06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
Seite drucken
ADHS, Foto: Bilderbox
SEGGAU – Ob ein Kind schulreif ist, entscheidet letztendlich der Schulleiter. Er hat dafür gegebenenfalls schulärztliche und schulpsychologische Gutachten einzuholen. Wünschenswert ist es aber, bereits bei der Mutter-Kind-Pass-Untersuchung mit fünf Jahren die motorischen, sprachlichen, kognitiven und emotionalsozialen Voraussetzungen für den Schulbesuch zu überprüfen, damit ein Kind bei Defiziten bis zum Schuleintritt noch gezielt gefördert werden kann.
Mag. Jan Pazourek, Foto: WGKK
WIEN – Die Krankenkassen erwarten für heuer ein Defizit von 285,9 Mio. Euro, die Gebietskrankenkassen (GKK) allein kommen zusammen auf einen prognostizierten Abgang von 269,6 Mio. Der Wiener GKK fehlen 92 Mio. Die MT sprach mit Mag. Jan Pazourek, Direktor der Wiener Gebietskrankenkasse, über die Hintergründe.
Fonds Gesundes Österreich
WIEN – 7,25 Millionen Euro hat der Fonds Gesundes Österreich jährlich zur Verfügung, um Projekte zur Gesundheitsförderung zu unterstützen. Dazu kommen Kampagnen zur Gesundheitsförderung. Das zunehmend knappe Budget, das nicht valorisiert wird und für immer mehr Projekte reichen muss, macht die Aufgabe nicht leichter. Zum zehnten Geburtstag übersiedelte FGÖ-Leiter Mag. Christoph Hörhan mit seinem Team immerhin in ein neues Büro.
Foto: Bilderbox
BAD DOBERAN – „Immer wieder Bauchschmerzen“ – diese Klage hört man sehr oft von Kindern und ihren Eltern. Bei 90 % der Kinder lässt sich keine organische Ursache ausmachen. Wie aber sind die anderen 10 % herauszufiltern?
O. Univ. Prof. Dr. DDr. hc Siegfried Kasper
WIEN – Psychiatrische Patienten waren früher arm dran: War doch das Wissen über den Gehirnstoffwechsel begrenzt, und die verfügbaren Medikamente hatten schwere Nebenwirkungen. So wurden sie entweder gar nicht genommen, und wenn doch, trugen sie zusätzlich zur Stigmatisierung der Betroffenen bei. Schizophrenie galt als unheilbar, und Angststörungen wurden erst gar nicht behandelt. Auf der anderen Seite sah aber auch die Ausbildung junger Psychiater ein wenig anders aus als heute, erinnert sich Univ.-Prof. Dr. DDr.h.c. Siegfried Kasper, Leiter der Uniklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Wien.
Bild
WIEN – Mehrere Ergebnisanalysen der PROactive-Studie vervollständigen inzwischen das Bild der Wirkungen des Insulinsensitizers Pioglitazon bei Typ-2-Diabetikern mit hohem kardiovaskulären Risiko. Den aktuellsten Mosaikstein liefert eine rezent publizierte Arbeit, deren Ergebnisse eine Reduktion verschiedenster kombinierter makrovaskulärer Endpunkte zeigten.
sekt, feiern, party, alkohol, Foto: Bilderbox
LINZ – Rein rechtlich kann die Krankenkasse Erwachsene, die Alkohol an Minderjährige ausschenken, für die Transport- und Therapiekosten zur Kasse bitten. Bisher nutzt aber nur die OÖGKK besagte Regressmöglichkeit bei diesem so genannten schuldhaften schädigenden Verhalten. Pro Quartal bekommen etwa zehn Wirte bzw. Zeltfestveranstalter eine Zahlungsaufforderung.
InnereMedizin_Sport
VELDEN – Resistente Bakterien werden zunehmend zum Problem. Das gilt nicht nur für Krankenhäuser. So treten unter anderem immer häufiger MRSA-Stämme auf, die beim Sport und anderen sozialen Aktivitäten übertragen werden und schwerste Infektionen verursachen können. Darüber berichtete Univ.-Prof. Dr. Heinz Burgmann bei den heurigen Ärztetagen in Velden.
Mammographie, Brustkrebs, Mammakarzinom, Foto: Bilderbox
