03. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria

Schwerpunkt Sexualmedizin

Störungen der Sexualität können sich in vielerlei Hinsicht äußern. Bei Männern reichen sie von der Erektilen Dysfunktion (ED) bis zur Ejaculatio praecox (EP), bei Frauen von der Hypoactive Sexual Desire Disorder (HSDD) bis zur Orgasmusstörung. Während Potenzprobleme heutzutage bereits eher thematisiert werden, ist das Vorhandensein anderer Störungen der Sexualität noch immer mit großer Scham verbunden und wird tabuisiert. Nicht selten leidet jedoch der Partner mit und in vielen Fällen wäre Hilfe möglich. So gibt es beispielsweise bei der Ejaculatio praecox sowohl medikamentöse als auch „verhaltenstherapeutische“ Maßnahmen, die Erregung in den Griff zu bekommen und den Orgasmus hinauszuzögern. Auch so mancher Hormonmangel lässt sich durch eine Substitutionstherapie beheben. Frauen, die aufgrund einer Ovarektomie zu wenig Testosteron produzieren und an Lustlosigkeit leiden, können zum Beispiel mit einem Testosteronpflaster behandelt werden.

Ejaculatio praecox – ein Update
Eine Minute sind Lichtjahre für den Patienten

WIEN – Zwischen 15 Sekunden und einer knappen Minute – das war‘s dann! Die Ejaculatio praecox (EP) ist die häufigste sexuelle Funktionsstörung, über die aber am wenigsten mit dem Arzt gesprochen wird. Jedoch, „diese Patienten haben sicher mehr Therapieerfahrung als Sie selbst“, so Univ.-Doz. Dr. Andreas Jungwirth, Salzburg, zum Thema Ejaculatio praecox. Er rät, die Männer offen und direkt auf dieses heikle Thema anzusprechen. Was die medikamentöse Therapie betrifft, steht zwar schon eine neue Substanz in den Startlöchern. Dr. Elia Bragagna betonte die Bedeutung einer begleitenden Sexual- bzw. Paartherapie. Denn die Partnerin ist von dem Problem EP immer mit betroffen! Unter den Titel „Ganz Frau – Ganz Mann“ tagten die Austrian Society for Sexual Medicine und die Deutsche Gesellschaft für Sexualmedizin und Sexualtherapie in Wien.

Im Gegensatz zur erektilen Dysfunktion wird die EP kaum thematisiert, weder von den Betroffenen noch von der Fachwelt, das stellte eben diese Fachwelt anlässlich des sexualmedizinischen Kongresses „Ganz Frau – Ganz Mann“ fest. Und das, obwohl sie die häufigste sexuelle Funktionsstörung ist. Zu ihrer Entstehung gibt es freilich keine allgemein akzeptierte und empirisch validierte Erklärung, neuere Studien zeigen aber, dass es sich jedenfalls um ein biopsychosoziales Phänomen handelt.

Zumindest bei einem Teil der Betroffenen spielen konstitutionelle Faktoren im Sinne eines Diathese–Stress-Modells eine Rolle. Der Terminus „vorzeitiger Samenerguss“ ist unglücklich formuliert, so Univ.-Doz. Dr. Eugen Plas, Urologe aus Wien, denn „es ist ja keine Störung der Ejakulation, sondern vielmehr eine Unfähigkeit der Erregungssteuerung.

Der gesamte Orgasmusreflex wird zu früh ausgelöst.“ Unklar ist, ob die Schwelle für die Auslösung der orgastischen Reflexsequenz bei den Patienten normabweichend erniedrigt ist oder ob die Orgasmusschwelle zwar im Normbereich liegt, aber zu schnell und ohne ausreichende Steuerungsmöglichkeit erreicht wird. Die EP kann primär, also kontinuierlich seit den ersten sexuellen Erfahrungen auftreten, oder sekundär bzw. erworben sein.

