06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
Foto: © Roman Milert, istockphoto
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Junge Stadtbewohner und Migranten erkranken häufiger an Schizophrenie als Angehörige der sesshaften Landbevölkerung. Cannabis- Konsum und Missbrauch bzw. Vernachlässigung in der Kindheit stehen ebenfalls in einer positiven Korrelation zu psychotischen Erkrankungen. Doch wie wirken diese Umwelteinflüsse, und wie hängen sie mit der genetischen Disposition zusammen? Bei der Tagung des European College of Neuropsychopharmacology diskutierte Prof. Jim van Os vom Maastricht University Center Gen-Umwelt-Interaktionen und stellte ein großes Forschungsprojekt vor.
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Adenotomie und Tonsillektomie wurden in den vergangenen Jahren gerne in einen Topf geworfen. Nach dem Motto „Wenn wir schon eine Narkose machen …“, wurden oft gleich beide Eingriffe auf einmal vorgenommen. Das scheint schon lange nicht mehr „State of the Art“ zu sein, wie bei den Ärztetagen in Velden zu hören war.
Univ.-Prof. Dr. Gerhard Schüßler, Foto: Hannes Schlosser
Bei der psychosomatischen Versorgung hinkt Österreich den skandinavischen Ländern hinterher, kritisiert Univ.-Prof. Dr. Gerhard Schüßler im MT-Gespräch anlässlich der gemeinsamen Tagung der European Association for Consultation- Liaison Psychiatry and Psychosomatics und des Europaen Psychosomatic Research Network in Innsbruck. Ohne Rückkehr zu den Kernkompetenzen der Medizin drohe dieser Unfinanzierbarkeit und Handlungsunfähigkeit.
Foto: IAS/Marcus Rose/Workers‘ Photos
Rund 19.100 Teilnehmer aus 193 Ländern, darunter Bill Clinton, Annie Lennox, Bill Gates und Whoopie Goldberg, waren beim AIDS 2010 in Wien vertreten. Vom 18. bis 23. Juli bot das Konferenzprogramm insgesamt 248 Sitzungen in den Bereichen Wissenschaft, Community und Leadership.
EUFEP, Quelle: http://www.eufep.at
Beim diesjährigen Europäischen Forum für Evidenzbasierte Prävention (EUFEP) in Baden stand die Psychische Gesundheit ganz im Mittelpunkt. Experten aus aller Welt berichteten über Präventionsprogramme zur psychischen Gesundheit. Was diese Projekte allerdings gemeinsam haben, ist die dünne Evidenz. Was also die Seele schützt, ist nach wie vor nicht wissenschaftlich erwiesen.
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Rund 300 Gastroenterologen und Hepatologen tauschten sich Mitte Juni auf der ÖGGH-Jahrestagung in Ried im oberösterreichischen Innviertel über die neuesten Fortschritte auf ihrem Gebiet aus. Einige Highlights.
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„Mit ein paar einfachen Fragen können Sie die Ursachen des Harnverlustes bei Frauen rasch herausfinden und gleich einen Therapieversuch starten“, meint Dr. Martha Krumpl-Ströher, Gynäkologin am St. Elisabeth Krankenhaus in Wien. So ersparen sich Patientinnen die oft langen Wartezeiten auf eine urodynamische Abklärung. Zudem sind viele Frauen erleichtert, wenn sie zunächst nicht in ein Zentrum müssen.
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Ein erhöhter Insulinspiegel im Blut scheint nach aktuellem Wissensstand den Alterungsprozess deutlich zu beschleunigen. Maßnahmen, die die Insulinresistenz senken, sind umgekehrt mit Anti-Aging-Effekten vergesellschaftet. Wer aktive Diabetesprävention betreibt, hält sich damit nicht nur gesund, sondern offenbar auch jung.

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Unzureichende Compliance ist ein zentrales Problem in der Behandlung schizophrener Patienten. Die konsequente Durchführung einer Rückfallprophylaxe ist in den meisten Fällen nur mit einer Depotmedikation zu erreichen, ist Univ.-Prof. Dr. Hans Schanda, ärztlicher Leiter der Justizanstalt Göllersdorf, überzeugt. Damit gelingt es deutlich besser, Rehospitalisierungen zu vermeiden, Kosten zu sparen und nicht zuletzt Suizide zu verhindern.
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Nur 55 Prozent der Frauen gehen zur jährlichen gynäkologischen Untersuchung. Dabei sehen sich Österreichs Gynäkologen als lebenslange Begleiter und Berater der Frau in vielen Belangen – von den ersten Regelbeschwerden bis hin zu etwaigen bösartigen Erkrankungen im höheren Alter. MT sprach mit Univ.-Prof. Dr. Edgar Petru, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO), die Mitte April ihre Jahrestagung in Salzburg abhielt.
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Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Essstörungen fordert alle Beteiligten extrem. Sie stellt eine Gratwanderung zwischen Vertrauensaufbau, medizinischen Notwendigkeiten und Kontrolle dar. Bei der 2. Wiener Postgraduellen Fortbildung zum Thema Essstörungen am AKH Wien gab Kinder- und Jugendpsychiater Univ.-Prof. Dr. Max Friedrich einen Einblick in seine jahrzehntelange Erfahrung.
Mannheimer Rosengarten
Unter dem Motto „Kardiovaskuläre Medizin – eine gemeinsame Aufgabe“ fanden sich mehr als 7700 Teilnehmer im Congress Center Rosengarten in Mannheim ein. Eines der Themen der 76. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie war die Herzinsuffizienz, die von verschiedenen Seiten beleuchtet wurde.
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Neue Botschaften vom US-Herzkongress werden die Expertenköpfe wohl noch eine Weile beschäftigen. Daten großer Studien zu Blutdruckzielen und zur kardiovaskulären Prävention sorgten für Überraschung.

