06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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Foto: Bilderbox
WIEN – Vergangene Woche traten WGKK-Obmann Bittner, Wirtschaftskammer-Präsident Leitl, ÖGB-Präsident Hundstorfer und NR-Abg. Kopf vor die Presse, um ihr Konzept zu präsentieren. Zur Absicherung des Gesundheitssystems setzen die Sozialpartner zunächst vor allem bei den niedergelassenen Ärzten an. Ihre Rolle in der Patientenbetreuung soll massiv unter Kuratel der Sozialversicherung gestellt werden. Nun geht das Papier an die Bundesregierung, noch besteht die Möglichkeit Einfluss zu nehmen.
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WIEN – Diakonie-Direktor Pfarrer Mag. Michael Chalupka sprach sich kürzlich für ein besseres Pflegeangebot für Demenzkranke und deren Angehörige aus. Mobile Dienste sollten dringend ausgebaut und betreute Wohneinheiten angeboten werden. Die Diakonie zeigt, wie das gelingen könnte. Weiters fordert die Hilfsorganisation eine Verbesserung beim Pflegegeld beziehungsweise eine Änderung der Pflegegeldgesetze.
Foto: Wiener Rotes Kreuz/KHD-Dokuteam
WIEN – Die Vorbereitungen der Spitäler auf die EURO 2008 laufen auf Hochtouren. Ambulanzzufahrten wurden umgebaut, Personal aufgestockt, Kooperationen mit dem Sanitätsteam, Bundesheer, Polizei und Pharmafirmen sollen den reibungslosen Ablauf sicherstellen. „Die Kosten sind unbedeutend“, meint der Direktor des AKH, Univ.-Prof. Dr. Reinhard Krepler.
Prof. Dr. Dr. h.c. Alois Stacher, Foto: MSW/teamword
WIEN – Vor rund 55 Jahren beendete Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Alois Stacher sein Medizinstudium, das damals im Wesentlichen noch mit traditioneller Erfahrungsheilkunde ident war. Diese galt dank explodierender wissenschaftlicher Fortschritte binnen weniger Jahre als obsolet. Binnen kurzer Zeit wurde jedoch ersichtlich, dass diese innovative Schulmedizin nicht alle Probleme zur Zufriedenheit der Patienten zu lösen vermag.
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WIEN – In einer aktuellen Studie sieht das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) in der Pflege gewaltige Kosten auf die Gesellschaft zukommen. Die Kosten würden – je nach Entwicklung – von derzeit 3,26 Mrd. Euro pro Jahr auf bis zu 9,98 Mrd. Euro im Jahr 2030 ansteigen. Die 24-Stunden-Pflege-Problematik sieht Sozialminister Buchinger als vorerst gelöst an.
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Mit nur wenigen Mausklicks können fortbildungshungrige ÄrztInnen DFP-Diplome über ihr persönliches Fortbildungskonto beantragen. Mag. Dr. Raimund Fettweis von der Universitätsklinik für Geriatrie der Christian Doppler Klinik in Salzburg ist einer der ersten User, die den DFP-Diplomantrag via Fortbildungskonto online eingereicht haben. Im Interview erzählt er von seinen Erfahrungen mit dieser neuen Art des Ansuchens um ein Diplom.
Ambulanz im KH der Elisabethinen, Linz, Foto: Dr. Rudolf Leikermoser
LINZ – Die Ambulanz für klimakterische Beschwerden und Osteoporose ist im Jahre 1988 im Krankenhaus der Elisabethinen, Linz, begründet worden und war die erste ihrer Art in Oberösterreich.
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herning – Steifer Nacken und schmerzende Schultern – darüber klagen viele regelmäßige PC-Nutzer. Dänische Forscher wollten jetzt wissen, ob solche Beschwerden tatsächlich vom Computer herrühren.
Pneumokokken_Impfung
SALZBURG – Planen kann man das nicht: Genau zum Höhepunkt der Aufregung um den Masernausbruch in Salzburg versammelten sich Österreichs Impfexperten zum jährlichen Impftag in Salzburg. Blankes Unverständnis zeigte man hier vor allem gegenüber den gar nicht so wenigen Ärzten unter den Impfgegnern. An Argumenten für die Impfung mangelt es aber sicherlich nicht.