Daten aus klinischen Studien und Beratungseinrichtungen zeigen, dass nur 20 % der betroffenen Männer professionelle Hilfe suchen – bei erektiler Dysfunktion sind es hingegen 60 %!

„Das richtig geführte Patientengespräch ist hier sehr wichtig“, meint Univ.-Doz. Dr. Andreas Jungwirth, „Sprechen Sie über Sex! Stellen Sie Fragen, die der Patient mit ,Ja‘ oder ,Nein‘ beantworten muss. Und fragen Sie so lange, bis Sie ein klares Bild von der Problematik bekommen.“

Sicher ist jedenfalls, dass die betroffenen Männer durch Internet und entsprechende Literatur alles über mögliche Therapien wissen – und das meiste auch ausprobiert haben: „Die haben mehr Therapieerfahrung als Sie selbst!“

Partnerin leidet mit
Ein wichtiger Punkt im Gespräch ist die Partnerschaft, denn die EP des Mannes hat gravierende Auswirkungen auf die Frau. 53 % der Partnerinnen entwickeln ihrerseits Sexualstörungen, so Sexualtherapeutin Dr. Elia Bragagna.

„Am schlimmsten ist es für die Frau, wenn sich der Mann aus Scham über sein Versagen emotional abwendet.“ Aber auch die Eigentherapieversuche der Männer wie bspw. ein kurzes Vorspiel oder Ablenkung sind für Frauen alles andere als beglückend: „Man kann sich vorstellen, wie das wirkt, wenn man am Gesicht des Partners abliest, dass er gerade krampfhaft an etwas Unangenehmes denkt, nur um nicht gleich zu kommen.“

Junge Leutn hätten auch oft falsche Vorstellungen von der Dauer eines Geschlechtsverkehrs: „Sie glauben, dass stundenlanges Rammeln, wie sie es auf Softpornos sehen, der Wirklichkeit entspricht. So entstehen falsche Vorbilder.“

Die Expertin betont einmal mehr die Wichtigkeit, die Partnerin in die Therapie mit einzubeziehen. Und, „die Behandlung erfordert Zeit. Unter fünf Terminen würde ich es nicht machen.“

Behandlungsoptionen: Stopp oder Squeeze
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es nun? Zunächst einmal die Stopp-Start-Methode und die Squeeze-Technik. Bei Ersterer lernt der Mann, sich auf die eigene Erregung zu konzentrieren, sie wahrzunehmen und dadurch die Kontrollphase zu verlängern.

Bei der zweiten Technik wird versucht, die sexuelle Stimulation durch Zusammendrücken der Eichel kurz vor der Ejakulation zu kontrollieren. Lokal anästhesierende Salben haben „angeblich“, so Dr. Jungwirth, hohe Effektivität, nur können sie die Empfindungsfähigkeit so reduzieren, dass der Mann gar nichts mehr spürt.

SSRI verzögert Ejakulation
Was nun die medikamentöse Behandlung betrifft, so kommen „offlabel“ zwei Substanzgruppen zum Einsatz. Zum einen PDE-5-Hemmer wie Sildenafil, die vermutlich durch zentrale Modulation eine Verzögerung des Orgasmus bewirken.

Eine Studie zeigte, dass 50 mg zu einer signifikanten Verlängerung der IVELT (intravaginalen Ejakulations-Latenzzeit) führten. Zum anderen hat man sich eine der Nebenwirkungen der SSRIs, nämlich eine verzögerte Ejakulation, zu Nutze gemacht und verwendet sie ebenfalls zur Behandlung der EP. Serotonin ist, nebenbei bemerkt, der wichtigste Neurotransmitter bei der Ejakulation.

Die beste Ansprechrate zeigte Paroxetin. Der Nachteil: Abgesehen von Nebenwirkungen wie Nervosität, Abgeschlagenheit und Schwindel muss das Medikament dauernd genommen werden.