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Die Knochenmark- und Stammzelltransplantation steht nicht mehr ausschließlich jüngeren Patienten mit hämatologisch-onkologischen Erkrankungen zur Verfügung. Beim Jahreskongress der European Group for Blood and Marror Transplantation (EBMT) wurde neben anderen Highlights ein neues Verfahren für Patienten über 60 vorgestellt. 4000 Experten aus aller Welt nahmen an dieser Tagung in Wien teil.
Kardiologie 2010
Eine neue Kooperation zwischen Kardiologie und Humangenetik an der Innsbrucker Uniklinik war eines der zentralen Themen des Kongresses „Kardiologie 2010“. Diskutiert wurde auch über den Herzschrittmacher, der vor 50 Jahren erstmals implantiert wurde.
40. Kongress für Allgemeinmedizin, Graz
Die Daten zur altersstandardisierten Mortalität pro 100.000 Einwohner und Jahr zeigen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein sehr erfreuliches Bild: Während die Krebsmortalität seit 1980 kaum zurückging, konnte die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit im selben Zeitraum mehr als halbiert werden. Einen wesentlichen Anteil daran hatte zweifelsohne das erfolgreiche Lipidmanagement mit Statinen.
Foto: Cornell Med. Ctr. Department of Urology
Alljährlich treffen sich Urologen und Andrologen in Linz zur Fortbildung, um die neuesten Erkenntnisse in ihren Fächern zu diskutieren. Auch heuer gab es wieder eine breite Palette an präsentierten Highlights, von der Andrologie und ED über das Prostatakarzinom bis hin zum NGF-Harnspiegel als Biomarker für spezifische urologische Krankheiten oder als Prognose-Marker für neurologische Schäden nach Schlaganfall. Eine kleine Auswahl.
20. Grazer Fortbildungstage
Die Grazer Fortbildungstage feiern mit gutem Recht ihr 20-jähriges Bestehen. Der Kongress wird von den Teilnehmern wegen seiner Orientierung an den Bedürfnissen der täglichen Praxis geschätzt. MT nahm das Jubiläum zum Anlass, um mit dem Fortbildungsreferenten der Steirischen Ärztekammer, Univ.-Prof. Dr. Hermann Toplak, über die Zukunft der ärztlichen Fortbildung zu sprechen.
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Rezente Erkenntnisse aus der Gehirnforschung rücken die Problematik des Übergewichts und der damit assoziierten Stoffwechselstörungen in ein neues Licht. Im Zentrum der Überlegungen, die im Rahmen der 37. Jahrestagung der Österreichischen Diabetes Gesellschaft vorgestellt wurden, steht die ineffiziente zerebrale Glukoseentnahme aus dem Blut, die durch vermehrte Nahrungszufuhr kompensiert werden muss.
45. Jahreskongresses der Europaen Association of Diabetes (EASD); Wien, Oktober 2009
Es waren „heiße“ Themen in diesem ohnehin hochtemperierten Herbst, die am Kongress der European Association for the Studies on Diabetes (EASD) Anfang Oktober in Wien diskutiert wurden. Sind Ärzte und Gesundheitssysteme doch weltweit mit einer rapid ansteigenden Zahl an Diabetikern konfrontiert. Unter den Nägeln brennen daher Präventionsmöglichkeiten, aber auch ungeklärte Zusammenhänge zwischen Diabetes, Insulintherapie und Krebserkrankungen.
18. Kongress der European Respiratory Society (ERS); Wien, September 2009
Wenn namhafte Fachgesellschaften tagen, werden selbstverständlich viele hochwissenschaftliche Themen diskutiert. Beim diesjährigen Kongress der European Respiratory Society in Wien war dies auch so, und gleichzeitig ließen sich auch für die tägliche Praxis wertvolle neue Erfahrungen und Erkenntnisse gewinnen. Besonders spannend war etwa eine interdisziplinäre Session über die Wechselwirkungen zwischen Lungenerkrankungen und Reflux.
ESPEN - The European Society for Clinical Nutrition and Metabolism
WIEN – 49 mündliche und über 300 Posterpräsentationen machten den 31. Kongress der Europäischen Gesellschaft für Klinische Ernährung und Stoffwechsel (ESPEN) in Wien zu einer Plattform des Wissensaustausches.
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ISTANBUL – Die Neuropsychopharmakologie stellt die Schnittstelle zwischen Gehirnforschung und neuropsychiatrischer Praxis dar. Ziel ist es, maßgeschneiderte Therapien für Patienten mit mentalen Erkrankungen bereit zu stellen. Der Kongress des „European College of Neuropsychopharmacology” in Istanbul leistete zum 22. Mal einen Beitrag zu dem interdisziplinären Unterfangen.
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BARCELONA – Die Ergebnisse der AAA-Studie, die am Europäischen Kardiologen-Kongress in Barcelona präsentiert wurden, sprechen nicht für den routinemäßigen Einsatz von Azetylsalizylsäure bei Patienten mit asymptomatischer Atherosklerose. Ein Screening auf atherosklerotische Veränderungen bei Gesunden scheint somit vorerst nicht sinnvoll.
Diabetes_keineSpritzen
Der Typ-1-Diabetes nimmt bei Kindern stark zu, und die Patienten, bei denen die Autoimmunerkrankung diagnostiziert wird, werden immer jünger. Bei den Ärztetagen in Velden informierte Univ.-Prof. Dr. Lothar Bernd Zimmerhackl über das Krankheitsbild des Typ-1-Diabetes und über die Bedeutung der rechtzeitigen, weil lebensrettenden Diagnose.
Foto: Bilderbox - E. Wodicka
WIEN/MAILAND – Mit Spannung wurden auf der Jahrestagung der Europäischen Neurologen-Gesellschaft (ENS) die neuesten Studiendaten zu zwei oralen Substanzen für die MS-Therapie erwartet. Die bisherigen Ergebnisse lassen tatsächlich auf eine künftige Schlüsselrolle dieser neuen Medikamente hoffen.
