01. September 2010
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ADHS wird traditionellerweise als psychiatrische Erkrankung des Kindesalters aufgefasst. In den letzten Jahren mehren sich Hinweise, dass sich ADHS bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht einfach „auswächst“, sondern bei einem Großteil der Betroffenen auch im Erwachsenenalter bestehen bleibt.

Die innere Uhr bestimmt nicht nur, wer morgens schwungvoll aufsteht – sie wirkt auch auf die Psyche. So sind Störungen des zirkadianen Rhythmus ein wesentlicher pathophysiologischer Bestandteil affektiver Erkrankungen. Als Modellerkrankung für chronobiologische Störungen gilt die saisonal abhängige Depression.

DFP-Literatur: Fach Psychiatrie

Die ambulant erworbene Pneumonie (Community Acquired Pneumonia) ist eine Infektionserkrankung mit hoher Mortalität. Studien belegen,
dass bis zu einem Fünftel der CAP-Patienten stationär aufgenommen werden müssen.

DFP- Literatur
Dekubitus ist eine Herausforderung, die eine intensive Zusammenarbeit von ärztlicher und pflegerischer Seite erfordert.

DFP-Fortbildung aus dem ärztemagazin 12/08
Die Neurorehabilitation bei alten Menschen ist aufgrund der altersabhängigen Inzidenz vor allem eine Schlaganfallrehabilitation. Daneben umfasst das Spektrum alle neurologischen Erkrankungen wie Schädel-Hirn-Trauma, Tumore, Entzündungen, Erkrankungen des peripheren Nervensystems und neurodegenerative Erkrankungen.
Unspezifische abdominelle Schmerzen können Hinweis auf eine akute Pankreatitis sein. Dann gilt es rasch zu handeln.

DFP-Fortbildung aus dem ärztemagazin 10/08
Die akute Otitis media ist sehr häufig. Nach Schätzungen benötigen jährlich 50% aller Kinder im ersten Lebensjahr und 80% der Dreijährigen deswegen ärztliche Hilfe.
Substanzmissbrauch und Abhängigkeit älterer Menschen werden auch heute kaum thematisiert. Alkohol zählt dabei zu den am häufigsten missbrauchten Substanzen. Ein therapeutischer Nihilismus ist nicht gerechtfertigt, da besonders Late-onset- Abhängige erstaunlich gute Abstinenzraten zeigen.
Antithrombotische Therapie kann bei Vorhofflimmern Thromboembolien verhindern. Neue Richtlinien für die Praxis geben Empfehlungen zu Indikation und Umsetzung.

DFP-Fortbildung aus dem ärztemagazin 8/08
Dem Ulcus cruris können verschiedene Ursachen zugrunde liegen. Neben der Diagnostik und Wundbehandlung sollte auch versucht werden, eine kausale Therapie einzuleiten.

DFP-Fortbildung aus dem ärztemagazin 6/08
Mit einigen Basisuntersuchungen, exakter Anamnese & klinischer Untersuchung gelingt meist die Abklärung.

Juckreiz kann Symptom einer Unzahl von Erkrankungen körperlicher und psychischer Genese sein. Eine Therapie ist in vielen Fällen möglich.

Das Lungenkarzinom ist sowohl weltweit als auch in Österreich trotz Therapiefortschritten der häufigste zum Tode führende bösartige Tumor.

DFP-Fortbildung aus dem ärztemagazin 49/07

Patienten mit depressiven Störungen klagen mehrheitlich auch über körperliche Symptome. Das Konzept der „Somatisierung“ ist ein Versuch, diese Patienten zu charakterisieren.

Das Konsensus-Statement 2007 der ÖGPB stellt die neuesten Leitlinien der medikamentösen Therapie von Depressionen vor.
Im April 2004 wurde der im Jahr 1999 erarbeitete Konsensus der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP; damals Österreichische Gesellschaft für Lungenerkrankungen und Tuberkulose, ÖGLUT) revidiert und publiziert.
Epilepsien erhöhen das Risiko motorischer, kognitiver und affektiver Entwicklungsstörungen, von Verhaltensauffälligkeiten und sozialen Schwierigkeiten. Grundsätzlich soll daher die psychiatrische Anamnese fixer Bestandteil der klinischen Untersuchung sein.
Die medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz steht auf zwei Säulen: ACE-Hemmer und Betablocker. Angiotensin-Rezeptorblocker gewinnen zusehends an Bedeutung.
Die antiretrovirale Kombinationstherapie bietet heute eine Reihe von Möglichkeiten. Immer bedeutender wird auch die Betreuung von HIVPatienten im niedergelassenen Bereich.
Die Behandlung von Hyperlipidämien ist entscheidend für die Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse, sowohl in der Sekundär- als auch in der Primärprävention.
Entscheidend in der Hypertoniebehandlung sind die Erreichung der Blutdruckzielwerte und eine möglichst umfassende Reduktion der begleitenden Risikofaktoren.
Schwer oder gar nicht einstellbare Hypertonie hat meist mit einer überschaubaren Anzahl von Problemen zu tun, die oft durchaus lösbar sind.

