09. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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Ärztekammer und Aids Hilfe appellieren an die niedergelassenen Ärzte, immer an die Möglichkeit einer HIV-Infektion zu denken, wenn Patienten über längere Zeit über subfebrile Temperatur, geschwollene Lymphknoten, Abgeschlagenheit oder Hautausschläge klagen. Im MT-Schwerpunkt AIDS lesen Sie aber auch Berichte von den Münchner AIDS-Tagen, einer der größten Fortbildungsveranstaltungen zum Thema im deutschsprachigen Raum.
Univ.-Prof. Dr. Georg Bartsch, Foto: Archiv
INNSBRUCK – Erst war es ein vermeintlicher Durchbruch bei der Behandlung von Harninkontinenz mit sagenhaften Erfolgsraten an der Uniklinik Innsbruck. Jetzt herrscht Kriegszustand zwischen den verantwortlichen Urologen, der Ethikkommission, Tilak und Medizin-Uni Innsbruck.
Diabetischer Fuß, Foto: Prof. J. Smolle/Meduni Graz
GRAZ – Trotz der vielen Möglichkeiten, die das Labor heute bietet, sind Anamnese und physikalische Untersuchung immer noch die Basis jeder Diagnostik. Wer die Zeichen richtig deutet, kann oft schon bei der Inspektion eines Patienten Hinweise auf eine Glukosestoffwechselstörung finden. Es gibt eine ganze Reihe von Hautveränderungen, die die Verdachtsdiagnose „Diabetes“ nahe legen. Beispiele brachte Univ.-Prof. Dr. Josef Smolle, Leiter der Abteilung VMC und Rektor der Medizinischen Universität Graz, bei den „Seminaren im März“ in Graz.
Prof. Hildegunde Piza
INNSBRUCK – Die plastische und Wiederherstellungschirurgie ist ein vergleichsweise sehr junges eigenständiges Fach in Österreich. Nichtsdestotrotz haben sich die Aufgabenstellungen in den vergangenen Jahren deutlich verändert und erweitert. Sie reichen heute von der Gewebezüchtung über die Replantation von Fingern bis zur Transplantation von Händen und Gesichtsteilen, von ästhetischen Eingriffen bis zur Tumorchirurgie. Univ.-Prof. Dr. Hildegunde Piza, Vorstand der Univ.-Klinik für Plastische Chirurgie in Innsbruck, berichtet über die rasante Entwicklung sowie Highlights in diesem dynamischen Gebiet.
Foto: photos.com
GRAZ – Arzneipflanzen sind keineswegs immer harmlos, auch was das Auslösen einer Kontaktdermatitis angeht. Zwar richten die meisten dermatologisch nicht viel an, andere bringen die Haut aber heftig zum Blühen, darunter Arnika und Kamille.
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WIEN – Die Europäische Psychoanalytische Föderation hielt ihren 21. Jahreskongress in Wien ab. Getagt wurde heuer also genau in jener Stadt, wo vor hundert Jahren Sigmund Freud und die Mitglieder der Mittwoch-Gesellschaft die Wiener Psychoanalytische Vereinigung gründeten – die weltweit erste Organisation ihrer Art und bis heute die historisch bedeutendste, so die Vorsitzende Dr. Christine Diercks im Gespräch gegenüber der Medical Tribune.
Universitätsprofessor Dr. Achim Schneeberger, Foto: Affiris
WIEN – In Anbetracht der Zunahme der Alzheimer-Fälle werden effektivere Therapieansätze dringend benötigt. Derzeit verfügbare Medikamente verzögern aber lediglich die Symptome der Erkrankung. Das Wiener Biotech-Unternehmen Affiris hofft, mit einer Alzheimer-Impfung direkt in den Erkrankungsprozess im Gehirn von Alzheimer-Patienten eingreifen zu können.
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WIEN – Eine effiziente Blutdrucktherapie lebt von der Compliance des Patienten und daher von der Güte der Aufklärung. Sprachliche und kulturelle Barrieren verkomplizieren die Arzt-Patient-Beziehung und verhindern oft den therapeutischen Erfolg. Eine Aufklärungskampagne der anderen Art bedient sich eines Mittels, das kulturübergreifend verstanden wird: Humor.
Foto: Bilderbox
VANCOUVER – Ein 21-jähriger Student klagte über eine zunehmende Ganginstabilität, Schwäche in beiden Beinen und intermittierende Parästhesien der Füße. Außerdem konnte er sich beim Lernen nicht mehr so gut konzentrieren.
Allergie_Bauernhof
BERLIN – Für Kinder kann der Besuch im Streichelzoo ein heftiges Nachspiel haben: Beim Berühren der Tiere wandern EHECBakterien vom Fell auf die Hand und gelangen von dort direkt in den Kindermund: Eine hämorrhagische Kolitis ist die Quittung.
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ESSEN – Viele Patienten mit chronischen Wunden, meist Ulcera cruris, sind alt und dick. Gibt es kausale Zusammenhänge zwischen Adipositas, Ulcera und hohem Alter?
Cranberry-Produkte scheinen die Anzahl symptomatischer Infektionen vor allem bei Frauen mit rezidivierenden Harnwegsinfektionen zu senken. Cranberrysaft ist allerdings über längere Zeit nicht akzeptabel. Die optimale Dosis oder Methode der Verabreichung etwa als Tabletten, Saft oder Kapseln ist unklar.
Ungezielte Ausschlussdiäten ohne den erfolgten Nachweis spezifischer Allergien sind nicht sinnvoll und können die Nahrungsvielfalt für die betroffenen Kinder unnötigerweise einschränken.
MT 17/2008
Medical Tribune 17/2008

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