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Der Arzt für Allgemeinmedizin ist erste Ansprechperson bei Beschwerden, die mit einer Autoimmunerkrankung in Verbindung stehen können. Eine frühzeitige Abklärung in die richtige Richtung ist von enormer Bedeutung für den weiteren Verlauf der Erkrankung. In Zusammenarbeit mit der European Autoimmunity Standardisation Initiative (EASI) hat die ÖGAM nun einen Leitfaden für die Autoimmundiagnostik herausgebracht, der in der Praxis als Hilfestellung dienen soll.
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Jede vierte Frau leidet unter Harninkontinenz. Die betroffenen Frauen werden in der Regel entweder zum Urologen geschickt oder in ein Krankenhaus überwiesen. Dass Inkontinenzabklärung und -behandlung auch ein Feld für niedergelassene Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe ausmacht, damit beschäftigte sich ein Themenblock bei der diesjährigen Jahrestagung der OEGGG.
Foto: ASCO/Todd Buchanan 2009
ORLANDO – Brustkrebs ist nicht gleich Brustkrebs und Lungenkrebs nicht gleich Lungenkrebs: Wer auf welche Behandlung mit großer Wahrscheinlichkeit anspricht, lässt sich immer genauer an Hand biologischer Tumor-Merkmale abschätzen. Die Jahreskonferenz der American Society of Clinical Oncology (ASCO) stand heuer ganz im Zeichen der personalisierten Krebsmedizin.
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SALZBURG – Die COPD als „chronisch systemisches inflammatorisches Syndrom“ sowie neue Entwicklungen in der interventionellen Bronchologie waren Hauptthemen des diesjährigen Pulmologen-Kongresses in Salzburg.
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WIEN – Der Kongress der European Federation for Colorectal Cancer fand in diesem Jahr in Wien statt. Dabei wurde nicht nur Erfahrungsaustausch innerhalb der Fachrichtungen betrieben, sondern auch gezielt die interdisziplinäre Zusammenarbeit forciert.
Braindays / neuro-competence center / Int. Neuro-Geriatrie-Fortbildungswoche 2009
RUST – Neurologische Erkrankungen wie Alzheimer, Schlaganfall oder Parkinson werden auf Grund der epidemiologischen Entwicklung in den nächsten Jahren auch in Österreich stark zunehmen. Bei der größten interdisziplinären Fortbildungsveranstaltung für Neurogeriatrie, den BrainDays, trafen sich internationale Experten, um die neuesten Erkenntnisse und Entwicklungen mit den rund 350 Kongressbesuchern zu diskutieren.
Interview_Palliativteam
WIEN – Könnten Sie ad hoc jene Faktoren nennen, die den Lebenswillen von lebensbedrohlich Erkrankten am meisten beeinflussen? Diese Faktoren werden nämlich massiv unterschätzt. Das zeigte eine Untersuchung, die im Rahmen des diesjährigen Europäischen Kongresses für Palliativmedizin und -pflege präsentiert wurde. Das wissenschaftliche Großereignis, zu dem mehr als 3000 Experten nach Wien reisten, stand unter dem Motto „Committed to people“ und war von einer klaren Absage an die Euthanasie geprägt.
3. Österreichischer Infektionskongress
Saalfelden – Drei Parasiten fühlen sich in der menschlichen Leber besonders wohl und verursachen von dort aus erhebliche Gesundheitsbelastungen. Univ.-Prof. Dr. Herbert Auer vom Institut Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Universität Wien stellte sie im Rahmen des 3. Infektiologenkongresses vor.
Hämorrhoiden, Foto: Archiv
GRADO – „Erkrankungen im Analbereich erfordern ein besonderes Eingehen auf den Patienten, der es üblicherweise nicht gewohnt ist, Beschwerden in diesem Bereich anzusprechen“, sagte Univ.-Prof. Dr. Friedrich Conrad, Univ.-Klinik für Viszeral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie/Department Operative Medizin, Innsbruck, bei den 18. Ärztetagen in Grado. Insbesondere eine Anamnese bezüglich des Stuhlverhaltens erfordert viel Zeit sowie ein gutes Einfühlungsvermögen des Behandelnden.
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WIEN – Menschen mit Demenz und ihre Betreuer gewinnen enorm an Lebensqualität, wenn die sich verändernden Erlebniswelten der Patienten akzeptiert und sowohl ihre Umgebung als auch die Begegnung mit ihnen darauf abgestimmt werden. Am 4. Gemeinsamen Österreichisch- Deutschen Geriatriekongress in Wien wurde über entsprechende Erfahrungen diskutiert.
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GRAZ – Ein Einblick in die Erkenntnisse der Neuropädiatrie und der Gehirnforschung über die Rolle des Kleinhirns in der kindlichen Entwicklung wurde auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropädiatrie in Graz geboten.
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Zur Zeit Hahnemanns war das Krankheitsbild der Allergie unbekannt. Heute wird die Homöopathie sehr erfolgreich bei Heuschnupfen, Asthma und anderen allergischen Plagen eingesetzt. Nur, wie viel Homöopathie braucht es? Muss man den klassischen Weg gehen oder reicht auch ein „bisschen“ Homöopathie, wie sie viele Kollegen so „nebenbei“ betreiben? Die Antwort auf diese Frage und dazu ein Fülle von Tipps für die Praxis gab Homöopath Dr. Walter Glück im Rahmen des Kongresses „Komplementärmedizin in Österreich“.
Typ-2-Diabetes_Therapie
GRAFENEGG – Kontrolliertes Essen und regelmäßige Bewegung – das sind die „Zutaten“ einer effektiven Primärprävention des Typ-2-Diabetes. Klingt einfach und ist doch so schwierig, das zeigt der tägliche Kampf mit dem Lebensstil.
Foto: Bilderbox
INNSBRUCK – Hörgeräte und Implantate ermöglichen heute vielen von Schwerhörigkeit betroffenen ein weitgehend normales (Berufs-)Leben. Zurückhaltend sind die Experten, was die Perspektive betrifft, abgestorbene Hörsinneszellen wieder regenerien zu können.
