06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
Seite drucken
Medizin Medical Tribune
Alkohol
ERLANGEN – Wer Alkoholiker nach dem Entzug vom Alkoholkonsum abhalten will, kann heute auch eine medikamentöse Unterstützung anbieten. Bei der Auswahl der Medikamente könnte es eine Rolle spielen, unter welcher Form des übergroßen Suchtverlangens (Craving) der Patient leidet. Denn Craving lässt 40 – 60 % der Alkoholiker nach erfolgreichem Entzug innerhalb von zwei Jahren wieder zur Flasche greifen.
Wenn ein Mann solche Brüste entwickelt, will er nur eines – dass sie so schnell wie möglich wi
Hamburg – Brüste gehören einfach nicht zum männlichen Körper. Woher sie kommen, ist den betroffenen Männern oft egal, Hauptsache, man kriegt sie schleunigst wieder weg. Abwarten, Medikamente geben, operieren – wie gehen Sie die Gynäkomastie diagnostisch und therapeutisch an?
Foto: Bilderbox
Stockholm – Der Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit bringt nicht nur den Biorhythmus vorübergehnd aus dem Gleichgewicht, er hat auch Einfluss auf das Herzinfarktrisiko. Das ergab eine schwedische Untersuchung.
Hier ist absolute Genauigkeit gefragt: Die Fetoskopie zeigt die präzise Dissektion des Rückenmarks i
BASEL – Die Kunst der minimalinvasiven Eingriffe an Ungeborenen hat bereits gute Erfolge vorzuweisen. International beschäftigen sich kleine Gruppen von Ärzten mit diesem Bereich.
Bild
INDIANAPOLIS – Glitazone greifen direkt an der Insulinresistenz an, die eine wesentliche Ursache des Typ-2-Diabetes darstellt. Zurzeit sind zwei Wirkstoffe auf dem Markt: Pioglitazon und Rosiglitazon. Eine aktuelle Studie zur Beurteilung der Größe und Konzentration von Lipoprotein-Partikeln liefert nun wichtige Details, die einen Vorteil für Pioglitazon bei der diabetischen Dyslipidämie aufzeigen.
Bild
WIEN – Eine kleine Gruppe engagierter Medizinstudenten hat es sich zur Aufgabe gemacht, mehr Herzlichkeit in das Medizinwesen zu bringen. Dabei gehen sie selbst mit vollem Einsatz und gutem Beispiel voran. Innerhalb eines Jahres fand die Vereinsgründung „einherz – gemeinschaft für medizin mit liebe“, zwei „Umarmungsaktionen“ und ein voll ausgebuchtes Symposium statt.
hustendes Kind
Dresden – Kinderhusten mit Codein zu stillen ist umstritten. Dreijährigen Zwillingen wurde die Therapie sogar zum Verhängnis – ein Bub starb.
Bild
BERLIN – Er ist besonders auffassungsschnell und konzentriert, neugierig und sorgfältig. Sein Denken ist extrem vernetzt, „Multitasking“ erledigt er mit links. Die Rede ist hier nicht vom „perfekten Mitarbeiter“, sondern vom typischen Migränepatienten.
PsychischeErkrankungen_Schwanger
LEIPZIG – Viele asthmakranke Schwangere befürchten, ihre Asthmamedikamente könnten das Ungeborene schädigen. Motivieren Sie die werdende Mutter zu einer konsequenten Therapie, denn ein schlechtes Patientenmanagement gefährdet Mutter und Kind!
Bild
PADERBORN – Wenn Vorhofflimmern erstmals auftritt, stellen sich zwei Fragen: Liegen kardiale oder extrakardiale Ursachen vor? Und: Soll die Arrhythmie aktiv beendet oder akzeptiert werden?
Bild
