09. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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WIEN – Am Montag, den 16. Juni bleiben die Ordinationen als Protest gegen den Gesetzesentwurf zur Kassensanierung zu. Das hat die außerordentliche Vollversammlung der Österreichischen Ärztekammer nach intensiver Auseinandersetzung am 7. Juni einstimmig beschlossen. Reagiert dann die Politik nicht, kommt es am 26. und 27. Juni und vom 7. bis 9. Juli abermals zu Ordinationsschließungen.
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WIEN – Noch wird von der Gesundheitspolitik an den Spitälern nicht gerüttelt. Allen Beteiligten ist aber klar, wirklich viel Geld kann nur in den Spitälern gespart werden. Wie effizient und auf welchem Qualitätsniveau werden Österreichs Krankenhäuser tatsächlich geführt? Über diese Themen diskutierte eine Expertenrunde beim Zukunftsdialog der Vinzenz Gruppe Ende Mai in Wien.
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WIEN – Der Sommerurlaub naht, und Medical Tribune gibt allen Rätselfreunden die Chance, Büchergutscheine für die Urlaubslektüre zu gewinnen.
Foto: Bilderbox
INNSBRUCK – Österreichs Transplantationschirurgie arbeitet international auf höchstem Niveau. Der Mangel an verfügbaren Spenderorganen kostet jährlich aber rund 150 Menschen das Leben. Vor allem bei Nierenerkrankungen könnte der Anteil der Lebendspenden deutlich erhöht werden.
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DORNBIRN – Über 500 Gynäkologen und Geburtshelfer nahmen heuer an der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe „im Ländle“ teil. Über die Themenschwerpunkte der Veranstaltung sprach die Medical Tribune mit dem Tagungspräsidenten Prim. Univ.-Doz. Dr. Walter Neunteufel, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Dornbirn und amtierender Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Wichtigste Botschaft: Die Gynäkologie will die beste Therapie für jede Frau.
Univ.-Prof. Dr. Hannes Strasser
INNSBRUCK – Die Auseinandersetzungen um die an der Innsbrucker Universitätsklinik für Urologie entwickelte Harninkontinenztherapie beschäftigt weiterhin Gerichte, Ethikkommission, Medizinische Universität, Krankenanstaltenträger Tilak und die in die Kritik geratenen Ärzte. Zur gerichtlichen Klage eines Patienten, bei dem die Therapie ohne Erfolg blieb, wollte Univ.-Prof. Dr. Hannes Strasser nichts sagen. Den anderen Fragen der Medical Tribune hat er sich gestellt.
Homöopathie
WIEN – Naturheilverfahren stehen bei Patienten oft hoch im Kurs: „Gibt es hier nichts Homöopathisches?“, so ein häufiger Wunsch von Patienten. Der Universitätslehrgang Natural Medicine holt alternativmedizinische Methoden aus der Grauzone nichtärztlicher Beratertätigkeit und vermittelt Naturheilverfahren auf wissenschaftlicher Grundlage.
Dr. Christoph Dachs, ÖGAM-Präsident Dr. Erwin Rebhandl (re.) und Prof. Dr. Anita Rieder (Verei
WIEN – Zum zweiten Mal vergab die ÖGAM Preise für richtungsweisende Innovationen in der extramuralen Versorgung. Den ersten Platz gewann das Salzburger Gesundheitsnetzwerk Tennengau. Die Verleihung fand im Rahmen des 4. Kongresses für Allgemeinmedizin & Integrierte Gesundheitsversorgung (IGV) statt.
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MAILAND – Für Nicht-Urologen ist es möglicherweise verwirrend: Da gibt es mal einen Harndrang, den man der Prostata zuweist. Hier erscheinen Alphablocker angebracht. Oder man schreibt den imperativen Harndrang der Blase zu und gibt dagegen Anticholinergika. Die „überaktive Blase“ ist etwas für Frauen, die „Speichersymptome“ sind etwas für Männer? Aber auch Männer profitieren von Anticholinergika, und nicht immer haben sie (noch) eine Prostata.
Foto: Bilderbox
WIEN – Die Kühlregale in den Supermärkten sind voll davon, die Hersteller schwärmen von der immunstärkenden Wirkung probiotischer Joghurts und Milchprodukte, mit deren Hilfe man den Winter angeblich ohne Infekte übersteht. Aber gibt es auch wissenschaftlich fundierte Beweise dafür, oder handelt es sich hier nur um einen geschickten Werbegag?
Mit seinem 12-jährigen Sohn und vier Bekannten fuhr Dr. Fritz Schmoranzer durch die tunesische Sahar
WIEN – Dr. Fritz Schmoranzer erfüllte sich einen lang gehegten Traum und bereiste als Individualtourist zusammen mit seinem 12-jährigen Sohn und vier Bekannten die tunesische Sahara. In seinem Reisebericht schildert er, welche Vorbereitungen zu treffen sind und was es alles zu beachten gilt, damit so ein Abenteuer gelingt.
Abb.: Ali-Reza Fathi et al., NEJM 2008; 358: e5, © Massachusetts Medical Society,
BERN – Seit Jahrzehnten schon hatte der Mann eine Riesenbeule auf der Stirn. Noch nicht einmal ein Helm passte.
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OXFORD – Bisher galt meist das Ausschlussverfahren: Erst wenn nichts anderes als Beschwerde-Ursache in Frage kam, legte man sich auf den Reizdarm fest. Eine britische Leitlinie zeigt, wie Sie ohne derart großen Aufwand zur Diagnose kommen.
Leider bleibt für manche Patienten nur die Alternative einer Perücke, denn für sämtliche gängige Behandlungsformen der Alopecia areata kann keine Wirkung bewiesen werden.
Die bekannten Maßnahmen zur Reduktion von Hausstauballergenen können nicht empfohlen werden.
MT 25/2008
Medical Tribune 25/2008

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