Foto: Bilderbox
Der Ernährungskongress der Österreichischen Diätologen beschäftigte sich heuer mit chronischer Entzündung und Malnutrition sowie möglichen Auswegen aus dem Dilemma.
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VILLACH – Die 7. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie (ÖGN) wurde Ende März gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Neurorehabilitation (ÖGNR) abgehalten. Dementsprechend war einer der großen Schwerpunkte der Tagung heuer das Thema „Neue Horizonte der Neurorehabilitation“.
Foto: Siemens - Den ECR begleitete eine große Industrieausstellung. Siemens stellte z.B. den neuen S
WIEN – Der europäische Radiologenkongress ECR 2009 stand unter dem Motto „The Summit of Science“. Mit 18.000 Teilnehmern, einer Rekordzahl von 5363 Abstracts sowie Vortragenden und Moderatoren aus über 40 Ländern war man in diesem Jahr tatsächlich angetreten, eine Veranstaltung der Superlative abzuhalten. Beiträge kamen aus allen Gebieten des immer vielfältiger werdenden Faches.
http://imed.isid.org/
WIEN – Aktuelle Bedrohungen durch Infektionskrankheiten waren das Thema des IMED 2009 (International Meeting on Emerging Diseases and Surveillance). Die internationale Konferenz fand bereits zum zweiten Mal in Wien statt.
39. Kongress für Allgemeinmedizin, Graz
Graz – Viele Menschen sind heutzutage motiviert, sich regelmäßig sportlich zu betätigen. „Es ist aber sinnvoll, diese Leute nicht so sehr als Patienten, sondern vielmehr als Klienten oder Kunden zu sehen“, erklärte Dr. Hans Petritsch beim Kongress für Allgemeinmedizin.
Der Kongress – Medizin in Wien 2009
WIEN – Wien hat eine neue Fortbildungsplattform für niedergelassene Ärzte. Am 31. Jänner 2009 fand im Wiener Rathaus erstmals der Kongress „Medizin in Wien 2009“ statt. 510 registrierte Ärztinnen und Ärzte waren von der Veranstaltung und auch von der Location im Herzen Wiens begeistert.
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Der 36. Weltkongress des International College of Surgeons lockte im Dezember Chirurgen aus 54 Ländern nach Wien. Dass Wien als Austragungsort gewählt wurde, sah Congress Director Max Downham auch als besondere Auszeichnung für die österreichische Chirurgie, die mit zahlreichen Präsentationen am Kongress punkten konnten. Highlights aus Österreich waren etwa der minimal-invasive Herzklappenersatz, mitwachsende Prothesen und die Neurochirurgie.
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Medizin rund um die Biene stand auf dem Programm der Ersten Österreichischen Apitherapie-Tagung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. So vielfältig wie die Bienenprodukte sind auch deren therapeutische Anwendungen.
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Die optische Kohärenztomographie erlaubt eine revolutionären Einblick ins Auge und wurde vom AKH Wien entwickelt. Durch das fundierte Know-how hat sich das AKH als internationales Kompetenzzentrum etabliert. Am internationalen Kongress zur „Advanced Retinal Therapy“ wurde auch über diese neue Methode diskutiert, die etwa bei der Behandlung der Makuladegeneration hilft, die Therapie zu optimieren und damit Kosten einzusparen.
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INNSBRUCK – „Take the Challenge“ hieß das Motto der hochkarätigen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizer Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, die dieses Mal in Innsbruck stattfand. Diskutiert wurden wichtige Neuerungen der letzten Jahre und aktuelle zukunftsweisende Entwicklungen. Wie beispielsweise das neue Qualitätssicherungssystem in der Herzchirurgie oder die Kunst der Roboter-Bypass-Operationen. Ein Streifzug durch die Highlights des Kongresses ...
Kongress Essstörungen 2008
Internationale Studien belegen unabhängig voneinander, dass der bisherige Weg der Prävention von Essstörungen falsch und gefährlich ist. Für gefährdete Mädchen kann die die Information über Essen, Figur, Gewicht zum Einstieg in die Krankheit werden. Im Gespräch nennt Univ.-Prof. Dr. Günther Rathner die Alternativen: Stärkung des Selbstwerts und Medienbildung.
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Schizophreniepatienten haben ein erhöhtes Risiko bei Herz- und Zuckerkrankheit. Diagnosen werden aber bei ihnen oft schlechter und verspätet gestellt, auch die Behandlung hinkt gegenüber nichtpsychotischen Patienten hinterher. Ein Gespräch über aktuelle Aspekte zur Schizophrenie mit Tagungsorganisator Univ.-Prof. Dr. W. Wolfgang Fleischhacker.
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Sportliche Aktivität verbessert den Glukosestoffwechsel und ist deswegen für Diabetiker empfehlenswert. Aber wie stellt man einen sporttreibenden Diabetiker ein, damit ihm die Hypoglykämie nicht zum Verhängnis wird? Univ.-Doz. Dr. Raimund Weitgasser gibt praktische Tipps auf wissenschaftlicher Grundlage.
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Vier Tage lang drehte sich in der Neuen Messe Wien alles um das Thema Schlaganfall. Der World Stroke Congress 2008 tagte in der Bundeshauptstadt, rund 3000 Experten aus aller Welt diskutierten über aktuelle Trends, Strategien und neue Forschungsergebnisse – von der Grundlagenforschung auf Genomebene bis zur Prävention. Auf besondere Aufmerksamkeit stieß eine Studie, die zeigte, dass das Zeitfenster für eine erfolgreiche Thrombolyse größer ist als bisher angenommen. Die Chancen, einen Schlaganfall ohne Behinderung zu überleben, steigen damit an.
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Dem „Tao der Lebensbalance“ und dem damit verbundenen Funktionskreis „Leber“ war der 5. Internationale TCM-Kongress Ende September an der Med Uni Graz gewidmet. Die Traditionelle Chinesische Medizin erfreut sich in den vergangenen Jahren in Österreich hoher Akzeptanz. Kein Wunder – kann sie doch viel zum Wohlbefinden bzw. zur Gesundung von gestressten Bürgern der angeblichen Wohlstandsgesellschaft betragen.
39. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin
Bereits zum 39. Mal trafen sich Österreichs Internisten zum alljährlichen Update – diesmal wieder in Graz. Die MT sprach mit Kongresssekretärin Univ.-Prof. Dr. Barbara Obermayer-Pietsch, Universitätsklinik für Innere Medizin Graz, über die medizinischen Highlights, den Kongress selbst, aber auch über aktuelle Themen der Gesundheitspolitik.
Kongress der European Society of Cardiology 2008
Die größte kardiologische Veranstaltung weltweit fand im Spätsommer 2008 in München statt: Der Kongress der European Society of Cardiology. Es tagten rund 30.000 Experten, über 380 Sitzungen ließen kaum einen Themenbereich unberührt. Mit besonderer Spannung wurden vor allem die Beiträge zur bildgebenden Diagnostik in der Kardiologie, die Studienergebnisse zur Debatte um Bypass versus Stent und den Einfluss von Lipidsenkern auf Herzinsuffizienz erwartet.
American Society of Clinical Oncology - ASCO - Foto: CHL
Die Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) ist wohl eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste wissenschaftliche Veranstaltung auf dem Gebiet der Onkologie weltweit. In Chicago trafen sich kürzlich rund 30.000 Krebsspezialisten aus der ganzen Welt, um die neuesten Forschungsergebnisse und Behandlungsmöglichkeiten zu diskutieren. Erstmals in der Geschichte des ASCO konnten auch zwei österreichische Spitzenmediziner Studiendaten im Rahmen der Plenarsitzung vorstellen.
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2500 Pädiater aus 87 Ländern trafen sich Mitte Mai in der Murmetropole, um sich auf der 26. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie (ESPID) über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Impfstoffe und Antibiotika zu informieren. Schwerpunkt der Veranstaltung waren Epidemiologie, Diagnose, Verhinderung und Behandlung viraler Infektionen.
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Schmerzen können insbesondere von demenziell erkrankten Menschen nicht entsprechend kommuniziert werden. Sie erhalten in knapp der Hälfte aller Fälle auch keine adäquate Therapie, warnten die Experten bei den Brain-Days 2008 in Rust.
Foto: Bilderbox
Traditionell tagte der European Congress of Radiology auch heuer in Wien. Neu war, dass die Radiologen eine andere medizinische Fachrichtung als Gast auf den Kongress einluden, um über eine bessere Zusammenarbeit zu diskutieren und Synergien zu suchen. Den Beginn machten gleich die Allgemeinmediziner. Besonders wichtig ist den Radiologen die Kooperation mit den Praktikern bei der Diagnose und Betreuung von Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit.
Chair-Rising-Test zur Untersuchung der Muskelkraft
Auf der Tagung „Endokrinologie – Osteoporose 2008“ Mitte Mai im Salzkammergut wurde neben wissenschaftlichen Highlights ein besonderes Augenmerk auf praxisnahe Themen gelegt. Univ.-Doz. Dr. Klaus Abendroth, Regionaler Expertenkreis Osteoporose in Sachsen & Thüringen, Jena, präsentierte einfache Tests, mit denen rasch das individuelle Sturzrisiko eines Patienten eingeschätzt werden kann.
Foto: Pressefoto Votava
Anfang Mai tagte im Austria Center Vienna „Der Wiener Kongress“, auch DEGRO–ÖGRO 2008 genannt. Es handelte sich dabei um die erstmals gemeinsam auf österreichischem Boden abgehaltene 14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie und die 25. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Radioonkologie, Radiobiologie und Medizinische Strahlenphysik. MT sprach mit dem Kongresspräsidenten Univ.-Prof. Dr. Richard Pötter, Vorstand der Univ.-Klinik für Strahlentherapie, AKH Wien.
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WIEN – Die Europäische Psychoanalytische Föderation hielt ihren 21. Jahreskongress in Wien ab. Getagt wurde heuer also genau in jener Stadt, wo vor hundert Jahren Sigmund Freud und die Mitglieder der Mittwoch-Gesellschaft die Wiener Psychoanalytische Vereinigung gründeten – die weltweit erste Organisation ihrer Art und bis heute die historisch bedeutendste, so die Vorsitzende Dr. Christine Diercks im Gespräch gegenüber der Medical Tribune.
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Postoperativer Schmerz ist nicht nur wegen der Belastung für den Patienten ein ernstzunehmendes Problem. Unbehandelt weist er die Tendenz auf, chronisch zu werden. Univ.-Prof. DDr. Hans-Georg Kress, Vorstand der Abt. für Spezielle Anästhesie und Schmerztherapie am Wiener AKH, zitiert die Ergebnisse einer Metaanalyse von 165 publizierten Studien, die ergab, dass rund ein Drittel der Patienten nach Operationen unter mäßigen bis starken Schmerzen und über zehn Prozent unter sehr starken Schmerzen leiden.
16th EADV Congress
WIEN – Mehr als 7000 Teilnehmer aus aller Welt trafen sich vom 16. bis 20. Mai 2007 am 16. Kongress der European Academy of Dermatology and Venerology (EADV) im Austria Center Vienna. Das Kongress-Motto „Starke Vergangenheit – Stärkere Zukunft“ trifft die auf die Dermatologen zukommende Aufgabe genau.
Univ.-Prof. Dr. Michael Trauner, Foto: Archiv
Wenn es um die individualisierte Medizin geht, dann sind es gerade die Leberkrankheiten, die an vorderster Front der Entwicklung stehen. Auf diesen hoffnungsvollen Ausblick für die Patienten wies Univ.-Prof. Dr. Michael Trauner, Medizinische Universitätsklinik Graz, im Rahmen der Eröffnung der 43. Jahrestagung der European Association for the Study of the Liver (EASL) in Mailand hin. Ein Überblick über medizinische Entwicklungen rund um die Leber.
