06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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SALZBURG – Sportliche Aktivität verbessert den Glukosestoffwechsel und ist deswegen für Diabetiker empfehlenswert. Aber wie stellt man einen sporttreibenden Diabetiker ein, damit ihm die Hypoglykämie nicht zum Verhängnis wird? Univ.-Doz. Dr. Raimund Weitgasser gibt praktische Tipps auf wissenschaftlicher Grundlage.
Foto: Bilderbox
VELDEN – In Gesundheit zu investieren zahlt sich aus. Das zeigen zahlreiche Studien sowohl für ärmere als auch für reiche Länder. Um die Kosten auch bei guten Leistungen in Grenzen zu halten, ist vor allem eine Steigerung der Effizienz in den Systemen gefragt. Univ.-Prof. Dr. Martin McKee vom European Centre on Health of Societies in Transition sprach beim Austrian Health Economics Forum in Velden über die engen Zusammenhänge zwischen Volkswirtschaft und Gesundheit.
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SEEFELD IN TIROL – Schizophreniepatienten haben ein erhöhtes Risiko bei Herz- und Zuckerkrankheit. Diagnosen werden aber bei ihnen oft schlechter und verspätet gestellt, auch die Behandlung hinkt gegenüber nichtpsychotischen Patienten hinterher. Ein Gespräch über aktuelle Aspekte zur Schizophrenie mit Tagungsorganisator Univ.-Prof. Dr. W. Wolfgang Fleischhacker.
Neuer Kurs auf www.medizin-medien.at: Richtige Entscheidungen in der Allgemeinmedizin erlernen.
WIEN – Allgemeinmedizin ist die Akut- und Langzeitbetreuung und Behandlung von gesunden und kranken Menschen mit körperlichen und seelischen Gesundheitsstörungen, unabhängig von Alter und Geschlecht unter besonderer Berücksichtigung der Gesamtpersönlichkeit, der Familie und der sozialen Umwelt. Ein neuer E-Learning-Kurs soll helfen, die richtigen Entscheidungen in der Allgemeinmedizin zu finden.
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Llandudno – Seit drei Monaten kann der 88-Jährige keine feste Nahrung schlucken. Zwölf Kilo hat er schon verloren, doch weder HNO-Ärzte noch Gastroenterologen konnten die Ursache finden.
Foto: Bilderbox
WIEN – Über eine Million Österreicher leiden an Harn- und Stuhlinkontinenz. Nicht einmal die Hälfte der Betroffenen sucht professionelle Hilfe. Um eine flächendeckende Versorgung für Inkontinenz-Patienten zu fördern und einheitliche Qualitätsstandards in Diagnostik und Therapie zu sichern, bietet die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) nun an, entsprechende Zentren zu zertifizieren.
Foto: PD Dr. C. Hafner
REGENSBURG – Sie sind hautfarben, hellbraun oder schwarz und sitzen auf der Haut wie „aufgeklebt“: Seborrhoische Keratosen gehören zu den häufigsten Hauttumoren überhaupt – mal treten sie einzeln auf, mal massenhaft.
Viktoria Hausegger, Foto: Archiv
WIEN – Service ist ein stark unterschätzter Faktor für den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens Arztpraxis. Eine unfreundliche Stimme, ein unaufmerksamer Mitarbeiter, eine fehlende Hilfestellung – und der Patient kommt nicht mehr in diese Arztpraxis.
Dr. Norbert Reider
INNSBRUCK – Für Psoriasis-Patienten in Tirol gibt es neben der Universitätsklinik in Innsbruck vor allem die niedergelassenen Dermatologen als Ansprechpartner. Leichte Fälle behandeln die niedergelassenen Dermatologen vor Ort, schwere Fälle werden in die Klinik überwiesen. Die Zusammenarbeit klappt hervorragend, schließlich kennt man sich, ähnlich wie in Kärnten, noch aus der Ausbildung.
Abb.: OA Dr. Kandolf
BERN – Gebärmutterschleimhaut sitzt nicht immer nur dort, wo sie hingehört: 10 bis 15 % der fertilen Frauen haben z.B. peritoneale, ovarielle oder rektovaginale Endometrioseherde. Und die führen nicht selten zu heftigen Schmerzen oder gar zu Unfruchtbarkeit.
