06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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WIEN – Nein, auf einer Intensivstation ist es nicht wirklich behaglich. Weder für Patienten noch für Ärzte- und Pflegepersonal. Es ist eine medizinische – und für die Kranken – auch menschliche Ausnahmesituation, die für alle Beteiligten enormen Stress birgt. „Patientenkomfort“ heißt gerade deshalb das neue, zentrale Paradigma der Intensivstation – nur, wie verwirklichen? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein gemeinsames Seminar für Ärzte und Pflegepersonal im Rahmen der Wiener Intensivmedizinischen Tage.
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WIEN – Eine häufige Situation im ärztlichen Alltag: ein Patient, der plötzlich bewusstlos zu Boden gestürzt ist. Aufgeregte Augenzeugen berichten, dass der Betroffene „steif wie ein Brett“ umgefallen wäre, und „Zuckungen“ habe er auch gehabt. Ein klarer Fall von epileptischem Anfall? Nicht unbedingt, es kann auch eine Synkope gewesen sein. Wie man das eine vom anderen diagnostisch sicher auseinander hält, darüber referierte Experte PD Dr. Thomas Lempert anlässlich des Neurologie Updates in Wien.
http://www.aekwien.or.at/news_pdf/5883_3.pdf
WIEN – Die Wiener Ärztekammer fordert in einer groß angelegten Öffentlichkeitskampagne die Politik auf, endlich die Verantwortung für das Gesundheitswesen und die notleidenden Kassen zu übernehmen. Im Zuge der Aktion werden rund 2000 Ordinationen in Wien und Umgebung mit Informationsmaterial sowie mit Unterschriftenlisten für das geplante „PatientInnenbegehren ausgestattet.
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REGENSBURG – Maligne Tumoren der Mundschleimhaut rechtzeitig entdecken: Mit dem richtigen Blick für die Vorläuferläsionen können Sie Ihre Patienten der adäquaten Therapie zuführen und so die Prognose deutlich verbessern.
Otto-Wagner-Spital, Foto: WS
WIEN – Die Psychiatrie des Wiener Otto-Wagner-Spitals kommt nicht aus den Schlagzeilen. Die Vorwürfe wie Vernachlässigung von Patienten und unzulässiger Freiheitsentzug spitzen sich vor allem auf die Frage zu: Braucht die Psychiatrie mehr Ärzte und Pfleger? Jetzt ist eine Untersuchungs-Kommission des Wiener Gemeinderats zu den mutmaßlichen Missständen fix. Medical Tribune sprach mit der Direktorin der KAV-Spitäler, Dr. Susanne Herbek, und der Gesundheitssprecherin der Wiener Grünen, Dr. Sigrid Pilz.
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WIEN – Von den wissenschaftlichen Disziplinen interessiert die Medizin am meisten. Zwei Drittel der EU-Bürger konsumieren bei der Wissenschaftsberichterstattung in erster Linie Berichte über Medizin und Gesundheit. Doch was bringt das mediale Interesse Ärzten und Patienten?
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SALZBURG/WIEN – Obwohl TBC-Fälle in Österreich nach wie vor selten sind, darf die Gefahr, insbesondere durch resistente Erregerstämme, nicht unterschätzt werden. Bei der Ausbruchsabklärung kann man heute sogar auf das DNA-Fingerprinting zurückgreifen.
Abb.: Steffen Hahn et al., Radiologe 2007; 47: 808 – 811, © Springer Medizin Verlag
MANNHEIM – Ein 41-jähriger Typ-1-Diabetiker stellt sich in der Klinik vor, weil er seit dem Morgen unter einer schmerzhaften Schwellung des linken Ober- und Unterlids leidet. Auffallend ist auch eine ausgeprägte Deformierung des Nasenrückens.
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WIEN – In der medizinischen Fachausbildung hören Ärzte Vorlesungen und Referate von medizinischen Kapazitäten und Top-Experten, beim ersten Patientenkontakt besteht dann oft die Schwierigkeit, Krankheiten oder Befunde einfach und verständlich zu erklären. Dr. Roman F. Szeliga gibt im zweiten Teil der MT-Serie Tipps zur richtigen Patienten-Kommunikation.
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SPITAL/PYHRN – Die Oberösterreicherin Gerlinde Kaltenbrunner ist auf dem besten Weg nach oben – sie könnte die erste Frau weltweit sein, die alle 14 Achttausender der Erde besteigt. Zehn davon hat sie bereits geschafft. Bei ihren bislang 21 Expeditionen beeindruckt die 37-Jährige Krankenschwester nicht nur durch ihre enormen Leistungen, sondern auch durch ihre Besonnenheit, rechtzeitig umzukehren – selbst wenn es nur mehr 400 Höhenmeter zum Gipfel sind. Der größte Erfolg sei außerdem kein Gipfelerfolg gewesen, wie Kaltenbrunner im Interview mit Medical Tribune betont.
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BISCHOFSWIESEN – Patienten mit stummer Karotisstenose haben nicht nur ein erhöhtes Schlaganfallrisiko. Ihnen drohen auch andere atherosklerotische Manifestationen. Ein Screening auf KHK und paVK sowie ein optimales Risikofaktormanagement gehören daher immer zur Therapie.
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KÖLN – Schlucken Babys oder Kleinkinder versehentlich amphetaminhaltige Drogen wie Ecstasy, ist das lebensbedrohlich. Nur eine rasche und ädaquate Therapie verhindert schwere neurologische und kardiovaskuläre Komplikationen.
In den vergangenen zwei Jahrzehnten konnte eine Beziehung zwischen Zigarettenrauchen und kolorektalen adenomatösen Polypen, anerkannten Vorläuferläsionen des kolorektalen Krebses, aufgezeigt werden. Nun nahmen italienische Wissenschaftler anhand einer Metaanalyse eine Risikoabschätzung vor.
Laut einer US-Studie geht fast die Hälfte aller Fälle von kindlichen Bauchschmerzen auf akute oder chronische Obstipation zurück.
Die Daten, ob Fettsäuren und Antioxidanzien zur Reduktion des Demenzrisikos beitragen, sind widersprüchlich. Im Rahmen einer französischen Studie wurde der Zusammenhang zwischen dem Ernährungsmuster und dem Demenzrisiko bzw. der Alzheimer-Erkrankung untersucht.
Medical Tribune 8/2008
Medical Tribune 8/2008

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