Gerade die medikamentöse Therapie von Schwangeren stellt Psychiater vor eine besondere Herausforderung. Es gilt, die Mutter einer adäquaten Therapie zuzuführen und gleichzeitig das teratogene Risiko minimal zu halten. Ein Überblick über häufige Störungen und deren Behandlung.

DFP-Literatur: Fach Psychiatrie

Die spezifische Immuntherapie (SIT) ist eine kurative Behandlung für spezielle Formen der Typ-I Allergie.
Die Diagnose des Kopfschmerzes ist bei Kindern oft schwieriger als bei Erwachsenen. Verhaltensmaßnahmen spielen neben Medikamenten in der Therapie eine große Rolle.
Medikamentöse Therapie beeinflusst den Krankheitsverlauf wesentlich. Aber auch Prävention, Rehabilitation u.a. nichtmedikamentöse Maßnahmen sind wichtig für das therapeutische Ergebnis.
Als Grundprinzip im Umgang mit Hauttumoren gilt: Nicht eindeutig gutartige Läsionen müssen exzidiert und histologisch untersucht werden!
Bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie eines Morbus Crohn kann das Risiko für gefürchtete Komplikationen wie Darmstenosen oder Fisteln deutlich herabgesetzt werden.
In den letzten Jahren haben sich die Therapieoptionen zur Behandlung des neuropathischen Schmerzes deutlich verbessert.Vor diesem Hintergrund bedarf es einer sorgfältigen Abwägung von erwünschten und unerwünschten Nebenwirkungen der Behandlung und dem Wissen um die Wirksamkeit der verschiedenen Substanzen.
Erfolgreiche Raucherentwöhnung beruht auf einer guten Diagnostik und der Kombination von medikamentösen und nichtmedikamentösen Maßnahmen.


Als Ansprechpartner bei Therapiefolgen sollen Allgemeinmediziner mehr in die Betreuung onkologischer Patienten integriert werden.
Das idiopathische Parkinson-Syndrom erfordert eine interdisziplinäre Betreuung, die sowohl das Auftreten motorischer Fluktuationen und Dyskinesien verzögert als auch demenzielle Symptome effektiv behandelt.
Die Reisethrombose ist lediglich ein Spezialfall einer tiefen Venenthrombose. Kompressionsstrümpfe und niedermolekulare Heparine stellen eine wirksame Prophylaxe bei längerer Immobilisierung dar.
Schlaganfall ist ein Notfall und erfordert eine sofortige Abklärung und entsprechende therapeutische Maßnahmen. Stroke Units senken nachweislich die Mortalität.
Erkrankungen der Schilddrüse weisen unterschiedliche klinische Erscheinungsbilder auf. Vor allem Schilddrüsenkarzinome zeigen nicht immer eine typische Symptomatik.
Obstipation ist keine Folge des normalen Alterns, tritt aber gleichwohl im Alter häufig auf und beeinträchtigt in vielen Fällen das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Betroffenen.

DFP Literatur: Fach Innere Medizin

Sinusitiden sind bei Kindern und auch bei Erwachsenen häufig. In der Regel sind sie gut behandelbar, sofern zum richtigen Zeitpunkt die richtigen therapeutischen Maßnahmen gesetzt werden.
Haben sich Betroffene einmal deklariert, sind die Ursachen der Stuhlinkontinenz mittels Anamnese und klinischer Untersuchung relativ einfach zu ermitteln sowie apparative Investigationen nicht immer erforderlich.

DFP Literatur: Fach Innere Medizin

Demenz
ÖGBP-Konsensus-Statement zur Depression: Medikamentöse Therapie

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