Abb.: Siemens Media Solutions
Die Radiologie entwickelt sich rasant. Nur wenige Kongresse können daher Jahr um Jahr mit einer solchen Fülle an spannenden Präsentationen aufwarten wie der in Wien stattfindende European Congress of Radiology (ECR). Hier einige Highlights des Jahres 2007.
Foto: Bilderbox
Seit Jahrzehnten führt die Weltgesundheitsorganisation einen zähen Kampf mit dem Polio-Virus. Über die notwendigen Strategien dazu diskutierten internationale Experten kürzlich am „International Meeting on Emerging Diseases and Surveillance 2007“ – kurz IMED – in Wien. Weitere Themen der Veranstaltung: Tollwut, Influenza und die moderne Seuchenkontrolle, die durch das Internet nicht unbedingt einfacher wird.
2nd International Congress of Gender Medicine
Die Gender-Medizin, anfangs von vielen belächelt und angezweifelt, etabliert sich in zunehmendem Maße als ernstzunehmende Wissenschaft. Wobei der Großteil aller Studien zu Genderaspekten kardiologische Themen behandelt, denn hier zeigen sich die geschlechtsspezifischen Unterschiede am deutlichsten. Was brachte der 2. Internationale Kongress für Gender-Medizin an Wissenswertem für die Praxis?
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Die bei der Fortbildungstagung der Österreichischen Gesellschaft für Urologie ud Andrologie präsentierte neue Leitlinie der deutschen Urologen verzichtet nicht auf das PSA selbst, geht aber weg von der starren Orientierung am Grenzwert. Mit dem Grenzwert 4 ng/ml würden nämlich viele Karzinome bei einem niedrigeren PSA-Wert übersehen. Es gelte also, den PSA-Wert besser zu nutzen, etwa in Zusammenschau mit anderen Risikofaktoren.
Foto: Bilderbox
Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde fordert ein Pflichtfach Gesundheitsförderung in den Volksschulen und sorgt sich um die steigende Zahl von hypertonen und adipösen Kindern.
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Die Mortalität von HIV-Infizierten unter der hochaktiven antiretroviralen Therapie konnte in den vergangenen zehn Jahren deutlich gesenkt werden. Darauf konnten die Experten am 3. Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress in Frankfurt mit Stolz schauen. Sorgen bereitet den Experten allerdings die Entwicklung der Resistenzsituation, die auch schon Neuinfizierte betrifft. Noch keinen Durchbruch, aber schöne Erfolge gibt es bei der Entwicklung eines Impfstoffes.
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Der Knochen als lebende Struktur aber auch als potenziell krankes Organ stand im Mittelpunkt der Tagung „Osteologie 2007“ in der Wiener Hofburg. Österreich dürfte im europäischen Vergleich eine hohe Osteoporose-Prävalenz haben. Gleichzeitig sind Diagnostik und Therapie vergleichsweise gut organisiert und finanziert. Neben den immer breiter werdenden medikamentösen Optionen darf aber das körperliche Training nie vernachlässigt werden. Zeigen doch Studien, dass ein Verlust an Muskelquerschnitt ebenso mit einem erhöhten Bruchrisiko verbunden ist wie abnehmende Knochendichte. Und das gilt für Frauen und Männer.
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Die Mühlen der Veränderung mahlen langsam. Einen Arztbesuch sehen viele Männer immer noch als Ausdruck der Schwäche. Der 5. Weltkongress für Männergesundheit in Wien und der Tag der offenen Tür zum Thema „Mann und Gesundheit“ sollen den männlichen Vorsorgemuffeln helfen, mehr auf ihre Gesundheit zu schauen.
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Beim Kongress der European Society of Cardiology wurden neue medizinisch-wissenschaftliche Entwicklungen präsentiert und neue Empfehlungen zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erarbeitet. Die Herzinsuffizienz war das zentrale Thema der Veranstaltung.
ÖGIM
Auf der Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin ging es schwerpunktmäßig um Diabetes, Tumorerkrankungen, Gefäßerkrankungen und Infektionen. Diskutiert wurde auch über neue Substanzen für die Therapie von Diabetes, Adipositas, Krebserkrankungen und Thrombosen. Sorgen bereiten importierte Tropenkrankheiten und zunehmende Resistenzen. Lesen Sie weiters einen ersten Beitrag direkt vom Kongress über die Behandlung der Früharthritis.
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Hämatologische Erkrankungen sind weiter verbreitet als angenommen, und die Belastungen der Betroffenen werden häufig unterschätzt. Dazu kommen höchst unterschiedliche Ausbildungs-und Organisationsstandards des medizinischen Faches „Hämatologie“ innerhalb der EU. So zumindest die Erhebungen der European Hematology Association (EHA) – die nicht nur die Patientenversorgung verbessern, sondern auch die Ausbildung auf einen gemeinsamen europäischen Nenner bringen will.
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Die bei der Fortbildungstagung der Österreichischen Gesellschaft für Urologie ud Andrologie präsentierte neue Leitlinie der deutschen Urologen verzichtet nicht auf das PSA selbst, geht aber weg von der starren Orientierung am Grenzwert. Mit dem Grenzwert 4 ng/ml würden nämlich viele Karzinome bei einem niedrigeren PSA-Wert übersehen. Es gelte also, den PSA-Wert besser zu nutzen, etwa in Zusammenschau mit anderen Risikofaktoren.
Österreichische Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP)
Bei der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie in Salzburg drehte sich heuer alles um die „Inflammation“, und diese spielt bei der COPD eine große, aber noch nicht voll verstandene Rolle.
Erkenntnisse der Grundlagenforschung, aber auch schon recht konkrete neue Methoden wurden kürzlich bei der Veranstaltung Pulmo-Highlights 2006 in Wien von namhaften österreichischen Experten diskutiert.
