06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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Foto: DÖW
WIEN – Die NS-Behörden stellten im Oktober 1938 fest, dass beim Anschluss Österreichs in Wien 65 Prozent aller Ärzte, in Zahlen 3200 von 4900, jüdischer Herkunft waren. Den meisten gelang die Flucht vor dem Nazi-Regime. Die damals weltberühmte Wiener Medizinische Schule erholte sich nie wieder von dem Aderlass, den sie durch die Entfernung jüdischer sowie politisch missliebiger Professoren und Ärzte erlitt.
Foto: Bilderbox
WIEN – Im zweiten Teil des MT-Interviews mit Dr. Erich Laminger analysiert der Chef des Hauptverbandes, warum die Ausgaben der Kassen so „exorbitant“ gestiegen sind. Einerseits habe sich die Frequenz der Arztbesuche deutlich erhöht, andererseits die Anzahl der verordneten Medikamente.
Univ.-Prof. Dr. Raimund Margreiter
Medical Tribune Österreich berichtet seit 40 Jahren über Fortschritte und Entwicklungen in der Medizin. Zum Jubiläum bittet MT prominente österreichische Mediziner um einen fachlichen und persönlichen Rückblick auf die vergangenen 40 Jahre ihrer Disziplin. Den Start macht der Innsbrucker Chirurg Univ.-Prof. Dr. Raimund Margreiter.
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WIEN – Postoperativer Schmerz ist nicht nur wegen der Belastung für den Patienten ein ernstzunehmendes Problem. Unbehandelt weist er die Tendenz auf, chronisch zu werden. Univ.-Prof. DDr. Hans-Georg Kress, Vorstand der Abt. für Spezielle Anästhesie und Schmerztherapie am Wiener AKH, zitiert die Ergebnisse einer Metaanalyse von 165 publizierten Studien, die ergab, dass rund ein Drittel der Patienten nach Operationen unter mäßigen bis starken Schmerzen und über zehn Prozent unter sehr starken Schmerzen leiden.
Univ.-Prof. Dr. Tobias Welte, Foto: Archiv
SALZBURG – Die neuesten BOLD-Daten zeigen, dass die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD) weltweit unterdiagnostiziert ist. Eine frühzeitige Diagnose und stadiengerechte Therapie wird gefordert, um den COPD-Patienten wieder ein aktives Leben zu ermöglichen.
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HALLE – Fieberschübe, Nachtschweiß, Abgeschlagenheit und dazu Panzytopenie und Milzschwellung: Wenn das kein Lymphom ist, dachte der Hausarzt des bisher gesunden 46-Jährigen. Doch der vermeintliche Krebs entpuppte sich als Reisesouvenir.
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, Foto: pressefotos.at/Robert Strasser
WIEN – Der schleichende, schmerzfreie Verlauf über Jahre, die mangelnde Aufklärung der Bevölkerung und die Unwissenheit über mögliche Risikofaktoren sind die Hauptursachen der hohen Dunkelziffer des Glaukoms. Ohne Therapie führt die Erkrankung zur Erblindung und zu dem starren Gesichtsausdruck, der der Krankheit den Namen „Star“ gibt. Früherkennung ist die stärkste Waffe gegen das unheilbare Leiden.
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WIESBADEN – Bei der rheumatoiden Arthritis (RA) sollte auf keinen Fall gewartet werden, bis Gelenkerosionen im Röntgenbild auftauchen. Nur die frühzeitige Therapie kann die Beweglichkeit erhalten.
Foto: Bilderbox
GRAZ – Sprechen Arzt und Patient nicht dieselbe Sprache, können grobe Missverständnisse die Folge sein. Umso mehr, je größer die kulturellen Unterschiede sind. Geduld beim Zuhören und Zeit nehmen beim Erklären von Diagnose und Therapie sind wirksame Gegenmittel – noch besser ist ein ausgebildeter Dolmetscher.
Foto: ÖGH
WIEN – Fehlbildungen der oberen Extremitäten und der Hand stellen werdende Eltern vor große psychische Probleme. Die Fehlbildungen sind im Ultraschall sehr gut sichtbar, der Druck auf Eltern, ein etwas anderes Kind nicht zur Welt kommen zu lassen, wird immer größer. Meist handelt es sich aber dabei um eine isolierte Deformität eines sonst gesunden Kindes. Die Österreichische Gesellschaft für Handchirurgie warb auf ihrer Frühjahrstagung für Verständnis, Unterstützung der Eltern und Aufklärung.
Dänische Forscher haben untersucht, wie sich körperliche Aktivität und der wöchentliche Alkoholkonsum auf das Risiko für einen tödlichen Herzinfarkt auswirken.
Ein Forscherteam der Cochrane Collaboration hat überprüft, ob Arthrose des Knies und der Hüfte durch Wassergymnastik positiv beeinflusst wird.
Englische Forscher haben in den Datenbanken PubMed und Science Citation Index sowie in Studienregistern publizierte Studien zur Evaluation des GI-Blutungsrisikos unter SSRI, NSAR und Kombinationen analysiert.
Medical Tribune 11/2008
Medical Tribune 11/2008

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