06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
Seite drucken
Foto: Bilderbox
BAD HOFGASTEIN – Das diesjährige European Health Forum Gastein beschäftigte sich mit dem Richtlinienentwurf für Patientenrechte im EU-Ausland. Jeder EU-Bürger hat grundsätzlich das Recht auf medizinische Behandlung in anderen EU-Staaten. Allerdings gibt es in der Praxis viele Unsicherheiten. Die neue Richtlinie soll einen klaren Rahmen für die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung inklusive Kostenerstattung schaffen.
Foto: Diakonie
WIEN – Unter dem Titel „Lebensrisiko Pflege – die Pflegedebatte muss neu geführt werden“ lud Anfang Oktober die Diakonie Österreich zum Pressegespräch. Im Mittelpunkt stand die Forderung nach der Schaffung und Sicherung eines differenzierten und bedürfnisgerechten Pflegeangebots in Österreich.
Foto: Bilderbox
BASEL – Gleichzeitig gehen und sprechen? Unmöglich! Hapert es bei Ihrem älteren Patienten mit der geteilten Aufmerksamkeit, droht erhöhte Sturzgefahr. Für diese Senioren ist der Joggingschuh tabu und Tai-Chi eine Riesen-Chance.
Bild
WIEN – Die Österreichische Schmerzgesellschaft (ÖSG) spricht sich für ein hierarchisch strukturiertes Versorgungskonzept von Schmerzpatienten aus. Beispiele anderer Länder zeigen, dass sich damit Kosten senken lassen. Das ist der nächste logische Schritt nach der Vereinheitlichung der Weiterbildung im Zusatzdiplom Schmerztherapie. Gleichzeitig sollen auch die Bedürfnisse der Patienten mit einfließen.
Univ.-Prof.
WIEN – Die wichtigsten Eigenschaften eines Verhütungsmittels sind Sicherheit der Verhütung und gute Verträglichkeit. Dennoch rückt bei der Pille immer mehr der gesundheitliche Zusatznutzen in den Vordergrund. Dies ergab eine kürzlich durchgeführte Umfrage. Eine neue niedrig dosierte Pille erfüllt diese Vorgaben. Sie ist klinisch erprobt zur Behandlung von psychischen und physischen Symptomen im Menstruationszyklus und kann das Hautbild verbessern.
Foto: St. Anna Kinderkrebsforschung
Der Krebs im Kindesalter steht im Mittelpunkt dieses MT-Schwerpunktes „Onkologie für die Praxis“. Krebserkrankungen sind – nach Unfällen – die häufigste krankheitsbedingte Todesursache bei Kindern zwischen ein und 15 Jahren. Die Inzidenz ist zwar gering, dennoch sollte auch in der niedergelassenen Praxis auf Warnsymptome geachtet werden, um eine frühzeitige Diagnose zu ermöglichen.
Foto: Bilderbox
HALL IN TIROL – Traumatisierte Kinder und Jugendliche bedürfen eines besonders behutsamen Umgangs. Zugleich kann bei einem Akuttrauma die Intervention nicht rasch genug erfolgen. Aspekte zu dem vielschichtigen Thema formuliert im MT-Gespräch Univ.-Prof. Dr. Gertrude Bogyi.
Bild
GRAZ – Patienten mit gastrointestinalen Erkrankungen klagen oft über einen Zusammenhang zwischen der Nahrungsaufnahme und dem Auftreten gastrointestinaler Symptomen. Das Vorliegen einer Nahrungsintoleranz macht eine diagnostische Abklärung notwendig, um die kausale Beziehung zwischen Nahrungsmittelintoleranz und normalen oder abnormalen gastrointestinalen Strukturen oder Funktionen zu klären.
Prof. Dr. Harald zur Hausen, Foto: DKFZ
WIESBADEN – Sein ganzes Forscherleben lang widmete sich Prof. Harald zur Hausen der Erforschung der humanen Papillomaviren. Prof. zur Hausen erhielt kürzlich den Nobelpreis für Medizin gemeinsam mit Françoise Barré-Sinoussi und Luc Montagnier aus Frankreich.
Foto: Jupiterimages
brüssel – Das Chlorwasser in Hallenbädern greift die Atemwege an – so viel ist bekannt. Offenbar sind die Lungen aber auch beim Schwimmen unter freiem Himmel in Gefahr.
Bild
Krebspatienten sollten kein hoch dosiertes Vitamin C einnehmen, fordern amerikanische Kollegen. Denn Ascorbinsäure kann die Krebstherapie hemmen. Die Forscher versetzten Leukämie- und Lymphomzellen mit Zytostatika wie Doxorubicin und mit dem modernen Wirkstoff Imatinib. Eine Vorbehandlung mit Dehydroascorbinsäure, der Transportform von Vitamin C, schwächte dosisabhängig die Zytotoxizität der Krebstherapeutika. Auch bei Mäusen mit Tumoren reduzierte Vit. C den Doxorubicineffekt.
Foto: Bilderbox
STUTTGART – Nach einer großen Bauchoperation haben viele Männer Probleme im Bett. Die Rate an erektiler Dysfunktion steigt, die Ejakulationen nehmen ab, und auch die Lust schwindet.
Foto: Bilderbox
StUTTGART – Mit dem Anticholinergikum Propiverin lässt sich die überaktive kindliche Blasen beruhigen, eine Harninkontinenz effektiv behandeln. Durch aktuelle Daten hat diese Therapie den höchsten Evidenzgrad erworben.
Abb.: Colby C. Evans, John D. Fleming, N Engl J Med 2008; 359: 627, © Massachusett
LONDON – Ein Stoff, der Henna-Tattoos dunkler macht, schaffte unverhofft eine bleibende Erinnerung: Eine 19- jährige Kuwaiterin sah ihren schönen Henna-Schmuck brennend und blasig aufblühen.
Foto: Barmherz. Schwester, Linz
Fett ist nicht gleich Fett. Solches in der Leber und solches an der Taille ist am gefährlichsten, auch schon bei Normalgewichtigen!
Bild
Der moderate Konsum von bestimmten Fischsorten, wie z.B. Thunfisch, ist mit einer geringeren Prävalenz stummer Infarkte und Veränderungen der weißen Hirnsubstanz assoziiert, Fischkonsum erhält somit das Gedächtnis und schützt vor stummen Infarkten.
Medical Tribune 40. Jahrgang/Nr. 44 • 29. Oktober 2008
Medical Tribune 44/2008

Bereitet auch Ihnen ein Patient Kopfzerbrechen?



Schreiben Sie uns, wir kennen die Experten!

Redaktion Medical Tribune
Wiedner Hauptstraße 120-124
1050 Wien

Fax (01) 54 600 - 750
DFP im Web boomt!

So behandle ich ...

Ob Fersensporn, Dauerjuckreiz, eingewachsene Zehennägel oder andere größere und kleinere Wehwehchen – pfiffige Hausärzte entdecken im Verlauf ihrer Tätigkeit immer wieder verblüffende Möglichkeiten, den medizinischen Herausforderungen im Praxisalltag nach der Devise „Gewusst wie“ zu begegnen.



Wie wär’s, wenn Sie uns und Ihren Kollegen Bewährtes aus diesem Ihrem ureigenen Erfahrungsschatz verraten? Von guten Ideen kann sicher so manch ein Kollege profitieren.

Schreiben Sie uns!

Redaktion Medical Tribune
Wiedner Hauptstraße 120-124
1050 Wien

Fax (01) 54 600 - 750