Caiapo, ein Extrakt aus der Süßkartoffel, wirkt als effektiver Insulinsensitizer und potenziell auch als antiatherogenes Mittel. Entsprechende Studiendaten wurden von Univ.-Prof. Dr. Heinz Ludvik anlässlich der gemeinsamen Tagung der Österreichischen Diabetesgesellschaft (ÖDG) und der Österreichischen Gesellschaft für Endokrinologie und Stoffwechsel in Linz präsentiert. Ein weiteres Thema beim Kongress der Endokrinologen war naturgemäß die Schilddrüse und ihre Erkrankungen. Neben Jod benötigen viele Patienten auch eine Selen-Gabe. Besonders wichtig ist Selen für Dialysepatienten.
Am Jahreskongress der Österreichischen Gesellschaft für Psychoonkologie in Bad Ischl stellte man sich die Frage „Gibt es eine Krebsprävention?“ und beantwortete diese selbstverständlich mit „Ja“. Wobei nicht überall die Prävention so einfach ist wie beim Bronchuskarzinom, das ja ganz eng mit Nikotinabusus korreliert ist. Immerhin kennt man aber auch mehr und mehr Zusammenhänge etwa zwischen bakteriellen oder viralen Infektionen und Krebserkrankungen, was prophylaktische und therapeutische Optionen eröffnet. Auch die Gentechnik liefert zunehmend wertvolle Hinweise auf individuelle Krebsrisiken. Immer wieder unterschätzt wird auch die Bedeutung der Psyche für die Entstehung von malignen Erkrankungen. Stress, Angst oder Depression sollen sich negativ auf das Immunsystem auswirken.
Im Juni trafen sich (nicht nur) US-Diabetologen in Washington zur traditionellen Jahresversammlung der American Diabetes Association. Ein Live-Bericht von einem der wichtigsten Diabetologie- Kongresse.
Die 34. Jahrestagung der Österreichischen Diabetes Gesellschaft fand heuer erstmals in Tirol statt. Dem Andrang tat dies keinerlei Abbruch, mit über 600 Teilnehmern aus ganz Österreich war die Tagung bestens besucht. Für die Präsidentin der Österreichischen Diabetes Gesellschaft Univ.-Prof. Dr. Monika Lechleitner stand v.a. die Interdisziplinarität im Mittelpunkt.
Die Gastroenterologen Europas sagen dem Darmkrebs den Kampf an. Auf der diesjährigen United European Gastroenterology Week in Berlin plädierten sie intensiv für europaweite Screening-Programme zur Darmkrebsfrüherkennung. Einen besorgniserregenden Trend stellt man in den vergangenen Jahren in den südeuropäischen Ländern fest. Hier nehmen die Zahlen für chronisch entzündliche Darmerkrankungen zu.
Medical Tribune war für Sie auf der Digestive Disease Week in Los Angeles. Lesen Sie über einen österreichischen Preisträger, Refluxerkrankung und Rotaviren.
Wie onkologische Notfälle in der Hausarztpraxis rechtzeitig erkannt werden und wie die weitere Versorgung des Patienten aussieht, wurde bei den Grazer Fortbildungstagen 2006 diskutiert. Wir waren für Sie dabei.
Geburtshelfer aller Professionen trafen sich kürzlich zum interdisziplinären Dialog in Wien, um neue Entwicklungen ihres Faches zu diskutieren. Zwar nicht wirklich neu, aber noch wenig etabliert ist in Österreich die Geburtsvorbereitung und -erleichterung durch Hypnose. Ebenfalls wenig bekannt und auch von der Fachwelt tabuisiert ist das Thema „Depressionen in der Schwangerschaft“ bzw. die postpartale Depression. Da wie dort ist eine multiprofessionelle Betreuung erfolgversprechend. Lesen Sie erste Berichte vom Kongress.
Die Pneumologen versammelten sich dieses Jahr in München, um neueste Richtlinien und Therapieansätze bei COPD, Asthma und Lungenkrebs zu diskutieren. Kongress live in der MT.
GRAZ – Ende September fand bereits zum dritten Mal der internationale TCM-Kongress „Tao des Lebens“ statt. Dem Veranstalter, der Österreichischen Gesellschaft für kontrollierte Akupunktur und TCM (OGKA), gelang es wieder, international hochkarätige Referenten für Vorträge und Workshops zu gewinnen. MT sprach mit OGKA-Präsident Dr. Leopold Dorfer, Graz, über den Stand der Dinge und Entwicklungen in Österreich.
Die Kardiologen trafen sich zum Weltkongress in Barcelona und diskutierten zum Beispiel über die Möglichkeit chronische Angina pectoris mit extrakorporellen Stoßwellen zu behandeln. Erste Berichte können Sie in dieser MT-Ausgabe nachlesen.
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Die Urologie kämpft mit vielen Tabus. Egal ob Inkontinenz, Krebs oder gar Erektionsstörungen – darüber spricht vor allem „Mann“ nicht, denn das ist „peinlich“ und „tabu“. Das führt aber dazu, dass viele urologische Erkrankungen nicht oder zu spät diagnostiziert werden. Über all diese Themen wurde kürzlich auf der gemeinsamen Jahrestagung der österreichischen und bayerischen Urologen in Salzburg diskutiert. Ein MT-Schwerpunkt rund um Blase, Niere, Prostata und Sexualität.
Der Wunsch nach ewiger Jugend, Gesundheit und Elan ist heute omnipräsent. Kein Wunder also, dass nun auch der 1. Anti-Aging-Kongress in Wien stattfand. Dabei ging es u.a. auch um die Bestimmung des tatsächlichen biologischen Alters.
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Ein Fall, wie er leider immer wieder vorkommt: Eine 83-jährige Patientin, depressiv, mit schlecht eingestelltem Diabetes und Metabolischem Syndrom, wird auf die Interne gebracht, weil sie seit zwei Wochen erbricht und sich ihr kognitiver Zustand dramatisch verschlechtert hat. Schließlich kommt sie ins Delir, das Labor ergibt eine Hyponatriämie. Die Ursache findet man schließlich in der beachtlichen Menge von 15 (!) Medikamenten, die die Frau täglich eingenommen hat. Die Delirprävalenz in Krankenhäusern ist hoch. Nicht selten ist eine unbedachte oder unbekannte Kombination von Medikamenten die Ursache. Über die Differenzialdiagnose des Delirs und Maßnahmen zur Vermeidung wurde am 2. Gemeinsamen Österreichisch-Deutschen Geriatriekongress kürzlich in Wien diskutiert.
