06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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Foto: Bilderbox
Ein lebloses Kind: Da bleibt jedem noch so erfahrenen Mediziner kurz das sprichwörtliche Herz stehen und der Atem stockt. Je besser Sie auf diese Situation vorbereitet sind, je öfter Sie das nun Notwendige geistig und auch praktisch geübt haben, desto professioneller und ruhiger werden Sie im Ernstfall agieren. Für die Reanimation von Kindern gelten andere Richtlinien als bei Erwachsenen.
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WIEN – Bereits 40 Jahre lang erscheint Woche für Woche mit der Medical Tribune eine Zeitung speziell für Ärztinnen und Ärzte in der Praxis. Zum Jubiläum startet MT eine einzigartige Aktion: Schicken Sie uns Ihre Ideen für Artikel, die Sie schon immer in der MT lesen wollten. Wir suchen die besten aus, recherchieren, schreiben, fotografieren und veröffentlichen die Beiträge in der Sondernummer zum Jubiläum im Juli! Und die Initiatoren der veröffentlichten Artikel werden zum großen MT-Fest in Wien eingeladen.
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WIEN – Lippenbekenntnisse in Sachen Pflegegeld stehen in der Politik an der Tagesordnung. Im Gegensatz zur halbherzig geforderten jährlichen Valorisierung des Pflegegeldes könnte für Eltern behinderter Kinder ein Licht am Ende des Tunnels warten: Eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern unter der Leitung der Steiermark prüft derzeit Änderungen bei der Pflegegeldeinstufung von Kindern. Keine Minute zu früh, wie ein haarsträubender Fall in Niederösterreich zeigt.
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WIEN – Niemand würde mehr ernsthaft daran zweifeln, dass pflegebedürftig zu werden ein Lebensrisiko darstellt, so die neue Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes (ÖGKV), Ursula Frohner. Aus der Sicht der Fachpflege bedürfe es deshalb einiger Änderungen im Pflegebereich. Im Interview mit Medical Tribune erklärt ÖGKV-Präs. Frohner auch, warum ein 24-Stunden-Betreuer nicht ex lege Pflegehandlungen – wie z.B. Essen eingeben – durchführen soll.
Abb.: P. Berlit, „Klinische Differenzialdiagnose peripherer Nervenkompressionssyndrome“,
ESSEN – Ihr Patient klagt über Missempfindungen in der Hand, steife und geschwollene Finger gleich morgens nach dem Aufstehen – und nachts plagen ihn heftige Armschmerzen. Steckt ein Karpaltunnelsyndrom dahinter?
Prim. Univ.- Prof. Dr. Hans Bröll
WIEN – Das Rheuma-Zentrum (RHZ) in Wien-Oberlaa ist eine nicht Betten führende Krankenanstalt und hat sich in den letzten Jahren als Kompetenzzentrum für den Bewegungsapparat im Süden Wiens etabliert.
sekt, feiern, party, alkohol, Foto: Bilderbox
WIEN – Der diesjährige Kongress „Sucht, Komorbidität und Behandlung“ in Wien führte zu einem neuen Verständnis von Komorbiditäten bei Abhängigkeit. Die neue Sichtweise führt auch zu einem Umdenken in der Therapie von Suchterkrankungen. In einem Hintergrundgespräch erklärte Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Musalek, ärztlicher Leiter des Anton Proksch Institutes, welche Auswirkungen sich aus der engen Verknüpfung von Sucht und komorbiden Störungen ergeben.
Abb.: Ralf J. Ludwig, Roland Kaufmann, „How shingles can be beached“, Lancet 2007;
Frankfurt – Der Kopf des 85-jährigen Mannes zeigte eindeutige Zoster-Zeichen. Seltsam nur: Ein quadratisches Areal auf seinem Kopf blieb ausgespart.
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OBERSCHLEISSHEIM – Noch immer schwelt die Diskussion um die Frage, ob Quecksilber aus Amalgamfüllungen der Zähne gefährlich ist. Manche Zahnärzte behaupten: Ja! Toxikologen dagegen: Nein! Wie ist die aktuelle Beweislage?
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Nürnberg – Ein 70-jähriger kerngesunder Mann, der Radtouren und Bergwanderungen macht, braucht sicher noch keinen Facharzt für Geriatrie. Was zeichnet den „älteren Patienten“ aber aus, wenn nicht das biologische Alter allein?
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INNSBRUCK – Angesichts steigender demographischer Zahlen hat die Früherkennung auch in der Neurologie einen immer höheren Stellenwert. In den kommenden 25 Jahren wird sich die Zahl der Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen wie M. Alzheimer oder M. Parkinson verdoppeln. Eine frühe Diagnose ist der erste Schritt, um eine effektive Behandlung zu ermöglichen. In der Bildgebung sind vielversprechende neue Diagnosemöglichkeiten aufgetaucht.
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WIEN – Intensivbetten gibt es genug, die Organisationen und Einrichtungen wie Rettung, Flugrettung oder Rehabilitation sind hervorragend. Und trotzdem werden zu viele Schlaganfall-Patienten in Österreich zu spät oder unzureichend behandelt. Mehrere Projekte zur „Integrierten Versorgung“ in bislang drei Bundesländern sollen Abhilfe schaffen.
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WIEN – Das Gott-in-Weiß-Image der Ärzteschaft ist passé. Die Arzt-Patienten-Beziehung hat sich in den letzten Jahren nachhaltig geändert. Die Patienten sind aufgeklärter und informierter. Dr. Roman F. Szeliga ist Geschäftsführer der Agentur Happy & Ness, Facharzt für Innere Medizin, Mitbegründer der CliniClowns und hat für die Medical Tribune eine vierteilige Serie zur Arzt- Patienten-Kommunikation zusammengestellt – mit vielen Tipps für den medizinischen Alltag.
Es ist bekannt, dass größere Verletzungen am Bein das Thromboserisiko erhöhen, zumal wenn weitere Risikofaktoren vorhanden sind. Dass aber auch kleine Verletzungen wie etwa Distorsionen, die nicht chirurgischer Maßnahmen und der Immobilisation bedürfen, gefährlich werden können, ist das Ergebnis einer bevölkerungsbasierten Studie niederländischer Forscher.
Das deutsche Modellprojekt INVADE untersucht, ob sich durch eine konsequente Diagnose und Therapie kardiovaskulärer Risikofaktoren die Inzidenz von Schlaganfällen senken lässt. Eine nun vorliegende Auswertung dieses Projekts vergleicht die Diagnostik und Modifikation von Risikofaktoren bei zerebrovaskulärer Erkrankung, peripherer arterieller Verschlusskrankheit und koronarer Herzkrankheit zwischen Einschlusszeitpunkt und nach einer zweijährigen Intervention.
Der Barrett-Ösophagus ist eine infolge einer gastroösophagealen Refluxerkrankung auftretende Gewebeveränderung der Speiseröhre und gilt als Krebsvorstufe. Amerikanische Forscher haben in einer Metaanalyse die Krebsinzidenz bei Patienten mit hochgradiger Dysplasie des Ösophagus untersucht.
MT 7/2008
Medical Tribune 7/2008

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