06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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Foto: EHFG
BAD HOFGASTEIN – Das diesjährige „European Health Forum Gastein“ stand ganz im Zeichen ethischer Prinzipien – und deren Umsetzung im Gesundheitswesen. Damit alles nicht nur „heiße Luft“ bleibt, definierten mehr als 600 Experten aus 45 Ländern Grundwerte und Kriterien, anhand derer die Umsetzung der Werte in die Praxis zu bemessen sei. Auch die Finanzkrise war Thema.
17. Kongress der European Respiratory Society (ERS); Berlin, Oktober 2008
Ein Paradigmenwechsel zeichnet sich angesichts der zunehmenden Antibiotikaresistenzen in der Behandlung der ambulant erworbenen Pneumonie ab, war auf der diesjährigen Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie in Wien zu hören. Hier finden Sie auch einen ersten Bericht von der Tagung der European Respiratory Society in Berlin.
Foto: Archiv
BIRMINGHAM – Muskelzucken, Taubheitsgefühle und Karpopedal-Spasmen kennt man als klassische Hypokalzämie-Zeichen. Mitunter resultieren jedoch auch gefährliche Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle. Wie bekommen Sie die Elektrolytentgleisung rechtzeitig in den Griff?
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WIEN – Fast die Hälfte der niedergelassenen Ärzte in Österreich haben keinen Kassenvertrag, sondern ordinieren als Wahlärzte. Wiederum die Hälfte der Wahlärzte arbeitet hauptberuflich in der Klinik. Wahlärzte stellen damit eine wichtige Nahtstelle zwischen intra- und extramuralem Bereich dar. Eine von der Ärztekammer beauftragte Umfrage zeigt den Stellenwert der Wahlärzte im österreichischen Gesundheitssystem.
Abb.: Argyrios Chronopoulos et al., Z. prakt. Augenheilkd. 2008; 29: 157 – 166, © Dr. R.
BERLIN – Am Anfang ist meist nur ein Auge betroffen: Die Bindehaut entzündet sich, das Auge juckt, tränt und kratzt, und die Lymphknoten vor dem Ohr oder am Unterkiefer sind geschwollen. Bahnt sich hier eine Keratoconjunctivitis epidemica an?
Foto: Bilderbox
LINZ – Eine interessante Podiumsdiskussion zu juristischen Themen wie Sachwalterschaft und Patientenverfügung sowie zu ethischen Fragen wurde auf dem 5. Allgemeinmedizin- Kongress in Linz geführt. Eines kam immer wieder klar heraus: Ob der vielen Gesetze sollte dennoch nie vergessen werden, den vielzitierten „Hausverstand“ einzuschalten.
Foto: Bilderbox
HALL IN TIROL – Trauerarbeit mit Kindern nach Todesfällen naher Angehöriger und psychologische Hilfe für Eltern behinderter Kinder. Das waren zwei Themen bei der Tagung zur Krisenintervention und Notfallpsychologie an der UMIT in Hall.
Foto: Prof. Dr. Martin Deichmann
GELNHAUSEN – Nävuszellnävi lassen sich mithilfe der Shave-Exzision schnell und einfach entfernen. Die einer Schürfwunde entsprechende Traumatisierung heilt in der Regel problemlos ab; oft bleiben nicht einmal Narben zurück.
Foto: PID/Rathauskorrespondenz Wien
WIEN – Für sein jahrelanges Engagement für die Geriatrie in Österreich wurde Prim. Prof. Dr. Franz Böhmer, ärztlicher Leiter des SMZ-Sophienspital im Wiener KAV, mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. Univ.-Prof. Dr. Bruno Niederle, Leiter der Chirurgischen Endokrinologie an der Wiener Universitätsklinik für Chirurgie, erhielt das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien.
Steuerrecht_absetzen
WIEN – Grundsätzlich sind Alimente „Privatangelegenheit“. Kann eine solche Verpflichtung dennoch steuerlich verwertet werden? Diese Möglichkeit besteht über die Geltendmachung des Unterhaltsabsetzbetrages. Dies bringt bei z.B. drei Kindern jährlich bis zu 1.375,20 Euro an Steuerersparnis.