KLAGENFURT – „Wir jammern immer, dass es keine Standards gibt, und warten, bis sie uns von inkompetenten Stellen vorgegeben werden“, ortet Univ.-Prof. Dr. Hans Eckel einen großen Nachholbedarf in der Entwicklung von Leitlinien und Perspektiven. Der diesjährige 50. Kongress sollte ein kräftiger Anstoß dazu sein. Der Präsident der Österreichischen HNO-Gesellschaft sprach mit der Medical Tribune über die wichtigsten praxisrelevanten Neuigkeiten und Fortschritte in naher Zukunft.
ATLANTA – Neue kleine Hemmer zum Schlucken und intravenös infundierte, innovative Antikörper und Hemmstoffe sind dabei, die Behandlung von immer mehr Krebsarten gründlich umzukrempeln. Für die Interessen von Krebsüberlebenden (Survivors) und ihren Angehörigen (Co-Survivors) setzt sich der Radprofi Lance Armstrong ein - dafür wurde er nun am Kongress geehrt. Einige Impressionen vom ASCO-Kongress 2006, der größten „onkologischen Trendmesse“ der Welt.
Die Europäische Rheumaliga appellierte bei ihrer Jahrestagung an die europäische Politik, der Volkskrankheit Rheuma endlich jenen Stellenwert in der Forschung zuzugestehen, der notwendig wäre. Fachlich ging es um aktuelle Daten zum Einsatz neuer Substanzen aus der Gruppe der Biologicals als auch um die Präsentation neuer Leitlinien. Sowohl für die Therapie der Handarthrose als auch zur Diagnostik und Behandlung der Fibromyalgie stehen nun neue Guidelines zur Verfügung.
Typ-2-Diabetiker haben nicht nur ein erhöhtes Herzinfarktrisiko, sie haben auch gehäuft Schlaganfälle. Welche Wirkung Pioglitazon in diesem Zusammenhang hat, zeigen neue Ergebnisse der PROactive-Studie.
BADEN – Koronare Herzkrankheit und Herzinsuffizienz – früher wurde bei diesen Erkrankungen eine längere Ruhepause verordnet. Im Gegensatz dazu gilt heute die Aufnahme einer medizinisch dosierten körperlichen Aktivität als wichtige therapeutische Chance.
Ein Update über therapeutische Möglichkeiten und Notwendigkeiten bei Frühgeburtlichkeit gab es am ÖGGG-Kongress.
Können Mikrobizide und neue Impfstoffe zum Durchbruch bei der Bekämpfung von HIV führen? Davon ist jedenfalls Bill Gates felsenfest überzeugt. Denn jährlich infizieren sich immer noch 4 Millionen Menschen weltweit neu mit dem HI-Virus. Ein Hauptfokus der XVI. internationalen AIDS-Konferenz mit 24.000 Teilnehmern in Toronto lag daher in dem Bestreben, die jährliche Rate der HIV-Neuinfektionen
ROSENHEIM – Durchfallerkrankungen, die mit der Einnahme von Antibiotika zusammenhängen, sind für die Gesundheitssysteme der entwickelten Länder ein ernst zu nehmendes Problem. Sie führen zu verlängerter Verweil- dauer im Krankenhaus, höheren Behandlungskosten und gestiegenen Komorbiditäten. Der Schlüssel zur Vermeidung dieser Therapiefolgen liegt laut Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Scheppach, Univ.-Klinikum Würzburg, in der Prävention und auch in der zügigen Diagnosestellung und Therapieeinleitung.
Neue kleine Hemmer zum Schlucken und intravenös infundierte, innovative Antikörper und Hemmstoffe sind dabei, die Behandlung von immer mehr Krebsarten gründlich umzukrempeln. Für die Interessen von Krebsüberlebenden (Survivors) und ihren Angehörigen (Co-Survivors) setzt sich der Radprofi Lance Armstrong ein - dafür wurde er nun am Kongress geehrt. Einige Impressionen vom ASCO-Kongress 2006, der größten „onkologischen Trendmesse“ der Welt.
Rund 15.000 Radiologen aus aller Welt kamen zum European Congress of Radiology 2006 nach Wien. Zur Diskussion standen u.a. modernste Entwicklungen auf dem Gebiet der virtuellen Koloskopie oder der Angiographie.
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Am 21. Kongress der European Association of Urology in Paris ließ ein US-amerikanischer Kollege mit einer spannenden Hypothese aufhorchen und lieferte auch gleich durchaus ernstzunehmende Fakten dazu: Die Infektion mit einem Säuger-Retrovirus der Gammagruppe dürfte bei Trägern einer bestimmten Genmutation das Risiko für ein Prostatakarzinom deutlich erhöhen. Trifft dies tatsächlich zu, könnten sich völlig neue Therapie- bzw. Prophylaxe-Optionen beim Prostatakarzinom ergeben.
Diabetes mellitus hat sich schon längst zu einem weltweiten Problem ausgewachsen. Weltweit gelten auch die Richtlinien zur Therapie des Typ-2-Diabetes, die anlässlich des 41. Jahreskongresses der European Association for the Study of Diabetes (EASD) vorgestellt wurden. Erarbeitet wurde sie von der International Diabetes Federation.
Dass Frauenherzen anders schlagen als Männerherzen, trifft nicht nur auf zwischenmenschliche Beziehungen zu, sondern macht sich auch zunehmend in der Kardiologie bemerkbar. Am Kongress der Europäischen Kardiologen in Stockholm waren die „Frauenherzen“ auf jeden Fall ein Thema bei weiblichen und männlichen Vortragenden. Egal ob Diagnose oder Therapie, es gilt, auf geschlechtsspezifische Unterschiede Rücksicht zu nehmen.