09. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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 Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky, Fotos: Thomas Stodulka
WIEN – In wenigen Tagen entscheiden die österreichischen Wähler über die Zusammensetzung des künftigen Nationalrats. Egal wie die Wahl ausgeht, Dr. Andrea Kdolsky wird der neuen Regierung nicht mehr angehören und sich aus der Politik zurückziehen. Im MT-Interview erzählt sie über Anpassungsprozesse im österreichischen Gesundheitssystem, über Kompetenzprobleme, den Widerstand der Ärzteschaft und darüber, dass sie froh ist, dass der Diskussionsprozess jetzt wohl kaum mehr zu stoppen ist.
Prim. Univ.-Prof. Dr. Sybille Kozek-Langenecker, Foto: Archiv
WIEN – 15 bis 20 Prozent der operierten Patienten leiden an mittelstarken bis starken postoperativen Schmerzen. Eine Situation, die verbesserungswürdig ist, befindet Prim. Univ.-Prof. Dr. Sybille Kozek-Langenecker, Leiterin der Anästhesie- und Intensivmedizin am Evangelischen KH. Für sie muss die Schmerzbehandlung im Gesamtkonzept eines KH adäquat integriert sein. Der erste Schritt zu diesem Ziel ist die exakte und umfassende Dokumentation des Schmerzes. „Make the pain visible”, so die Strategie der neuen Primaria, die in der Akutschmerztherapie neue Standards setzen will.
Foto: ESMO 2008
STOCKHOLM – Lungenkrebs ist weltweit die häufigste Krebstodesursache, die Fünf-Jahres- Überlebensrate liegt unter 15 Prozent. Meist wird die Diagnose erst in fortgeschrittenen Stadien gestellt. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird daher der Nutzen von Screening- Programmen untersucht. Beim ESMO in Stockholm wurde der aktuelle Stand der laufenden wissenschaftlichen Diskussion zusammengefasst.
Foto: Bilderbox
WIEN – Neue Kommunikationstechnologien und -methoden können in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Patientenversorgung leisten. Denn die Zahl der Demenzerkrankungen wird auf Grund der demographischen Wandels weiter ansteigen.
Foto: Fotos: C. Bayerl
WIESBADEN – Wer Pilznägel sanieren will, braucht ein gutes Auge, Harnstoff-Präparate und Geduld. Mit einem Jahr Behandlungszeit muss man rechnen. Eine ausgewiesene Expertin erklärt, wie Sie am besten zum Ziel kommen.
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KLAGENFURT – Was anderswo komplexer Vereinbarungen bedarf, wird in Kärnten einfach gelebt. So klappt die Zusammenarbeit von intra- und extramuralem Bereich in der Versorgung von Psoriatrikern zur beiderseitigen Zufriedenheit. Das Geheimnis des Erfolgs: Man kennt einander – in vielen Fällen noch aus der gemeinsamen Ausbildung.
in consilio
Dr. H. U. aus K: Ich hatte ein Knochenmarködem im Knie und mir Ilomedin geben lassen. Dennoch erkrankte nach der medialen Femurkondyle die laterale, außerdem übersprang das „Ödem“ den Gelenkspalt in die mediale Tibia. Die nochmalige Ilomedin-Therapie brachte mäßigen Erfolg. Was kann ich tun?
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DRESDEN – Serologie und Dünndarmbiopsie sind die beiden Eckpfeiler der Zöliakiediagnostik. Diskrepante Befundkonstellationen erfordern jedoch weiterführende diagnostische Maßnahmen.
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GRAZ – Jeder Zweite hat es schon einmal erlebt: Irgendetwas scheint im Hals zu stecken, lässt sich aber nicht runterschlucken. Der Rachen fühlt sich eng und verschleimt an. Ein Besuch beim Arzt ist meist wenig befriedigend: Bei der Mehrzahl der Betroffenen findet man kein organisches Substrat der Beschwerden. Was steckt hinter dem Globusgefühl, wie lässt es sich behandeln? Tipps für den Umgang mit diesen oft schwierigen Patienten gab es am HNO-Kongress in Graz zu hören.
