09. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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Im Herbst fand die erste Tagung für Politische Kindermedizin in Salzburg statt. Im Umfeld der Tagung sprach MT mit dem Pädiater Dr. Leonhard Thun-Hohenstein über die Prävention und Behandlung von psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Der Schwerpunkt Pädiatrie bietet Ihnen neben politischen Themen auch Praxisrelevantes aus der Kinderheilkunde. So geht MT etwa der Frage nach, wie Kinder mit zu früh bzw. zu spät einsetzender Pubertät abzuklären und zu behandeln sind. Damit Kinder weder zu früh noch zu spät erwachsen werden.
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WIEN – Die Wiener Ärztekammer warnt erneut vor gesundheitlichen Langzeitrisiken durch intensiven Handy-Gebrauch. Besonders gefährdet seien Kinder. Neben ihrem Engagement, die Öffentlichkeit über das Thema zu informieren, fordert die Ärztekammer zudem die Kennzeichnung der Handys mit SAR-Werten, die angeben, mit welcher Aufnahme elektromagnetischer Strahlung im Gewebe der Benutzer rechnen muss, sowie die Beilage der "10 medizinischen Handy-Regeln" beim Kauf eines Handys.
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Seit Jahrzehnten führt die Weltgesundheitsorganisation einen zähen Kampf mit dem Polio-Virus. Über die notwendigen Strategien dazu diskutierten internationale Experten kürzlich am „International Meeting on Emerging Diseases and Surveillance 2007“ – kurz IMED – in Wien. Weitere Themen der Veranstaltung: Tollwut, Influenza und die moderne Seuchenkontrolle, die durch das Internet nicht unbedingt einfacher wird.
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Die bei der Fortbildungstagung der Österreichischen Gesellschaft für Urologie ud Andrologie präsentierte neue Leitlinie der deutschen Urologen verzichtet nicht auf das PSA selbst, geht aber weg von der starren Orientierung am Grenzwert. Mit dem Grenzwert 4 ng/ml würden nämlich viele Karzinome bei einem niedrigeren PSA-Wert übersehen. Es gelte also, den PSA-Wert besser zu nutzen, etwa in Zusammenschau mit anderen Risikofaktoren.
Dr. Alexander Schanner
WIEN – Die Planungsarbeiten zum Projekt ELGA (elektronische Gesundheitsakte) sollen in den nächsten Monaten beschleunigt werden. Im zweiten Teil des MT-Interviews mit ELGA-Chefplaner Dr. Alexander Schanner geht es um ELGA selbst: Wie weit wurden einzelne Teile schon umgesetzt? Was sagt der ELGA-Projektkoordinator zu Sicherheitsschwachstellen?
WIEN – Die öffentliche Diskussion zum Thema E-Health wird breiter: Am 14. November hat sich auch die Industriellenvereinigung (IV) mit einer Diskussionsveranstaltung des Themas angenommen. Dr. Artur Wechselberger, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer, kam bei der Veranstaltung zum Thema E-Health zu Wort. Die Ärzteschaft sei zu konstruktiver Mitarbeit bereit, wurde er anschließend in einer Presseaussendung zitiert. Die MT wollte es genauer wissen und fragte nach.
BERN – Chirurgische Eingriffe wie Magenband und -bypass sind auf dem besten Weg, zur Standardtherapie bei morbider Adipositas zu werden. Mit der Operation ist es aber nicht getan: Die Patienten brauchen eine lebenslange Nachsorge, um langfristige Komplikationen zu vermeiden.
HALBERSTADT – Seit mehr als 20 Jahren war die 66-Jährige herzinsuffizient. Außerdem litt sie an einer Eisenmangelanämie und hatte kleine Teleangiektasien im Gesicht. Bei diesem „klinischen Trio“ ist die Verdachtsdiagnose Morbus Rendu- Osler-Weber zwingend.
WIEN – Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass kinderfreundliche Orte auch für Erwachsene anziehend wirken, das gilt für Geschäfte gleichermaßen wie für Restaurants, Hotels und auch für Arztpraxen. Doch was genau erwarten sich Eltern von der Arztpraxis, die sie mit ihren Kindern aufsuchen?
WIEN – Am 8. November rief die Österreichische Ärztekammer zu einem Protesttag auf, um die Patienten in den Praxen über die (gefürchteten) geplanten Veränderungen im Gesundheitswesen zu informieren. MT fragte nach dem Protesttag nach, wie die Aktion gelaufen war und wie die Patienten darauf reagiert hatten. Lesen Sie weitere Meinungen dazu.
OAKLAND – Seit drei Tagen quälten den Zwölfjährigen Bauchschmerzen, Erbrechen und Blähungen. Dass hinter diesen Beschwerden eine Erbkrankheit steckte, ahnte niemand.
BASEL – Mehr Mitbestimmung für mündige Patienten! Ein griffiger Slogan. Doch wollen die Patienten überhaupt in die Entscheidung über ihre Behandlung einbezogen werden? Basler Epidemiologen gingen dieser interessanten Frage nach.
Britische Wissenschaftler haben in einer großen retrospektiven Kohortenstudie das Ausmaß, in dem Antibiotika das Risiko von Komplikationen nach Infektionen des Respirationstrakts verhindern können, untersucht.
Die Arbeitslosigkeit ist bei Personen mit psychischen Erkrankungen hoch und beträgt für jene mit schweren psychischen Erkrankungen bis zu 95 %. Ein internationales Forscherteam hat nun untersucht, ob durch individuelle Beschäftigungs- und Unterstützungsprogramme der Arbeitsmarkt und das Sozialwesen für diese Menschen günstig beeinflusst werden können.
Der diesjährige Nobelpreis für Physiologie und Medizin geht an drei Forscher, den Amerikaner Mario Capecchi und die Briten Martin Evans und Oliver Smithies für ihre bahnbrechenden Ergebnisse in der Stammzellforschung, insbesondere im Bereich embryonale Stammzellen und DNA-Rekombination bei Säugetieren.
Medical Tribune Ausgabe 48/2007
Medical Tribune 48/2007

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