09. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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CT 64 dreidimensionale Rekonstruktion des Herzens mit offenem aortokoronaren Venenbypass zur LAD
GRAZ – Über Generationen wurde allen Medizinstudenten eingetrichtert, dass die Basis jeder Diagnostik eine ausführliche Anamnese und physikalische Untersuchung sei, denen dann entsprechende weiterführende Untersuchungen zu folgen hätten. Eine Vorgangsweise, die nach Ansicht von Univ.-Prof. Dr. Rainer Rienmüller im Zeitalter moderner bildgebender Verfahren längst überholt ist. Der Radiologe plädiert dafür, Patienten bei KHK-Verdacht primär in die Röhre zu schieben und erst danach gezielt zu befragen.
Die Information eines Gens wird während der Transkription von der DNA in m-RNA umgeschrieben und wäh
WIEN – Die DNA enthält die Information für die Steuerung aller biologischen Mechanismen einer Zelle. Doch wie wird die Information umgesetzt? Die Genexpression verläuft in zwei großen Schritten: der Transkription und der Translation. Um Erstere geht es in dieser Folge.
Foto: Bilderbox
WIEN – Geht es um heikle Fragen wie Stammzellenforschung, Embryonenschutz, Gentests, Klonen oder Sterbehilfe kommen politische Entscheidungsträger nicht an der Bioethik-Kommission vorbei. Sollte man zumindest meinen. Schon deren Name impliziert einen gewissen Nimbus an oberster moralischer Instanz, verknüpft mit der beruhigenden Sachlichkeit der Wissenschaft. Wer „ist“ die Bioethik-Kommission? Wie arbeitet sie? Wie viel Macht hat sie?
OA Dr. Regina Prunnlechner, Foto: HS
INNSBRUCK – Arbeitssucht gilt als „saubere“ Sucht, die lange nicht erkannt wird, ihre Opfer aber dennoch – durch verschiedene Begleiterkrankungen – immer kränker macht. Medical Tribune sprach mit der Suchtexpertin OA Dr. Regina Prunnlechner, die zum Thema „Nichtstoffgebundene Süchte“ erst kürzlich eine Tagung in Innsbruck organisierte. Im Interview betont OA Prunnlechner die Rolle des Hausarztes bei der Patientenbetreuung.
Foto: UKI Innsbruck
LINZ – Bei vergrößerten Brustdrüsen bei Neugeborenen, Knaben während der Pubertät oder Männern handelt es sich meist um eine physiologische Gynäkomastie, die keiner spezifischen Abklärung bedarf. Dennoch muss man auch an eine Reihe pathologischer Formen denken. Wie Sie am besten vorgehen, um keine der – zwar seltenen, aber dafür wichtigen – Differenzialdiagnosen zu übersehen, war Thema am 4. Linzer Allgemeinmedizin-Kongress.
Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze, Foto: Archiv
WIEN – Vor kurzem platzten die Verhandlungen zwischen VPGesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky und SP-Gesundheitssprecherin Dr. Sabine Oberhauser für ein verschärftes Tabakgesetz. Die beiden Regierungspartner schieben eine Lösung für den Nichtraucherschutz bis Mitte 2008 auf. Nun hätten es die Bürger in der Hand, Nichtraucher-Lokale zu fordern, die Wirte würden sofort umstellen, betont Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze, Leiter des Instituts für Sozialmedizin der Universität Wien, gegenüber Medical Tribune. Sorgen bereitet dem Sozialmediziner, dass es derzeit eine Tendenz gibt, Raucher auf Nichtraucher zu hetzen.
ESSEN – Die Vermutung, dass ein Darmkrebs erblich ist, keimt meist schon bei der Familienanamnese. Manchmal schöpft auch der Pathologe Verdacht. In solchen Fällen sollte man die Gene der Patienten unter die Lupe nehmen.
WIEN – Neues Kompetenzzentrum für Ernährung und Prävention arbeitet als Drehscheibe zwischen Forschung und Praxis.
WIEN – Ein Versprechen der Bundesregierung wurde nun umgesetzt. Ab 2008 wird niemand mehr als zwei Prozent seines Jahresnettoeinkommens für Rezeptgebühren ausgeben.
GRAZ – Wer wachen Auges durch Österreichs Krankenhäuser geht, kann erkennen, dass sich hier im letzten Jahrzehnt vieles verändert hat: Die steigende Bedeutung der Gesundheitsförderung in Gesundheitseinrichtungen hat ihren Niederschlag nicht nur in zahlreichen engagierten Projekten gefunden, sondern auch zu vielen kleinen Änderungen geführt, die vor Jahren noch undenkbar gewesen wären. Vorreiter dieser Entwicklung ist das Österreichische Netzwerk Gesundheitsfördernder Krankenhäuser (ÖNGK).
BASEL – Früher vermutete man meist eine Tuberkulose, wenn ein Patient Blut hustete. Heute lautet der erste Gedanke dagegen: Lungenkrebs! Die Wahrscheinlichkeit dafür ist allerdings gar nicht so groß.
BOCHUM – Neue Hoffnung in Sachen Darmkrebs-Vorsorge: Führen sanftere Formen der Darmbetrachtung bald dazu, dass die Bevölkerung bereitwillig mitmacht? Wird die Endoskopie womöglich ganz abgelöst?
Dresden – Welches Parkinson-Mittel wirkt gleichzeitig gegen Inkontinenz, welches gegen Depression? Und wie bewahrt man die Kranken vor therapiebedingten Dyskinesien? Ein Experte fasst aktuelle Leitlinien-Inhalte zusammen und garniert sie mit eigener klinischer Erfahrung.
SHEFFIELD/LEEDS – Fast jeder zweite Mann wünscht sich einen größeren Penis. Bei manchen nimmt das krankhafte Züge an. Womit kann man ihnen helfen? Unter anderem mit einem großen Spiegel.
NÜRNBERG – Seit gut drei Jahren wuchs der merkwürdige Tumor am Zungenrand. Mit einer Größe von drei Zentimetern störte er den Patienten langsam beim Sprechen und Schlucken.
WÜRZBURG – Eine großflächige, nässende Erosion in der Perianalregion plagte einen 70-Jährigen bereits seit sechs Monaten. Trotz verschiedenster Lokaltherapien verschwand die lästige Hautläsion nicht.
Über Herzinfarkt, Schlaganfall und chronisch obstruktive Lungenerkrankung sollten alle Menschen Bescheid wissen. Das öffentliche Interesse an medizinischen Inhalten scheint groß zu sein. Eine aktuelle Schweizer Studie kommt allerdings zu einem ernüchternden Ergebnis über den Informationsstand der Bevölkerung.
Stürze bei Senioren sind mit Verletzungen, Krankheit, Abhängigkeit und Tod assoziiert. In einer aktuellen Studie wurde untersucht, wie wirksam Bewegung die Balance verbessern kann.
Britische Forscher haben die Auswirkung von pränataler und postnataler Rauchexposition auf das Risiko eines plötzlichen Kindstodes untersucht.
MT Ausgabe 46/2007
Medical Tribune 46/2007

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Einsendeschluss: 28.11.2007