Foto: Thomas Stodulka
WIEN – Aktuelle Geriatrie- Projekte standen bei der Tagung „Lebenslust im Alter“ im Wiener Rathaus auf dem Programm. Als Höhepunkt überreichte die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag. Sonja Wehsely den Ignatius-Nascher-Preis 2008 der Stadt Wien für Geriatrie an Prim. Dr. Katharina Pils.
Prof. Dr. Anita Riecher-Rössler
BASEL – Mittlerweile gibt es gute Evidenz dafür, dass Östrogene eine Reihe neuro- und psychoprotektiver Effekte aufweisen: Sie wirken antidepressiv und antipsychotisch, antiaggressiv, stressprotektiv und verzögern den Abbau kognitiver Funktionen im Alter. Zudem verbessern sie das neuronale Wachstum und die Myelinisierung, erhöhen die Synapsendichte und -plastizität und verbessern die neuronale Konnektivität, sind also eine Art „kognitiver Enhancer“.
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WIEN – „Ich spreche hier nicht als Mitglied des Obersten Sanitätsrates zu Ihnen, sondern als Mensch! In Wahrheit gibt es keine Impfgegner oder Impfbefürworter. Es gibt nur Laien, die eine Meinung haben dürfen, und Ärzte, die der Wissenschaft verpflichtet sind. Ärzte dürfen keine ,Meinung‘ haben!“ So Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze gewohnt unmissverständlich anlässlich des medialen Starts der großen Aufklärungsoffensive „Impfen? Aber sicher!“.
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BARCELONA – Eine rechtzeitige erfolgreiche Therapie psychiatrische Erkrankungen hat wesentlichen Einfluss auf die kognitive, soziale und berufliche Entwicklung der Betroffenen. Kinder und Jugendliche leiden unter ausgeprägteren unerwünschten Nebenwirkungen der Therapie mit atypischen Antipsychotika als Erwachsene. Eine sorgfältige Nutzen/Risiko-Abwägung ist also Pflicht.
Abb.: Yahya Daneshbod, N Engl J med 2008; 359: 74, © Massachussetts Medical Society
SHIRAZ – Mit einem dicken Knubbel im Mund stellte sich der 20-jährige junge Mann seinem Arzt vor. Innerhalb von nur zehn Monaten war der harte Tumor an seinem Gaumen zu beachtlicher Größe gereift.
Foto: Bilderbox
BERLIN – Bei vielen Patienten wird präoperativ eine bestehende Alkoholkrankheit nicht erkannt. Hier könnte eine computerassistierte Selbstauskunft des Patienten helfen.
Kolumne von Dr. Ulrike Stelzl, Wahlärztin für Allgemeinmedizin in Graz
Die wöchentliche Kolumne von Dr. Ulrike Stelzl, Wahlärztin für Allgemeinmedizin in Graz.
Foto: Bilderbox
Ein niedrigerer BMI, höhere physische Aktivität und bessere kardiorespiratorische Fitness tragen zu einem niedrigeren Katarakt-Risiko bei – das ist auch für die Golfspieler wichtig, damit sie den Ball im Rough leichter wiederfinden.
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Schwedische Forscher fanden in einer Studie an über 300.000 Golfspielern heraus, dass Golfspielen die Lebenserwartung um fünf Jahre steigern kann, was einer um 40 % geringeren Sterberate im Vergleich zu Personen der Allgemeinbevölkerung gleichen Alters, Geschlechts und sozioökonomischen Status, die nicht Golf spielen, entspricht.
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Die zyklische Behandlung mit Mesalazin und Rifaxim stellt eine effektive Therapie der symptomatischen Divertikulose dar, wobei Mesalazin in der Ersttherapie auf Grund der besseren Wirksamkeit der Vorzug gegeben werden sollte.
Medical Tribune 39/2008
Medical Tribune 39/2008

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