09. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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Klar, der Frühling mit der Birkenblüte und die Heuschnupfenplage im Sommer sind die klassischen Leidenszeiten für Allergiker und ihre behandelnden Ärzte. Doch das Thema Allergie ist eigentlich das ganze Jahr aktuell, denn sowohl die Haustaubmilbenallergie als auch allergische Reaktionen gegen Nahrungsmittel oder Medikamente halten sich nicht an den Kalender. Und auch die Behandlung der Allergiker darf sich nicht allein auf die Bekämpfung der akuten Symptome beschränken, sonst drohen Etagenwechsel und Asthma bronchiale. Wer die Ursachen einer Allergie mit einer spezifischen Immuntherapie angeht, hat sowieso ein langjähriges Projekt vor sich.
Foto: GEPA Pictures
WIEN – MT sprach mit Prof. Dr. Ernst Schopp, dem Teamarzt der österreichischen Nationalmannschaft, über seine Beziehung zum Fußball, die Sonnen- und Schattenseiten seines Berufes, warum er beim Spiel nur auf die Beine schaut und natürlich über die Vorbereitung auf die EM.
Univ.-Prof. Dr. Klaus Wolff, Foto: MSW
WIEN – Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich die Dermatologie in Österreich auf dem Nullpunkt, nicht zuletzt bedingt durch die Emigration und Ermordung jüdischer Ärzte. In den folgenden Jahrzehnten gelang dem Fach der Anschluss an die Weltelite. Die Früchte der intensiven Forschungsaktivitäten bereicherten nicht nur die Behandlung von Hautkrankheiten, sondern lieferten auch anderen Fachgebieten bahnbrechende Impulse. MT sprach mit Univ.-Prof. Dr. Klaus Wolff, seit 2004 emeritierter Leiter der Universitätsklinik für Dermatologie, Medizinische Universität Wien, über 40 Jahre Dermatologie in Österreich.
Abb.: Sigrid Karrer, Hautarzt 2007; 58: 979 – 990, ©Springer Medizin Verlag, Heide
Regensburg – Sie schmälern die Lebensqualität drastisch: Keloide stören nicht nur durch Spannen, Juckreiz und unschönes Aussehen, sondern behindern eventuell sogar normale Alltagsfunktionen. Das Therapie-Arsenal richtig einzusetzen ist nicht einfach.
Foto: Bilderbox
Zurzach – Verpassen Sie es nicht, Ihrem Patienten das Augenlicht zu retten! Kopfschmerz ist zwar ein Allerweltssymptom, doch manchmal signalisiert er drohende Erblindung. Wann müssen Sie sofort handeln?
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LINZ – Spannung, Niveau und Interaktivität – das waren die Zutaten einer höchst gelungenen Fortbildungsveranstaltung, die anstatt auf Lehrbuchwissen lieber auf diagnostisches Rätselraten setzte. Unter der Leitung von OA Dr. Dietmar Schiller wurden im Forte-Fortbildungszentrum Elisabethinen Linz zwölf schwierige internistische Fälle präsentiert, deren diagnostische Auflösung weder dem Publikum noch den diskutierenden Experten bekannt war. Lesen Sie in dieser und den folgenden Ausgaben der Medical Tribune eine Auswahl der interessanten Fallbeispiele.
Dir. Nikolaus Koller, Foto: GRO
BRUCK/MUR – Ohne baldige und ernsthafte Strukturreformen – wobei sehr viel über die Qualitätsschiene laufen müsse – könne unser Gesundheitssystem auf diesem Niveau nicht mehr erhalten werden, so Dir. Nikolaus Koller, MBA, im Gespräch mit Medical Tribune. Der Chef der Bundeskonferenz der österreichischen KH-Manager ortet das größte Manko in der unzureichenden integrierten Versorgung zwischen intra- und extramural.
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LONDON – Klitoraler oder vaginaler Orgasmus? Die weiblichen Zentren sexueller Glückseligkeit locken Forscher an: Italienische Wissenschaftler wollen mittels Ultraschall das Lustzentrum vaginaler Orgasmen, den G-Punkt, sichtbar gemacht haben.
Foto: Bilderbox
WIEN – Auf Grund einer ominösen DVD aus Liechtenstein ist derzeit die Möglichkeit der Selbstanzeige beim Finanzamt in aller Munde. Diese garantiert jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen Straffreiheit!
Foto: Bilderbox
WIEN – Und wieder ist ein „noch nicht akkordiertes“ Papier vor der Zeit an die Öffentlichkeit gelangt. Ob die endgültigen Reformpläne der Sozialpartner mit dem in der „Presse“ veröffentlichten Punkten übereinstimmen, war bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe leider noch nicht bekannt. Vorerst schaut es ganz danach aus, dass die Sozialpartner in erster Linie Einsparungen bei Ärzten und Zuschüsse vom Bund wollen. MT fasst den Stand der Dinge zum 2. April 2008 zusammen.
Abb.: Christian M. Zechmann, Frederik I. Giesel, Jens Hillengass, Amit Mehndiratta
HEIDELBERG – Seltsam: Der 54-Jährige brachte seinen rechten Arm nicht mehr über die Horizontale. Der Orthopäde fand den Grund, eine maligne Halswirbelzerstörung. Doch wo saß der Primärtumor?
Foto: Bilderbox
MÜNCHEN – Die meisten lassen sich nur ein einziges Mal auf einen Ersten-Hilfe-Kurs ein: beim Erwerb des Führerscheins. Kein Wunder, dass Laien bei Notfällen überfordert sind.
Abb.: Julia Maetzke et al., Hautarzt 2007; 58: 976 – 978, © Springer Medizin Verlag
ULM – Tägliches Nasenbluten, chronischer Hustenreiz und entzündliche Knötchen im Gesicht plagten einen 83-Jährigen. Was steckte dahinter?
Rauchen_CO2
CHICAGO – Eine Fortsetzung des Rauchens nach einem Herzinfarkt ist der stärkste Prädiktor für seine Wiederkehr bei Patienten von 35 Jahren und darunter. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Arbeitsgruppe um Dr. Loukianos Rallidis, General Hospital Attikon, Griechenland, die auf dem ACC.08 in Chicago vorgestellt wurde.
zahnarzt
WIEN – Laut Gesetz sind Zahnärzte verpflichtet, zu Beginn einer Behandlung einen Heil- und Kostenplan zu erstellen, wenn die Kosten dafür eine gewisse Höhe übersteigen. Zusätzlich müssen sie ihre Patienten über Diagnose, Behandlungsablauf, Behandlungsalternativen, Risiken und Folgen des Eingriffs sowie Konsequenzen bei Unterlassen einer Therapie aufklären. Dies alles ist bei einem Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) oft nicht oder nur mangelhaft geschehen.
Eine kombinierte Immunsuppression ist bei Patienten mit erst kürzlich diagnostiziertem Morbus Crohn effektiver als die konventionelle Behandlung mit Steroiden. Der Beginn intensiverer Behandlung schon in frühen Stadien der Erkrankung könnte in besseren Prognosen resultieren.
Die bakterielle Flora des Darmes ändert sich bei Studenten im Laufe des Semesters – ob dies wirklich der direkte Einfluss von Stress auf die Darmflora ist oder eine indirekte Wirkung, die durch geänderte Ernährungsgewohnheiten verursacht wird, muss in weiteren Studien überprüft werden.
Azetylzystein schützt die Nieren mehr als eine Hydration allein. Vor allem Risikopatienten sollten eine prophylaktische Azetylzysteintherapie vor einer Kontrastmittelgabe erhalten.
MT 15/2008
Medical Tribune 15/2008

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