WIEN – Brustkrebs ist europaweit die häufi gste Todesursache bei Frauen, deshalb hat die EU alle Mitgliedstaaten aufgerufen, bis 2008 ein Mammographie-Screening nach EU-Leitlinien zu implementieren. Unter dem Motto „Ich schau auf mich“ lief dazu in der Bundeshauptstadt für ein Jahr ein Pilotprojekt in migrationsstarken Bezirken.
Foto: Bilderbox
WIESBADEN – „Talk about Sex“ heißt die Devise, wenn Sie den Ursachen einer Urethritis oder eines Genitalulkus auf die Spur kommen und dann effektiv behandeln wollen. Nicht nur das Sexualleben mit seinen Praktiken ist relevant, sondern auch die Reiseanamnese des Patienten.
Bild
Beim Nierenzellkarzinom ist die Operation die einzige kurative Behandlung. Umso wichtiger ist die Frühdiagnostik. Aber auch beim metastasierten Karzinom gibt es Fortschritte.
Univ.-Prof. Dr. Henriette Walter
WIEN – Schon allein die Vorstellung einer Gastroskopie treibt vielen Patienten den Angstschweiß auf die Stirn. In der Vorstellung kann der Endoskopschlauch aber auch dünner als ein Frankfurter Würstchen werden – und schon geht das Hinunterschlucken ganz einfach. Anxiolyse und Analgesie sind nur einige von vielen Phänomenen, die in hypnotischer Trance induziert werden können. Doch obwohl die Wirksamkeit von Hypnose durch zahlreiche Studien belegt ist, überwiegt bei vielen die Skepsis.
Foto: Bilderbox
MAILAND – Für die Behandlung des weltweit zweitwichtigsten Karzinogens nach dem Rauchen, nämlich der Hepatitis B Virusinfektion, steht nun ein weiteres Medikament zur Verfügung. Es kann die Infektion sehr wirksam unterdrücken, ist gut verträglich und birgt gleichzeitig nur ein geringes Risiko der Resistenzentwicklung. Tenofovir, das schon seit Jahren erfolgreich in der Therapie der HIV-Infektion eingesetzt wird, ist nun auch für die Behandlung der Hepatitis B zugelassen.
Rauchen_CO2
Kaum zu glauben, dass es neben den vielen negativen Einflüssen von Rauchen doch auch eine positive Nachricht zu berichten gibt.
Foto: Bilderbox
Ein Umzug oder die Trennung der Eltern kann bei Kindern das Risiko deutlich erhöhen, später an einer Allergie zu erkranken. Der Botenstoff VIP aus der Gruppe der Neuropeptide könnte eine Vermittlerrolle zwischen Stressereignissen im Leben und der Immunregulation einnehmen.
Foto: Bilderbox
Wenn diese Veränderungen auch nicht sehr spektakulär sind, können sich auch kleine Veränderungen positiv auf die Inzidenz der koronaren Herzkrankheit auswirken. Dies erscheint vor allem angesichts der geringen Kosten und der fehlenden Toxizität einer Vitamin-C-Supplementation in einem Bereich von 500 bis 1000 mg pro Tag interessant.
Medical Tribune Ausgabe 36/2008
Medical Tribune 36/2008

Bereitet auch Ihnen ein Patient Kopfzerbrechen?



Schreiben Sie uns, wir kennen die Experten!

Redaktion Medical Tribune
Wiedner Hauptstraße 120-124
1050 Wien

Fax (01) 54 600 - 750
DFP im Web boomt!

So behandle ich ...

Ob Fersensporn, Dauerjuckreiz, eingewachsene Zehennägel oder andere größere und kleinere Wehwehchen – pfiffige Hausärzte entdecken im Verlauf ihrer Tätigkeit immer wieder verblüffende Möglichkeiten, den medizinischen Herausforderungen im Praxisalltag nach der Devise „Gewusst wie“ zu begegnen.



Wie wär’s, wenn Sie uns und Ihren Kollegen Bewährtes aus diesem Ihrem ureigenen Erfahrungsschatz verraten? Von guten Ideen kann sicher so manch ein Kollege profitieren.

Schreiben Sie uns!

Redaktion Medical Tribune
Wiedner Hauptstraße 120-124
1050 Wien

Fax (01) 54 600 - 750