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SAARBRÜCKEN – Normalerweise gilt ein Troponinanstieg als Marker für einen akuten Infarkt, und ein hohes natriuretisches Peptid spricht für eine Herzinsuffizienz. Aber bei Sportlern können diese Marker nach Belastung erhöht sein.
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LINZ – In der vorigen Ausgabe der Medical Tribune wurde die erste Kasuistik vom Linzer Quiz-Kongress „Der Frühling der Inneren Medizin“ präsentiert. In diesem Heft geht das internistische Rätselraten mit einem Fall von Fieber unklarer Ursache (FUO) weiter. Den Schlüssel zur Diagnose lieferten hier typische Hautläsionen.
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GRAZ – Im Rahmen der „Seminare im März“ der Ärztekammer Steiermark haben Dr. med. Albrecht Warning und Dr. jur. Martin Piaty ein Seminar zum Thema „Patientenverfügung“ gehalten. Im Interview sprechen der Internist und der Rechtsanwalt über die Verfügung, ihre eigene Einstellung dazu und über die Patienten- Selbstbestimmung.
Präs. Dr. Artur Wechselberger, Foto: HS
INNSBRUCK – Die Gesundheitsplattformen der Länder versagen beim Ziel, Leistungen der Gesundheitsversorgung in den extramuralen Bereich zu verlagern. Über die Gründe ein Gespräch der Medical Tribune mit Dr. Artur Wechselberger, Allgemeinmediziner in Innsbruck und Präsident der Ärztekammer für Tirol.
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INNSBRUCK – „Qualität in der Orthopädie betrifft nicht nur Produkte, sondern auch Ausbildung und Ressourcen“, meint Univ.-Prof. Dr. Alfred Engel, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (ÖGO).
Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata
WIEN – Compliance ist bei psychiatrischen Patienten immer wieder ein Problem: Mangelnde Krankheitseinsicht, diffuse Vorstellungen über die Bedeutung der Diagnose und Angst vor den Medikamenten verbauen oft den Weg zu einem dauerhaften Behandlungserfolg. Eine wertvolle Hilfe kann hier die Psychoedukation sein, die sich in der Therapie psychischer Erkrankungen zunehmend als zentraler Baustein etabliert. Welche Inhalte dabei dem Patienten vermittelt werden und wo die Grenzen liegen, darüber sprach MT mit Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata, Univ.-Klinik für Psychiatrie, MedUni Wien.
Univ.-Prof. Dr. Robert Krause, Foto: HÖ
GRAZ – Kein Ende des Wettrüstens zwischen moderner Medizin und pathogenen Mikroorganismen in Sicht: Die pharmazeutische Industrie kontert steigende Resistenzzahlen mit immer neuen antibiotischen und antimykotischen Zungenbrechern. Bei den „Seminaren im März“ der steirischen Ärztekammer wurden die wichtigsten antimikrobiellen Innovationen vorgestellt, die derzeit auf dem Sprung aus den Forschungslabors in den klinischen Alltag sind.
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CHICAGO – Es ist bekannt, dass zwischen den Geschlechtern Unterschiede bei den kardiovaskulären Risiken bestehen. Das scheint aber nicht immer so zu sein. Eine beim ACC. 08 in Chicago vorgestellte Studie liefert Hinweise, dass diese Unterschiede bei krankhafter Adipositas nicht mehr ins Gewicht fallen.
asthma, atemnot, Foto: Archiv
STUTTGART – Strengt Ihren Patienten das Atmen mehr an, oder fühlt er sich dem Ersticken nahe? Ist die Luft beim Ein- oder Ausatmen knapp? Genaues Hinterfragen führt oft schon auf die richtige Spur.
Resektion und adjuvante postopeative Chemotherapie verlängern das Überleben beim Pankreaskarzinom.
Adipositas steigert die Risiken für häufige und seltene Krebserkrankungen, zum Teil in Abhängigkeit vom Geschlecht.
Das erhöhte Ovarialkarzinomrisiko reiht sich in die Liste anderer bekannter Risiken der Hormonersatztherapie ein, was die Bedeutung der individuellen Risikoabschätzung beim Verschreiben dieser Therapie unterstreicht.
MT 16/2008
Medical Tribune 16/2008

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