06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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Foto: Ärztekammer Wien, Zeitler
WIEN – Eigentlich sollte es bei der Diskussionsveranstaltung der Ärztekammer mit BM Dr. Erwin Buchinger ja um das Thema „Armutsfalle. Wie sozial ist Österreich?“ gehen. Doch angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Gesundheitspolitik sah sich der Sozialminister gezwungen, Stellung zum Papier der Sozialpartner zu beziehen. Für BM Buchinger ist das umstrittene Papier zur Sanierung der Krankenkassen großteils in Ordnung. Die Befristung für kassenärztliche Verträge auch …
Dr. Sigrid Pilz, Foto: Grüne
WIEN – Ende März nahm die von den Wiener Grünen und der Wiener ÖVP beantragte Untersuchungskommission zur Situation der Wiener Psychiatrie ihre Arbeit auf. Die bisher eingeladenen Psychiater äußerten recht deutlich, wie wenig sie von den umstrittenen Netzbetten halten. Einer verwies sie sogar ins Museum. Für andere Beschränkungsmaßnahmen bräuchte man aber mehr Personal, so Gemeinderätin Dr. Sigrid Pilz. Medical Tribune interviewte die Grüne Gesundheitssprecherin direkt nach Ende der fünften Sitzung am 30. April.
Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Franz Gerstenbrand
WIEN – Vor rund 40 Jahren hat Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Franz Gerstenbrand gerade sein Buch über das Apallische Syndrom geschrieben, das bis heute weltweit die Grundlage für die Diagnose und Behandlung dieses schwersten neurologischen Krankheitsbildes ist. Einen hochinteressanten Einblick gibt der international renommierte Neurologe und emeritierte Vorstand der Neurologischen Univ.-Klinik Innsbruck im MT-Interview über Erkenntnisse aus der Raumfahrtforschung für bettlägerige Patienten.
Foto: HS
INNSBRUCK – Für die Sicherheit der EURO-Fans in Inns- bruck rückt sogar die Bergrettung aus. An die 3000 Personen werden im Juni für die drei EURO-Spiele im Sicherheitseinsatz sein.
Foto: Bilderbox
WIEN – Die richtigen Mitarbeiter zu haben, ist heute ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil für Ihr Unternehmen Arztpraxis. Viktoria Hausegger, Geschäftsführerin der Agentur Mehrwertmarketing: „Dies sollte daher schon bei der Auswahl neuer Mitarbeiter berücksichtigt werden. Wer hier schon erfolgreich ist, spart sich später Zeit, eine Menge Konflikte und finanzielle Mittel.“
Beim Ziehen des Rasenmähersteckers spürt der 28-Jährige einen Stromschlag. Foto: Jacot
ST. GALLEN – Von Kammerflimmern über Atemstillstand bis hin zu Halswirbelverletzungen reichen die möglichen Folgen eines Stromunfalls. Wie gelingt es Ihnen, die Lage richtig einzuschätzen, und wann muss Ihr Patient in die Klinik?
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MANNHEIM – Auf Gleichberechtigung nimmt das Herz keine Rücksicht. Beim Long-QT-Syndrom sind die Herren der Schöpfung klar im Vorteil.
Pneunologie2_Asthma
Heidelberg – Husten und Giemen sind häufig bei Kleinkindern. Hier ist es wichtig, ein unkompliziertes transientes Wheezing von ernsteren Erkrankungen abzugrenzen. Auch die Gefahr eines späteren Asthmas sollte der Behandler im Auge behalten.
Foto: Pressefoto Votava
WIEN – Anfang Mai tagte im Austria Center Vienna „Der Wiener Kongress“, auch DEGRO–ÖGRO 2008 genannt. Es handelte sich dabei um die erstmals gemeinsam auf österreichischem Boden abgehaltene 14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie und die 25. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Radioonkologie, Radiobiologie und Medizinische Strahlenphysik. MT sprach mit dem Kongresspräsidenten Univ.-Prof. Dr. Richard Pötter, Vorstand der Univ.-Klinik für Strahlentherapie, AKH Wien.
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WIEN – „Die Multiple Sklerose greift in alle Bereiche des Lebens ein, einerseits wegen ihrer vielfältigen Symptome, andererseits alleine auf Grund dessen, dass es sich um eine lebenslange Erkrankung handelt.“ Mit diesen Worten eröffnet Univ.-Prof. Dr. Karl Vass, MS-Spezialist im Wiener AKH und Präsident der MS-Gesellschaft Wien, seinen Vortrag bei einer Veranstaltung der MS-Gesellschaft.
Univ.-Prof. Dr. Michael Trauner, Foto: Archiv
MAILAND – Wenn es um die individualisierte Medizin geht, dann sind es gerade die Leberkrankheiten, die an vorderster Front der Entwicklung stehen. Auf diesen hoffnungsvollen Ausblick für die Patienten wies Univ.-Prof. Dr. Michael Trauner, Medizinische Universitätsklinik Graz, im Rahmen der Eröffnung der 43. Jahrestagung der European Association for the Study of the Liver (EASL) in Mailand hin. Ein Überblick über medizinische Entwicklungen rund um die Leber.
Neurodermitis
Heidelberg – Früher dachte man, Ekzempatienten entwickeln kaum Kontaktallergien. Heute weiß man, dass sie sogar sehr häufig allergisch reagieren, und zwar auf die Inhaltsstoffe ihrer Hauttherapeutika.
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Wiesbaden – Sie habe ihren Vater apathisch auf der Couch gefunden, berichtet die junge Türkin, als sie mit ihm in der Notaufnahme erscheint. Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, dass der Diabetes, den die Ärzte bei dem Mann entdeckten, gar keiner war.
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WIEN – Borderline-Patienten sind selbst für geeichte Therapeuten oft eine Herausforderung, denn „gerade in dieser Arzt-Patienten-Beziehung kommt es zu ganz starken Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomenen, die schwer auszuhalten sind“, warnt Univ.-Prof. Dr. Marius Nickel, Psychosomatisches Zentrum Bad Aussee.
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Wiesbaden – Sind Nikotinsucht und Raucherkrebs auf eine Genmutation zurückzuführen? Das wäre zu einfach, aber Zusammenhänge scheint es zu geben.
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DRESDEN – Ihr Patient klagt über komische Missempfindungen in den Beinen, schläft schlecht und fühlt sich tagsüber wie gerädert? Mit vier einfachen Fragen können Sie feststellen, ob ein Restlesslegs-Syndrom vorliegt.
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Frankfurt – Die Überlebenschancen von Kindern, die vor der 28. Schwangerschaftswoche geboren werden, sind deutlich gestiegen. Doch die Rate an Behinderungen bleibt weiterhin hoch.
Wie sagte schon unsere Großmutter: „Vor dem Essen, nach dem Essen – Hände waschen nicht vergessen!“ Und für die Situation einer Reise in südliche Endemiegebiete gilt: „Koch es oder schäl es – sonst vergiss es“, wir können ja nicht sehen, was in der Küche passiert ist.
Thalidomid scheint das Überleben von Patienten mit frisch diagnostiziertem Myelom sowohl zu verbessern, wenn es zur Standardtherapie hinzugefügt wird, als auch in der Erhaltungstherapie nach autologer Stammzelltransplantation. Allerdings ist diese Therapie mit einem erhöhten Thrombembolierisiko verknüpft, das mit niedermolekularem Heparin nicht ganz beseitigt werden kann.
MT 20/2008
Medical Tribune 20/2008

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