06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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Kassenpaket_Parlament
WIEN – Viel Kritik von ärztlicher Seite gab es beim ersten Hearing des Sozialausschusses des Nationalrats zur geplanten Gesundheitsreform im Parlament. Die Pläne von Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky und Sozialminister Dr. Erwin Buchinger wurden massiv kritisiert.
Univ.-Prof. Dr. Herwig Kollaritsch, Foto: Archiv
Ein niedergelassener Arzt aus Wien 16 hat bei der MT via E-Mail angefragt: Er sucht nach Informationen, wo man IgE-Antiköpertests auf alle Impf-Inhaltsstoffe durchführen lassen kann. Es häufen sich die Fälle, dass Prick- und Epikutantests nicht aussagekräftig sind. Speziell sucht er eine Testung auf Formal- und Glutaraldehyd, Aluminium und Thiomersal oder Phenol.
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GRAZ – Die Amnestie für illegale Hausbetreuung ist mit Ende Juni 2008 ausgelaufen. Was die 24-Stunden-Betreuung ist, und welche rechtlichen Vorschriften eingehalten werden müssen, damit diese auch legal abläuft, hat Mag. Dr. Maria Moik von der Wirtschaftskammer Steiermark bei einem Informationsabend zur Pflege „Ich schaffe es nicht mehr allein“ am Sozialmedizinischen Zentrum Liebenau erklärt.
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HANNOVER – Ihr Patient klagt über Übelkeit und Erbrechen. Vorrangig sind zwei Fragen: Wie bedrohlich ist das Erbrechen? Und: Könnte eine gravierende Erkrankung dahinter stecken?
Foto: Prof. Dr. Rainer Weber
KARLSRUHE – Ein dickes Auge im Zuge einer akuten Sinusitis? Diese oft bei Kindern auftretende Komplikation bekommt man durch i.v.-Antibiotika meist gut unter Kontrolle. Bei Fortschreiten jedoch droht Lebensgefahr.
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WIEN – Die Akut-PCI gilt als beste und sicherste Behandlung des akuten Herzinfarkts. Vorausgesetzt sie wird rasch, von einem erfahrenen Kardiologen und an einem entsprechenden Zentrum durchgeführt. Noch immer ist aber das Hauptproblem der Zeitverlust, der zwischen Beginn der Infarktsymptome und dem ersten Arztkontakt stattfindet. Das „Wiener Modell“ hat es durch eine beispielgebende Vernetzung geschafft, die Sterblichkeit bei Infarktgeschehen signifikant zu senken.
Rot-Kreuz-Bundesrettungskommandant Mag. Gerry Foitik
WIEN (APA) – Es habe bei der EURO 2008 weniger Vorfälle gegeben als erwartet, zieht Mag. Gerry Foitik Ende Juni Bilanz. Österreichweit versorgten die Sanitätsteams 5200 Patienten, 853 davon mussten ins Spital. In der Fanzone Wien gab es zahlenmäßig mit knapp 1900 die meisten Einsätze, 220 Patienten wurden hospitalisiert. Den Großteil machten Bagatellverletzungen aus.
burnout_aerztin.jpg
lübeck – Mit Luftnot und Hämoptysen wird die 38-jährige Krankenschwester in die Uniklinik verlegt. Am Vortag hat sie ihre Garage geputzt, doch eine Inhalation von Chemikalien verneint sie ebenso wie Medikamenteneinnahme.
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WIEN – Neueste Statistiken zeigen eine besorgniserregende Entwicklung: Der Anteil an jungen Mädchen, die abtreiben lassen, hat sich verdreifacht! Als Ursache orten Experten mangelndes Problembewusstsein, Unsicherheit, und Informationsdefizite bezüglich Verhütungsmethoden.
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MILLSTATT – Das Bild der Zöliakie hat sich gewandelt – war bei der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie in Millstatt zu hören. Die Erkrankung, die früher als „Kinderkrankheit“ betrachtet wurde, wird nun immer häufiger erst im Erwachsenenalter, ohne deutlich ausgeprägte Klinik, diagnostiziert. Die einzige Therapie ist nach wie vor die glutenfreie Ernährung.
Osteoporosetherapie_Konzept
WIEN – Bei geschätzten 700.000 betroffenen oder gefährdeten Personen ist eine adäquate Versorgung von Osteoporose-Patienten ohne Einbeziehung der Allgemeinmediziner nicht möglich. Über interdisziplinäre Zusammenarbeit und moderne Therapieoptionen diskutierten Allgemeinmediziner und Fachärzte beim ÖGAM-Kongress.
Foto: Bilderbox
LINZ – Die oberösterreichische Gebietskrankenkasse hat nun mit „EMMA“ einen dreiwöchigen Kuraufenthalt für Eltern von Kindern mit besonderen Bedürfnissen entwickelt. Dieses Rundum-Service-Paket ist bereits das zweite Angebot einer Auszeit für pflegende Angehörige – nach „ANNA“, das sich regen Zuspruchs erfreut.
Dr. Michael Adam
WIEN – Vor 40 Jahren wurden hierzulande die meisten Kinder im Kreißsaal geboren und wenig später in Steckkissen gewickelt von ihren Müttern getrennt aufbewahrt. Zu fix vorbestimmten Tageszeiten wurden sie in einem Rollwagen zum Stillen gebracht – „ein brüllendes zweistöckiges Gefährt“, erinnert sich Dr. Michael Adam, Gründer des Geburtshauses Nußdorf in Wien und anfangs angefeindeter Vorreiter der „sanften Geburt“, die sich mittlerweile auch in öffentlichen Krankenhäusern etabliert hat.
Kolumne von Dr. Ulrike Stelzl, Wahlärztin für Allgemeinmedizin in Graz
Die wöchentliche Kolumne von Dr. Ulrike Stelzl, Wahlärztin für Allgemeinmedizin in Graz.
Foto: Bilderbox
Bei gesunden älteren Personen verbessern aerobe Bewegungsinterventionen nicht nur die kardiorespiratorische, sondern wahrscheinlich auch die kognitive Fitness.
Sport_Pillen
Sport ist sehr empfehlenswert zur Gewichtsreduktion, vor allem in Verbindung mit Diät.
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Der mögliche zukünftige nichtinvasive Nachweis von Darmkrebs durch Bluttests könnte in Zukunft zu einem zuverlässigen und kostengünstigen Verfahren für Massenscreenings entwickelt werden. Zurzeit bleibt aber noch die Darmspiegelung der diagnostische Goldstandard.
40. Jahrgang/Nr. 28 • 9. Juli 2008
Medical Tribune 28/2008

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MT-Sommerrätsel:
Drei dürfen sich freuen!

Foto: Bilderbox

Die Gewinner des MT-Sommerrätsels 2008 sind:

1. Preis
(100-Euro-Buchgutschein)
Dr. Andreas Schmid, Wartberg

2. Preis
(70-Euro-Buchgutschein)
Dr. Silvia Zenkl, Gallizien

3. Preis
(50-Euro-Buchgutschein):
Dr. Norbert Ringer, Gosau

MT gratuliert und wünscht viel Spaß beim Lesen