07. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
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Medizin Medical Tribune
Univ.-Prof. DDr. Karl Hermann Spitzy, Mitentwickler des säurefesten Penizillins und Erfinder d
WIEN – Vor 40 Jahren wurden bereits Antibiotika zur Therapie von Infektionskrankheiten eingesetzt. Der größte Feind war – damals wie heute – die Resistenzbildung. Um dieser Vorschub zu leisten, mussten Ärzte aufgeklärt und geschult werden. Fortbildungsfilme wurden gedreht, Vorträge gehalten und Ärzte sogar auf Hochseeschiffe gebracht, um sie fortzubilden. Federführend war Univ.-Prof. DDr. Karl Hermann Spitzy, Mitentwickler des säurefesten Penizillins und Erfinder der Hochdosistherapie
Prof. Beate Wimmer-Puchinger und Stadträtin Mag. Sonja Wehsely bei der Eröffnung der Tagung „Der gem
WIEN – Ein Viertel der Österreicherinnen zieht eine Schönheits-Op. in Betracht, acht Prozent haben bereits einen entsprechenden Eingriff machen lassen. Jedoch, nur zehn Prozent sind nachher auch wirklich zufrieden damit! Die Tagung „Der gemachte Körper – Körperbild(er) zwischen Schlankheitswahn, Schönheitskult und Natürlichkeit“ ging diesen Entwicklungen nach.
Foto: Bilderbox
BAD Orb – Hörprobleme in der Praxis klären: Mit einfachsten Mitteln kommen Sie differenzialdiagnostisch recht weit. Liegt das Problem im Mitteloder Innenohr? Und wie relevant ist die Störung für den Alltag Ihres Patienten?
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HAMBURG – Sie kommt nicht zur Ruhe, kann nicht schlafen, ist gereizt, weinerlich und unkonzentriert. Das Leben ist für sie so nicht mehr lebenswert, sagt eine 53-jährige Patientin. Klarer Fall von Depression?
39. Kongress für Allgemeinmedizin, Graz
GRAZ – James Fixx, der das Joggen in den USA populär machte, starb mit 52 Jahren an Herzversagen. Hatte Winston Churchill doch Recht mit seinem Motto „no sports“? Immerhin wurde er 91 Jahre alt. Dass hier wohl eher die Ausnahmen die Regel bestätigen, demonstrierte Univ.-Prof. Dr. Helmut Brussee, Univ.-Klinik für Innere Medizin, Graz, in seinem Vortrag am 39. Kongress für Allgemeinmedizin in Graz.
Dr. Robert Sauermann
WIEN – Das Auftreten von schweren Grippefällen im Menschen mit hoher Todesrate nach einer Infektion mit Vogelgrippeviren, z.B. vom H5N1-Stamm seit 1997, hat die WHO veranlasst, eine Pandemiewarnung auszusprechen. Seither wird weltweit geforscht, um Impfstoffe gegen Vogelgrippeviren herzustellen. MT sprach mit Dr. Robert Sauermann von der MedUni Wien, der einen Impfstoff gegen das H5N1-Virus klinisch testet hat.
Dr. Ellen Üblagger (li) mit ihrer Kollegin Dr. Doris Dieß und einer Patientin im Helga Treichl Hospi
WIEN – Anfang September hat Dr. Ellen Üblagger die medizinische Leitung des Helga Treichl Hospizes des Roten Kreuzes in Salzburg übernommen. Im Gespräch mit der MT verrät die 42-jährige Mutter von drei Kindern, woher sie die Kraft für die tägliche Arbeit mit Schwerstkranken nimmt, ihren Umgang mit Sterbehilfe und warum die Schulnoten ihrer Kinder sie nicht mehr auf die Palme bringen.
geburtshilfe_fruehgeburten
Zervikale intraepitheliale Neoplasie (CIN) behandelt, Patientin gesund? Frauen, die nach dem Eingriff schwanger werden, müssen je nach Methode vermehrt mit Fehl- und Frühgeburten rechnen.
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WIEN – Unter dem Titel „Nehmt mir den Druck!“ wurde kürzlich die neu gegründete Österreichische Gesellschaft für Dekubitusprävention – Austrian Pressure Ulcer Prevention Association oder kurz APUPA vorgestellt. Ziel ist die Vermittlung von entsprechendem Fachwissen, um Dekubiti im besten Fall erst gar nicht entstehen zu lassen.