Bad Orb – Dieser Patient treibt Sie zum Wahnsinn: zu dick, hochdruck- und zuckerkrank, unkooperativ und dabei aufgedreht und erschöpft gleichzeitig. Sie halten eine depressive Störung für möglich, doch an den Mann ist einfach nicht heranzukommen …
Univ.-Prof. Dr. Patrick Zorowka, Foto: Hannes Schlosser
INNSBRUCK – Stimmprobleme sind längst kein spezifisches Problem weniger Berufsgruppen, wie Sänger oder Lehrer. In einer Dienstleistungsgesellschaft sind Stimmbelastungen vielfach alltäglich, werden aber oft ignoriert. Ein Gespräch mit dem Vorstand der Innsbrucker Universitätsklinik für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen Univ.-Prof. Dr. Patrick Zorowka.
Foto: Bilderbox
WIEN – Das Problem ist keineswegs neu, doch war bis vor kurzem ein transparenter Umgang damit scheinbar nicht erwünscht: Gewalt in psychiatrischen Abteilungen ist ein Thema, das lange Zeit tabuisiert war und über das erst seit kurzem offen diskutiert wird. Der Diplompfleger und Gesundheitsmanager Wolfgang Schrenk vom Otto-Wagner-Spital sprach darüber beim 10. Internationalen Notfallkongress der Wiener Rettung.
Bild
Offenbach – Ob über die Gallengänge, das Blut oder auf unbekannten Wegen – die Leber ist Zielort einer Reihe von Mikroorganismen. Wie kann man erkennen, wer sich da eingenistet hat?
Bild
BERN – Der häufigste Schenkelblock des Herzens, der linksanteriore Hemiblock, stört beim Belastungs-EKG. Dies zeigt eine aktuelle Schweizer Analyse an knapp 70 betroffenen Patienten.
Bild
Berlin - Typisch für muskuloskeletal bedingte Rückenschmerzen in der Schwangerschaft ist, dass die Patientin auf Provokationstests mit verstärkter Pein im Beckenring reagiert. Außerdem ist offenbar die Hitzehemmschwelle niedriger als bei nicht provozierbaren Schwangeren. Ein Ansatzpunkt für Kryotherapie?
Schwerpunkt Onkologie
Abb.: Mareike Geißler et al., HNO 2007; 55: 48 – 50, © Springer Verlag Heidelberg
Tumore im Kopf, im Hals und im Gehirn sind das Thema des Schwerpunkts „Onkologie für die Praxis“ in dieser Ausgabe. Bei den HNO-Tumoren zeichnet sich eine Trendumkehr ab. Immer öfter kann eine Radio-Chemotherapie die Chirurgie ersetzen. Was etwa bei Kehlkopftumoren den Organerhalt und eine unvergleichbar bessere Lebensqualität bedeutet. Die Therapie ist allerdings hoch toxisch, die Abbruchraten liegen bei 15 Prozent.
Politik und Perspektiven
Diabetikerversorgung in Europa
WIEN – Das ist ein schwerer Schlag gegen den allerorts zu vernehmenden Lobgesang, Österreich hätte das weltbeste Gesundheitssystem. Im Euro Consumer Diabetes Index liegt Österreich katastrophal schlecht. Und auch im Euro Health Consumer Index hat Österreich seinen im Vorjahr so bejubelten ersten Platz eingebüßt und ist auf Platz drei zurückgefallen. Die Diabetes Gesellschaft, die Ärztekammer und der Hauptverband sehen dringenden Handlungsbedarf v.a. bei der Vermeidung von Spätschäden des Diabetes. Ermutigend: Man will gemeinsam handeln.
Foto: Rudolfinerhaus
WIEN – Das Wiener Rudolfinerhaus erhält nach wie vor viel Aufmerksamkeit: Kritik an einer eingesetzten Methode zur Schmerztherapie, ein Zerwürfnis mit dem ehemaligen Präsidenten des Trägervereins, Verkaufspläne und deren Stopp - und nun ermittelt der Staatsanwalt. Die MT sprach mit Univ.-Doz. Dr. Udo Zifko, dem interimistischen ärztlichen Direktor des Rudolfinerhauses, darüber, wie es mit der Privatklinik weitergehen soll.
 Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft
WIEN – Ende 2006 trat das neue Gesetz über die Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft (WPPA) in Kraft, das den Wiener Patientenanwalt und den Wiener Pflegeombudsmann organisatorisch zusammenführte. Der kürzlich erschienene Bericht 2007 widmet sich somit auch der Pflege und geht ausführlich auf Grundsatzprobleme und Einzelfälle ein.
Bild
BAD HOFGASTEIN – Das Potenzial von E-Health ist für viele Experten noch großteils ungenutzt. Ziel ist es, die Koordination und Integration in der Gesundheitsversorgung zu verbessern – europaweit und national. Projekte wie epSOS und CALLIOPE laufen bereits mit diesem Ziel. Mehr darüber war am diesjährigen European Health Forum Gastein zu erfahren.
Praxisführung und Geld
Bild
WIEN – Bis Jahresende müssen Ärzte eine Selbstevaluierung für ihre Praxis durchführen. Wer dabei Lust am Evaluieren und Qualitätsmanagement bekommen hat, dem steht eine Reihe an Standards zur Auswahl, nach denen Arztpraxen freiwillig zertifiziert werden können. Viel zu hören war dazu beim 2. Österreichischen Gesundheitstag der Quality Austria unter dem Motto „Gesund mit System – das Österreichische Gesundheitssystem am Weg“ im Austria Center Vienna.
Bild
Bauherrenmodelle sind immer noch eine Möglichkeit die Steuerbelastung zumindest temporär zu mildern. Dabei sollte freilich der Anteilserwerb einer Immobilie und nicht die reine Steuerersparnis im Blickfeld bleiben.
Foto: InterComponentWare GmbH
WIEN – Das ARS-Seminar „Telemedizin und E-Health“ am 4.12.2008 informiert kompakt und umfassend über rechtliche, soziale sowie ökonomische Aspekte von Telemedizin und E-Health.
Kolumne von Dr. Ulrike Stelzl, Wahlärztin für Allgemeinmedizin in Graz
Weihnachten hat was, das kein anderer Tag im Jahr kann. Ein Stück Hoffnung und Erwartung, eine Möglichkeit, wieder von vorne durchzustarten. Ich überlege mir, was ich mir am meisten wünsche. Da ich beim Sprechen oft ein wenig schüchtern bin, schreibe ich lieber. Außerdem hat das Christkind dann auch mehr Zeit, meine Wünsche zu bearbeiten oder Dinge, die vielleicht dringlicher sind, vorher zu erledigen. Ob das Christkind E-Mails empfangen kann? Oder soll ich lieber mit der Hand schreiben?
Medical Tribune 40. Jahrgang/Nr. 48/2008
Medical Tribune 48/2008

Bereitet auch Ihnen ein Patient Kopfzerbrechen?



Schreiben Sie uns, wir kennen die Experten!

Redaktion Medical Tribune
Wiedner Hauptstraße 120-124
1050 Wien

Fax (01) 54 600 - 750

So behandle ich ...

Ob Fersensporn, Dauerjuckreiz, eingewachsene Zehennägel oder andere größere und kleinere Wehwehchen – pfiffige Hausärzte entdecken im Verlauf ihrer Tätigkeit immer wieder verblüffende Möglichkeiten, den medizinischen Herausforderungen im Praxisalltag nach der Devise „Gewusst wie“ zu begegnen.



Wie wär’s, wenn Sie uns und Ihren Kollegen Bewährtes aus diesem Ihrem ureigenen Erfahrungsschatz verraten? Von guten Ideen kann sicher so manch ein Kollege profitieren.

Schreiben Sie uns!

Redaktion Medical Tribune
Wiedner Hauptstraße 120-124
1050 Wien

Fax (01) 54 600 - 750