kognitiven Verhaltenstherapie sowie der Kombination aus beiden Behandlungen verglichen.
Medical Tribune 45/2007
Medical Tribune 45/2007

Bereitet auch Ihnen ein Patient Kopfzerbrechen?



Schreiben Sie uns, wir kennen die Experten!

Redaktion Medical Tribune
Wiedner Hauptstraße 120-124
1050 Wien

Fax (01) 54 600 - 750

So behandle ich ...

Ob Fersensporn, Dauerjuckreiz, eingewachsene Zehennägel oder andere größere und kleinere Wehwehchen – pfiffige Hausärzte entdecken im Verlauf ihrer Tätigkeit immer wieder verblüffende Möglichkeiten, den medizinischen Herausforderungen im Praxisalltag nach der Devise „Gewusst wie“ zu begegnen.



Wie wär’s, wenn Sie uns und Ihren Kollegen Bewährtes aus diesem Ihrem ureigenen Erfahrungsschatz verraten? Von guten Ideen kann sicher so manch ein Kollege profitieren.

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Einladung zur MT-Diskussion: Onkologie für die Praxis
Netzwerke zwischen muralen und extramuralen Bereichen

Das Themenspektrum der Diskussion wird von individuellen Erwartungen an Netzwerke über Erfahrungen, Wünsche und Anregungen bis zu konkreten Beispielen für gut funktionierende Netzwerke sowie Fallbeispielen reichen.

Folgende Experten haben für das Podium zugesagt:

  • Dr. Ulrike Frosch, Allgemeinmedizinerin Baden
  • Dr. Doris Frosch, Allgemeinmedizinerin Baden
  • OA Dr. Wolfgang Halbritter, niedergelassener Internist und Hämatoonkologe, Bad Vöslau
  • OA Dr. Heinz Hannesschläger, Leiter Palliativteam Kaiserin-Elisabeth-Spital, Wien
  • Dr. Bernhard Hammerl, Palliativstation Hietzing
  • OA Dr. Clemens Leitgeb, Wilhelminenspital
Wann: Donnerstag, 22. November 2007
19:00 – 20:30 Uhr, ab 18:00 Uhr erwarten wir Sie bei unserem Cocktail-Buffet

Ort: Hotel Sauerhof, Kornhäuselsaal, A-2500 Baden/Wien, Weilburgstrasse 11

Um Anmeldung wird gebeten:
Stichwort: Onkologie für die Praxis (Baden)
Medical Tribune
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Tel.: 01/54 600-320
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E-Mail: redaktion@medical-tribune.at

Unterstützt wird die Veranstaltung von der Firma Pfizer.

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