Foto: Bilderbox
WIEN – Rechtzeitig gegen Grippe impfen lautet wie jedes Jahr das Gebot der Stunde vor dem Beginn der kalten Jahreszeit. Dringender als sonst gilt diese Empfehlung heuer, zumal für diese Saison eine besonders heftige Grippewelle droht.
: Bilderbox
ROOTSTOWN – Unzählige Menschen werden mehrmals im Jahr vom Lippenherpes heimgesucht. Mit modernen Virustatika können Sie diesen Patienten recht gut helfen – Schwerstgeplagten sogar per Dauertherapie.
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Farnborough – „Machen Sie mal eine Faust“ – diesen bei der Blutentnahme beliebten Satz sollten sich Ihre Helferinnen verkneifen. So senken sie die Rate der fälschlich hohen Kaliumwerte.
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ERFURT – Antihistaminika sind die First-Line-Medikamente bei chronischer Urtikaria. Aber nicht alle diese Substanzen sind gleich geeignet. Und: Sie müssen evtl. sehr hoch dosiert werden – bis zum Vierfachen.
Foto: Health & Medicine
Graz – Bereits zum dritten Mal fand der Kongress für Traditionelle Chinesische Medizin statt. Unter Fachvortragenden befand sich diesmal Dr. Klaus-Dieter Platsch, Internist, Psychotherapeut, TCM-Arzt in Bad Endorf, Deutschland, seines Zeichens und mehrfacher Buchautor. MT bat ihn zum Gespräch.
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HOFHEIM – Bereits beim Verdacht auf eine nekrotisierende Fasziitis heißt es: Ab in den OP! Denn nur die rechtzeitige und radikale operative Revision verschafft eine Überlebenschance.
EEG, Epilepsie
BERLIN – Auch Epilepsie-Patienten dürfen Alkohol trinken. Solange sie beim Trinken maßhalten, erhöht sich das Anfallsrisiko nicht. Von größeren Mengen sollten sie allerdings die Finger lassen, denn ausgiebiges Trinken kann tatsächlich die Anfallsfrequenz erhöhen, v.a. bei jungen Patienten mit idiopathischer generalisierter Epilepsie.
Foto: AKH Linz
LINZ – Für eine Reihe von HIV-Medikamenten sind bereits Gentests zur Resistenz-Testung im Einsatz. Für die neueste Generation, nämlich die Integrase-Inhibitoren, gab es aber bisher noch keinen. Das Zentrallabor des AKH Linz hat nun österreichweit den ersten Gentest entwickelt, mit dem eine Resistenz gegen diese neue Wirkstoffgruppe festgestellt werden kann.
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gÖTEBORG – Die Neurodermitis beim eigenen Kind noch verhindern – dafür glauben schwedische Forscher ein ganz einfaches Mittel gefunden zu haben: rechtzeitig Fisch füttern.
Foto: Philosophicum Lech
LECH – Was Geld mit Philosophie zu tun hat? Jede Menge, wie man auf dem diesjährigen Philosophicum in Lech am Arlberg ausgiebig hören konnte. Dass die Perspektiven zum Teil überraschend waren, liegt in der Natur der Sache, denn schließlich ist es ja (auch) Aufgabe der Philosophie, jene Muster zu hinterfragen, in denen wir über die Dinge denken, die uns im täglichen Leben umgeben.
Foto: Archiv
Von kindlichem Asthma sind mehr Jungen als Mädchen betroffen. Allerdings nimmt die Reaktivität der Atemwege bei ihnen häufiger in der Pubertät wieder ab. Hier scheinen geschlechtsspezifische Faktoren eine Rolle zu spielen,
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Neben dem „alten Standard Morphin” sind verschiedene neuere Entwicklungen mit vergleichbarer, aber nicht besserer Wirkung verfügbar.
Medical Tribune 42/2008
Medical Tribune 42/2008

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