09. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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WIEN – Die Experten des „Wissenschaftlichen Beirat Funk“ sind sich einig: Anhand der aktuellen Studienlage gibt es keinen Beweis für eine Gesundheitsgefährdung durch Handystrahlung. So das Ergebnis der jüngsten Konsensuskonferenz, an der „leider trotz unserer Einladung kein Vertreter der Ärztekammer teilgenommen hat“, moniert Univ.-Prof. DI Dr. Norbert Vana, TU Wien. Der WBF empfiehlt übrigens trotzdem einen „umsichtigen“ Umgang mit dem Handy. Wie der konkret aussehen soll, darüber schweigen die Experten.
HR Univ.-Prof. Dr. Helmut Madersbacher
INNSBRUCK – Als vor 40 Jahren die Geburtsstunde der Medical Tribune in Österreich schlug, revolutionierten gerade die transurethralen Techniken die Urologie. Der größte Fortschritt gelang aber in den 70ern: HR Univ.-Prof. Dr. Helmut Madersbacher führte in Innsbruck den intermittierenden Katheterismus ein, der die Therapiekonzepte entscheidend veränderte. Der Leiter der Neuro-Urologischen Ambulanz, LKH Univ.-Klinik Innsbruck, berichtet im MT-Interview aber auch über viele andere Erfolge seiner Subspezialität Neuro-Urologie, von deren Entwicklungen immer mehr urologische Patienten profitieren.
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BREGENZ – Wenn sich Gesundheitsexperten aus drei Ländern treffen, wie bei der ersten „Gesundheitspiazza Bodensee“ im Festspielhaus Bregenz, herrscht zuerst einmal Begriffsverwirrung. Das kleine Tagungs-ABC lässt sich durch ein Glossar erlernen. Bei neudeutschen Wortschöpfungen wie „Managed Care“ wird es schon schwieriger, wie die Diskussion im Szenario „Welche Umgebung ist für effektives Managed Care notwendig?“ zeigte.
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BERN – Auch die Schweiz bereitet sich auf das Großereignis EURO 2008 vor. Im Gespräch mit Medical Tribune beantwortet Dr. Peter Rupp, Chefarzt Notfall der Privatklinik-Gruppe Hirslanden, Bern, die an den drei Spieltagen in Bern die medizinische Versorgung im Sicherheitsperimeter des Stade de Suisse koordiniert, Fragen zur Logistik dieser komplexen Aufgabe.
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WIEN – Die Medizinische Universität Wien hat sich in den fünf Jahren ihres Bestehens zu einer österreichischen Herzeige-Universität gemausert. Was die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen betrifft, liegt sie im deutschsprachigen Raum nach Berlin und München an dritter Stelle. Die Uni-Leitung fordert nun mehr Geld für Forschung und Personal.
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DAVOS – Kaum einer hat es treffender ausgedrückt als Friedrich Nietzsche: „Ohne Musik wäre die Welt ein Irrtum.“ Dem würde Prof. Dr. Lutz Jäncke, Ordinarius für Neuropsychologie an der Universität Zürich, fraglos zustimmen – er entführte die Teilnehmer des 47. Ärztefortbildungskurses der Lungenliga Zürich in die faszinierende Welt der Musik und der kortikalen Plastizität.
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LEIPZIG – Asthma wird verkannt, übersehen, falsch eingeschätzt: Mit der Diagnostik des Bronchialleidens steht es nicht zum Besten. Experten erläutern, wie Sie die Erkrankung mit strukturiertem Abklärungskonzept anpacken können.
Durch Kräftigung der Rückenmuskulatur können Rundrücken teilweise kompensiert und dadurch die Statik
WIEN – Von der WHO wird die Osteoporose als eine der zehn wichtigsten Volkskrankheiten eingestuft. Weltweit sind etwa 200 Millionen Menschen betroffen. Univ.-Prof. Dr. Katharina Kerschan-Schindl leitet die Ambulanz für Osteoporose, rheumatische Erkrankungen und Wirbelsäulenschmerz an der Wiener Univ.-Klinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation.
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WIEN – In Österreich leiden bereits 22 bis 27 Prozent der Bevölkerung unter einer Allergie. Die Gründe für den stetigen Inzidenzanstieg sind mannigfaltig. „Sie reichen von Lebensstil- und Umweltfaktoren über Medikamente bis hin zu Genderfaktoren“, betont Univ.-Prof. Dr. Erika Jensen-Jarolim, Institut für Pathophysiologie, MedUni Wien.
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WIEN – Das „Birke-Früchte- Nuss-Gemüse-Syndrom“ ist die häufigste Nahrungsmittelallergie im Erwachsenenalter. Mehr als 70 Prozent der österreichischen Birkenpollenallergiker sind davon betroffen. Die Erkrankung ist selten gefährlich, beeinträchtigt jedoch die Lebensqualität beträchtlich.
10. Österreichische Gesundheitsförderungskonferenz:
GRAZ – Die 10. Gesundheitsförderungskonferenz in Graz wollte wissen: „Was kann die Gesundheitsförderung?“ Darüber diskutierten 380 Teilnehmer aus verschiedensten Bereichen. Klar wurde dabei: Ohne Evidenz und Wissenschaft geht es auch in der Gesundheitsförderung nicht.
Knieendoprothesen, Titan-Nitrit-beschichtet
WIESBADEN – Das Durchschnittsalter der Patienten, die mit einem künstlichen Gelenk versorgt werden, nimmt immer mehr ab. Also sollten die Endoprothesen möglichst lange „halten“. Aber immer mehr Menschen reagieren auf Metalle allergisch.
Foto: F. Schiener/ÖMCCV
WIEN – Nicht alle Morbus-Crohn-Patienten mit perianalen Fisteln profitieren von einer Antibiotikatherapie. Im Einzelfall ist es bisher schwer abzuschätzen, wem man mit Antiobiotika helfen kann und wo alternative Behandlungen notwendig sind, da Prognosemarker fehlen. Mit Letzteren befasst sich die Forschungsarbeit von Dr. Sieglinde Angelberger die dafür kürzlich mit dem Forschungsförderungspreis der Österreichischen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung gewürdigt wurde.
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HALLE/SAALE – „Etwa so groß wie meine Daumenspitze und immer an der gleichen Stelle am linken Haaransatz“, so beschrieb die 65-Jährige ihre attackenartig auftretenden Kopfschmerzen. Was steckte dahinter?
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WIESBADEN – Entzündete Divertikel werden in der Regel sofort antibiotisch behandelt. Dabei sollte zunächst einmal geprüft werden, ob begleitende Komplikationen vorliegen.
Abb.: Tanja Hildenbrand et al., HNO 2007; 55: 876 – 879, © Springer Medizin Verlag,
KARLSRUHE – Plötzlich eine Vielzahl von Symptomen: Eine 40-Jährige klagt über eine Halsentzündung, Fieber, Schwellung der Halslymphknoten, Zahnfleischentzündung und bläuliche Hautknötchen.
Auf Grund der hohen Nebenwirkungsrate sowie der Entwicklung von Resistenzen ist die Antibiotikagabe bei Rhinosinusitis nur in den wenigsten Fällen gerechtfertigt. Antibiotika sind allenfalls für Patienten mit purulentem Ausfluss indiziert.
Die Frage, ob und wie schädlich Amalgam wirklich ist, muss sehr differenziert betrachtet werden muss. Eine eindeutige Aussage, ob es gefährlich oder harmlos ist, kann gegenwärtig noch nicht gemacht werden.
MT 19/2008
Medical Tribune 19/2008

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