Typ-2-Diabetes_Mythen
WIEN – Das „Diabetes Forum“, eine Kooperation zwischen der Österreichischen Diabetes Gesellschaft und Takeda und setzt auf strikte Trennung zwischen Marketing und Fortbildung. Anders als durch Kooperation sei Fortbildung in Österreich nicht mehr zu finanzieren, prophezeit Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik, Koordinator des Projekts, einen Zukunftstrend.
Kindliches Asthma nimmt zu. Auslöser sind häufig Allergien aber auch Schadstoffe im Freien und auch
BERLIN – Kinder ängstlicher Mütter haben ein größeres Risiko, Asthma zu entwickeln. Und wer sich v.a. von Obst, Gemüse und Fisch ernährt, erkrankt eher an Asthma als der mäßig an gesunder Ernährung interessierte Mitbürger. Frappierende und teilweise noch nicht erklärbare Daten wurden heuer beim Kongress der European Respiratory Society in Berlin präsentiert und diskutiert.
Foto: Dr. Fritz Meyer, Oettingen
BAD Orb – Schon eineinhalb Jahre lang plagte sich die 38- jährige Frau mit hartnäckigen Ohrenschmerzen. Eine rechte Ursache ließ sich nicht entdecken, bis ein findiger HNO-Kollege die Zunge seiner Patientin genauer inspizierte ...
Foto: Bilderbox
Berlin – Reflux und Obstipation sind bei Schwangeren häufig. Auf eine invasive Diagnostik kann meist verzichtet werden, da die Ursache auf der Hand liegt. Für die Therapie gibt es einige Möglichkeiten.
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Regelmäßiges Walking als einzige sportliche Betätigung hat auf den Erhalt der Knochengesundheit von Wirbeln postmenopausaler Frauen keine signifikanten Auswirkungen. Dagegen scheint sich die Sportart signifikant positiv auf die Knochendichte des Femur auszuwirken. Bewegung ist für die Knochengesundheit wichtig und schützt vor Osteoporose.
Foto: Bilderbox
Abhängig vom Vitamin-D-Rezeptorgen könnte die Sonnenexposition über Aktivierung des Vitamin-D-Systems vor Melanomen schützen.
Foto: Bilderbox
Nicht nur die Sterberate auf Grund von kardiovaskulären Erkrankungen und Krebs lässt sich durch eine Mittelmeerkost senken. Auch Erkrankungen des Gehirns wie Morbus Parkinson und Alzheimer sind seltener. Das Einhalten der Mittelmeerkost ist demnach mit signifikanten Verbesserungen des Gesundheitsstatus assoziiert.
Politik und Perspektiven
Foto: Bilderbox
WIEN – Die Österreichische Ärztekammer bietet der neuen Regierung an, aktiv am Prozess der nachhaltigen Entwicklung des österreichischen Gesundheitssystems mitzuarbeiten. Wie sich die ÖÄK das vorstellt, steht in ihrem neuen gesundheitspolitischen Konzept. Es sieht eine Entwicklung von „unten nach oben“ sowie eine Finanzierung des Gesundheitswesens aus zwei Töpfen vor. Der stationäre Bereich soll von der öffentlichen Hand finanziert werden, der ambulante von den Kassen. Ob das mit der Regierungslinie „Steuerung und Finanzierung aus einer Hand“ kompatibel ist, wird sich zeigen. Momentan heißt die Parole „Evolution statt Konfrontation“.
Dr. Josef Probst, Foto: HV der österr. Sozialversicherung
WIEN – Der Hauptverband hat das Regierungsprogramm natürlich sorgfältig gelesen. Dr. Josef Probst, stellvertretender Generaldirektor, stellte im MT-Interview erfreut fest, dass sich „Health in all Policies“ im Regierungsprogramm durchaus widerspiegelt und dem Thema Gesundheit mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird. Von ausformulierten Gesundheitszielen erwartet sich Dr. Probst viel. Das Einsparungspotenzial im derzeit bestehenden föderalen System sieht er endenwollend. Die Politik müsse sich letztlich entscheiden, wer das Steuer in die Hand bekommt.
Mag. Rainer, Foto: Vinzenz Gruppe
WIEN – Täglich müssen Ärzte schwierige medizinische Entscheidungen treffen, bei denen es um Leben oder Tod ihrer Patienten geht. Um die betroffenen Ärzte in dieser Situation nicht alleine zu lassen, hat die Vinzenz Gruppe ethische Konsilien eingeführt, die Ärzte im Entscheidungsprozess beratend begleiten.
zahnarzt
WIEN – Vor kurzem haben sich Zahnärzte und Hauptverband geeinigt, bei Prophylaxe und Kieferorthopädie die Tarifleistungen auf ein zeitgemäßes Niveau zu stellen. Geht alles nach Plan, könnte der neue Leistungskatalog ab Jänner 2010 gelten. Bei den Selbstbehalten heißt es aber vorerst weiterhin „Bitte zahlen!“.