Foto: Bilderbox
WIEN – Wenn in der Sturm- und Drang-Phase der Pubertät die Eltern gemieden werden und der Schulunterricht zu kurz kommt, sind Internet und Printmedien oft die einzigen Quellen zur sexuellen Aufklärung. Dass kompetente Aufklärung nicht unerheblich ist, zeigen Daten des Weltbevölkerungsberichtes zur Sexualhygiene. Österreichische Gynäkologen nehmen die Teenager nun unter ihre Fittiche.
Foto: Bilderbox
GRAZ – Es ist das wichtigste Anion im intrazellulären Stoffwechsel und wesentlicher Bestandteil zahlreicher Enzyme und Zellbausteine: Ein Mangel oder Überschuss an Phosphat kann nicht nur Auswirkungen auf den Knochen haben, sondern zu multiplen Organdysfunktionen führen. Welche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Störungen des Phosphatstoffwechsels? Darüber wurde bei den Grazer Fortbildungstagen diskutiert.
© Technisches Museum Wien
WIEN – Anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Herzschrittmacher“ präsentiert die Ausstellung „Abenteuer und Forschung“ des Technischen Museums in Wien ein Special zum Herzschrittmacher. Neben Herzphysiologie und Therapie von Rhythmusstörungen werden die Funktion und die historische Entwicklung des Herzschrittmachers Besuchern ab zehn Jahren anschaulich näher gebracht.
Foto: Schaub-Walzer
WIEN – Am 10. Oktober, dem Welttag der psychischen Gesundheit, ging der in den vergangenen Monaten oft kritisierte Psychosoziale Dienst Wien in die Informationsoffensive. An zwei Wiener Bahnhöfen suchten Experten das Gespräch mit Passanten über psychische Probleme und medizinische, therapeutische und soziale Angebote für Betroffene.
Foto: Bilderbox
ALBUQUERQUE – Frauen, die wegen einer antidepressiven Therapie unter sexuellen Problemen leiden, profitieren offenbar von Sildenafil. An einer achtwöchigen US-Studie nahmen 98 Frauen teil, sie waren durchschnittlich 37 Jahre alt. Alle nahmen seit längerem selektive oder nichtselektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer ein und beklagten damit assoziierte Libido- bzw. Orgasmusprobleme.
Foto: Bilderbox
WIEN – Alzheimer-Demenz ist eine Erkrankung die, wenn sie erst einmal auf Schiene ist, derzeit nicht mehr zu stoppen ist. Am Kongress der Österreichischen Alzheimer Gesellschaft im Wiener Konzerthaus diskutierte man über Prävention, aktuell verfügbare Therapien und medikamentöse Hoffnungsträger für die Zukunft.
DDr. Hannes Westermayer, Präsident der Österreichischen Zahnärztekammer, Foto: Zahnärzte
LINZ – Früher reichte eine Zange fürs Zahnziehen und ein Bohrer fürs Plombieren, beschreibt MR DDr. Hannes Westermayer die Kluft zwischen moderner Zahnmedizin und dem Leistungskatalog, der in Grundzügen aus den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts stammt. Der Präsident der Österreichischen Zahnärztekammer kritisiert am Rande des Zahnärztekongresses in Linz außerdem scharf die Selbstbehalte für Sozialleistungen:
Raucher, Nichtraucher, Foto: Bilderbox
Rauchen erhöht das Risiko für die altersbedingte Makuladegeneration. Da Exraucher ein geringeres Risiko aufweisen als gegenwärtige Raucher lohnt sich die Nikotinentwöhnung. Allerdings wurde nicht geprüft, in welchem Alter oder Stadium der Erkrankung ein Rauchstopp das Risiko reduzieren kann.
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Wer mit einem Raucher verheiratet ist, hat auch als Nicht- oder Exraucher ein erhöhtes Schlaganfallrisiko.
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Kaffee erhöht nicht das Risiko für die koronare Herzkrankheit.
Foto: Bilderbox
Einnahmen-Ausgaben-Rechner wie etwa Ärzte haben die Möglichkeit, bei Ausweis eines Verlustes aus der Ordination in der Steuererklärung diesen mit den Gewinnen der folgenden drei Jahre auszugleichen. Dadurch kann es zu einer beträchtlichen Steuerersparnis kommen.
Medical Tribune 40. Jahrgang/Nr. 43 • 22. Oktober 2008
Medical Tribune 43/2008

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