06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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In der MT-Redaktion: MR Dr. Rolf Jens für die Ärztekammer und Mag. pharm. Leopold Schmudermaier
WIEN – Mag. pharm. Leopold Schmudermaier, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer, und MR Dr. Rolf Jens, Ärztekammer-Funktionär und niedergelassener Arzt in Wien, stellten sich in der Redaktion der Medical Tribune der Diskussion über Gesundheitsreform, Aut-idem- Regelung und der Frage der Hausapotheken bei niedergelassenen Ärzten.
Foto: Bilderbox, Reisemdizin
Reisemedizinische Beratung hat viel mit Menschenkenntnis und Risikoabschätzung zu tun. Nicht nur das Urlaubsland entscheidet über die notwendigen Impfungen, sondern auch die Art und Weise der geplanten Reise. Das trifft insbesondere auf die Gelbfieberimpfung und die Malariaprophylaxe zu. Viel Spannendes und Praxisrelevantes rund um die Reisemedizin lesen Sie im "Schwerpunkt Reisemedizin".
Univ.-Prof. Dr. Heinrich Salzer
WIEN – In den vergangenen vier Jahrzehnten erfuhr das Fach Frauenheilkunde eine zunehmende Subspezialisierung. An der Etablierung der Gynäkoonkologie maßgeblich beteiligt war Prim. Univ.-Prof. Dr. Heinrich Salzer, Gynäkologisch-Geburtshilfliche Abteilung, Wilhelminenspital der Stadt Wien. Im Interview mit der Medical Tribune beschreibt er, wie rasch ein junger Mediziner anno 1971 tatsächlich Arzt sein durfte, welche medizinischen Highlights die Jahrzehnte prägten und welche Rolle der Frauenarzt in Zukunft spielen wird.
Die hypertrophen Tonsillen verschließen den Rachen fast vollständig. Foto: Dr. Lutz Eger
SOLINGEN – Bei Kindern mit schlafbezogener Atemstörung und hyperplastischen Tonsillen reicht es, die Mandeln mittels Laser zu verkleinern. Anders als bei der klassischen Tonsillektomie sind bei diesem Eingriff die Komplikationsrisiken gering, die Erfolgsraten dagegen sehr hoch.
Foto: Thomas Stodulka, Krisengipfel im Wiener Austria Center: Ärztekammer-Präsident Dr. Walter
WIEN / GRADO / LINZ – Österreichs Ärzteschaft zeigt sich entschlossen, gegen das neue Gesetz zur Gesundheitsreform anzukämpfen. Grundtenor bei den Fortbildungstagen in Grado, im Austria Center in Wien oder beim Aktionstag in Linz: Dieses Gesetz darf in der Form nicht beschlossen werden. Allerdings wird die Zeit knapp, und die Politiker in der Regierung zeigen sich bisher kaum beeindruckt. Der nächste Höhepunkt war der Protest-Marsch am 3. Juni 2008.
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WIEN – Alle zwei Jahre treffen sich etwa 25.000 Experten und Repräsentanten von Interessensvertretungen aus aller Welt, um den wissenschaftlichen Fortschritt und die Prioritäten in der HIV-Prävention und -Behandlung zu diskutieren. Unter dem Namen „AIDS 2010“ findet die XVIII. IAS-Konferenz – die Welt-AIDS-Konferenz – vom 18. bis 23. Juli 2010 in der Reed Messe Wien statt.
Foto: Bilderbox
WIEN/SALZBURG – Tobende Massen auf den Zuschauerrängen, Fouls und Umarmungen auf dem Spielfeld: Bei kaum einer anderen Sportart spielen so viele Emotionen mit wie im Fußball. Geht es darum, Aggressionen zu zügeln oder die Kooperation in der Mannschaft zu verbessern, dann ist sportpsychologisches Know-how gefragt. Gemeinsam mit drei renommierten Sportpsychologen analysiert MT für die Serie zur Euro 2008 mentale Strategien rund um das schwarz-weiße Leder.
Geburtshilfe_Patientin
Bonn – Ob eine Vaginalgeburt eher leicht oder schwer verläuft, hängt maßgeblich von den Reibungskräften im Geburtskanal ab. Ein neues Gel soll diese Kräfte verringern und die Geburt damit leichter und rascher machen.
Mammographie, Brustkrebs, Mammakarzinom, Foto: Bilderbox
WIEN – Die EU plant zur Senkung der Brustkrebssterblichkeit die Implementierung spezialisierter, interdisziplinärer Behandlungszentren in allen Mitgliedsstaaten. Ein Konzept, das laut Österreichischer Chirurgischer Gesellschaft in Österreich so nicht umgesetzt werden kann. Vielmehr müssen vorhandene Expertise und Infrastruktur genützt und vernetzt werden. Denn die Qualitätsstandards seien im internationalen Spitzenfeld angesiedelt.
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YOUNGSTOWN – Patienten mit Harnverhalt sind in der Hausarztpraxis keine Seltenheit. Häufig trifft es ältere Männer mit benigner Prostatahyperplasie. Dass die Blase entlastet werden muss, ist klar, nur wie verhindert man das Rezidiv?
Univ.-Prof. Dr. Sebastian Roka
INNSBRUCK – Der neue Ansatz der „natural orifice transluminal endoscopic surgery“ (NOTES) wird wegen seiner geringen Invasivität stark vorangetrieben. Die transvaginale Cholezystektomie wird in einigen Zentren bereits als Standardeingriff beworben. Einige prinzipielle Probleme der Methode sind jedoch noch ungelöst.
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WIEN – Wie bei vielen Erkrankungen gilt auch im Fall von Colitis ulcerosa: Nur durch Früherkennung kann der Krankheitsverlauf günstig beeinflusst und invasive Eingriffe vermieden werden. Aktuelle Umfragen zeigen freilich ein beträchtliches Informationsdefizit in der Bevölkerung hinsichtlich entzündlicher Darmerkrankungen. Und während befragte Ärzte mehr von der Kolektomie halten, präferieren die Patienten – verständlicherweise – die medikamentöse Behandlungsschiene.
Schlafforschung_Stoerung
GMUNDEN – Seit kurzem gibt es in Österreich ein synthetisch hergestelltes Melatonin-Präparat, das als Arzneimittel zugelassen ist. MT sprach am Rande der 8. Jahrestagung der ÖGPP in Gmunden mit dem Schlafexperten Prim. Univ.-Prof. DDr. Michael Lehofer, Vorstand der Psychiatrischen Abteilung I an der Landesnervenklinik Sigmund Freud Graz, welche Patienten von diesem neuen Medikament profitieren.
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Es gibt nur sehr wenige geprüfte Interventionen, die Schmerzen und Beschwerden beim Mammographie-Screening beeinflussen können und demnach kaum Maßnahmen, die in der Routine angewendet werden können. Da die Mammographie jedoch die bevorzugte Methode für das Screening der Brust darstellt, sollten weitere Forschungsarbeiten zum Thema durchgeführt werden.
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In Deutschland nehmen weibliche Ärzte den Diabetes und seine Folgen offensichtlich ernster als ihre männlichen Kollegen. Besonders das prognostisch bedeutsame Risikomanagement ist bei Ärztinnen besser.
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In Deutschland werden wichtige modifizierbare Risikofaktoren vor allem bei Frauen mit kardiovaskulären Risikofaktoren schlechter kontrolliert als bei Männern. Auch eine cholesterinsenkende Behandlung erhalten Frauen seltener.
MT 23/2008
Medical Tribune 23/2008

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