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LINZ – Entgegen den letzten Prognosen wird die oberösterreichische Gebietskrankenkasse 2008 doch noch ein leichtes Plus einfahren. Die Gründe dafür liegen in den Beitragseinnahmen, dem Pharma-Paket und der Rezeptgebühren-Deckelung.
Foto: Lebenshilfe Steiermark Söding
WIEN – Zum UN-Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember kündigte der neue Sozialminister Rudolf Hundstorfer den Ausbau der Beschäftigungsoffensive für behinderte Menschen an. Im Regierungsprogramm wären zahlreiche Maßnahmen vorgesehen.
Foto: ÖAMTC
WIEN – Vor einigen Wochen hat der ÖAMTC angekündigt, den Vertrag mit dem Bund über die Flugrettung nicht mehr verlängern zu wollen. Die Kosten für den Betrieb können derzeit nicht gedeckt werden. Damit müsste mehr als die Hälfte der Standorte ab 2011 aufgelöst werden. Mit der neuen Regierung soll über eine Lösung verhandelt werden. Im Gespräch ist ein Fonds in dem pro Sozialversicherten eingezahlt wird.
Foto: Bilderbox
WIEN – Die Medizinische Universität Wien ist derzeit auf mehrere Standorte verteilt. Der Rektor und der Vorsitzende des Universitätsrates wünschen sich einen Campus, an dem klinische und theoretische Forschung sowie Firmen nahe beisammen untergebracht sind. Im neuen Regierungsübereinkommen finden die Chefs der Uni gute wie schlechte Vorschläge.
Praxisführung und Geld
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WIEN – Der Erfolg in der modernen Praxis hängt auch wesentlich von Qualifikation und Effizienz des Praxisteams ab – und hier ist längst nicht mehr nur die fachliche Qualifikation gefragt, auch der professionelle Umgang mit dem Patienten, das Auftreten und die Wirkung auf das Gegenüber gewinnen immer mehr an Bedeutung.
Kolumne von Dr. Ulrike Stelzl, Wahlärztin für Allgemeinmedizin in Graz
Weihnachten hat viele Gesichter - und heuer machen wir ein langes und trübsinniges dazu. Wir legen die Stirn in Falten und fürchten uns vor der stattfindenden und kommenden Krise. Und als gelernte Österreicher praktizieren wir ausgiebig unsere Königsdisziplin: Wir jammern. Wir gehen auf Sektempfänge und Weihnachtsfeiern, haben den Bauch voll mit Roastbeef, Schnitzel und Keksen und den Kopf voller Prosecco und Cabernet und jammern, dass wir den Gürtel enger schnallen müssen.
Foto: WÄK
WIEN – Am 31. Januar 2009 wird erstmals im Wiener Rathaus medizinisches Wissen kompakt und praxisorientiert von Top-Experten vermittelt. Das ist das Konzept des Allgemeinmedizin-Kongresses „Medizin in Wien“, der 2009 zum ersten Mal im Wiener Rathaus stattfindet. Und mit ein bisschen Glück sind Sie als Gewinner des Weihnachtsrätsels mit dabei: MT verlost zwei Wochenenden in Wien inkl. Zugfahrt, Hotelgutschein, Besuch des Kongresses „Medizin in Wien“, Gala-Dinner im Rathaus und Ärzteball. Rätseln Sie mit und schicken Sie uns noch heuer das richtige Losungswort. Am 32. Dezember ist es zu spät!
Foto: Bilderbox
Dienstnehmer erhalten bislang bei Beendigung ihrer Tätigkeit eine Abfertigung von ihrem Arbeitgeber bzw. von der Mitarbeitervorsorgekasse ausbezahlt – so soll es in Zukunft nun auch für Selbständige sein! Auch für selbständige Ärzte besteht nun die Möglichkeit, bei Pensionsantritt zu einer Abfertigung zu kommen.
MT 50-52/2008
Medical Tribune Nr. 50-52/2008

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Ob Fersensporn, Dauerjuckreiz, eingewachsene Zehennägel oder andere größere und kleinere Wehwehchen – pfiffige Hausärzte entdecken im Verlauf ihrer Tätigkeit immer wieder verblüffende Möglichkeiten, den medizinischen Herausforderungen im Praxisalltag nach der Devise „Gewusst wie“ zu begegnen.



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