Aber es wartet bereits ein neuer Serotonin-Reuptake-Hemmer in den Startlöchern: Das sehr kurz wirksame Dapoxetin, welches als „Bedarfsmedikament“ angedacht ist. Es wird von den Experten als „spannendes Medikament, das eine wirklich gute Therapieoption für die Zukunft ist“ beschrieben.

Klinische Studien zeigen eine sehr kurze Halbwertszeit, nur geringe Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Übelkeit und – entscheidend – eine signifikante Zunahme der IVELT von einer knappen Minute auf über drei Minuten. Experte Jungwirth: „Schon eine Steigerung von unter einer Minute auf über eine Minute bedeuten für diese Patienten Lichtjahre!“ SCH

Probleme nach Ovarektomie
Auch Frauen brauchen ihr Testosteron

WIEN – Frau B. musste sich wegen eines unklaren Adnextumores einer kompletten Ovarektomie und anschließenden Chemotherapie unterziehen. Die Entfernung der Eierstöcke hatte bei der erst 23-jährigen Patientin ein ausgeprägtes klimakterisches Syndrom zur Folge. Jedoch, sämtliche Hormontherapien schienen wirkungslos gegen die Beschwerden, und die junge Frau war entsprechend verzweifelt, als sie in der Praxis von Dr. Anneliese Schwenkhagen, Gynäkologin in Hamburg, vorstellig wurde. Konnte die Kollegin ihr helfen?

Diese Fallgeschichte, welche Dr. Anneliese Schwenkhagen zum Thema „Prämenopausale Ovarektomie“ aus ihrer Praxis präsentierte, zeigte, wie wichtig es bei solchen Patientinnen ist, sämtliche hormonelle Aspekte zu berücksichtigen.

„Als die junge Frau zu mir kam, machten ihr alle klimakterischen Symptome zu schaffen, die es nur geben kann, von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen bis zu Unwohlsein, Depressionen und sexuellem Desinteresse. Sie hatte sämtliche Hormontherapien durch, und ein Östrogenmangel war auszuschließen.“ Die Patientin hatte insofern noch Glück im Unglück, da sie in einer stabilen, guten Partnerschaft lebte, und eine Arbeit hatte, die ihr Spaß machte. Den Faktor der Kinderlosigkeit hatte sie akzeptiert. Wo lag das Problem?

Brutal in den Wechsel gestoßen
Zur Lösung des Falls müsse man sich grundsätzlich einmal vergegenwärtigen, was eine Ovarektomie für den weiblichen Körper bedeute, so Dr. Schwenkhagen. „Die Frau wird ziemlich brutal in den Wechsel gestoßen.“ Während es im Verlauf der natürlichen Menopause zu einem allmählichen Rückgang der Geschlechtshormonkonzentration kommt und Symptome ebenso allmählich und variabel auftreten, kommt es bei der chirurgisch induzierten Menopause zu einem plötzlichen, steilen Abfall der Hormonkonzentrationen mit wesentlich stärkeren Beschwerden.

Ein Verlust der Ovarien bedeutet auch einen Verlust jener Organe, die einen nicht unwesentlichen Teil des Testosterons produzieren. „Auch Frauen brauchen ihr Testosteron“, bringt die Gynäkologin jenes Hormon in Erinnerung, auf das beim weiblichen Geschlecht gern vergessen werde. Testosteron wird je nach Lebensphase verschieden intensiv produziert.

So stammt bei jungen Frauen ein Viertel des gesamten Anteils aus den Nebennierenrinden, ein weiteres Viertel steuern die Ovarien bei, und der Rest entsteht durch Konversion von Östradiol im Fettund Muskelgewebe.

In der Postmenopause ändert sich dann die Aufteilung: der Konversionsanteil geht auf 40 % zurück, die adrenale Ausschüttung sinkt sogar auf 10 % ab. Dafür werden die Eierstöcke zum wichtigsten Produzenten von Testosteron: 50 % des im Blut zirkulierenden Hormons stammt jetzt aus den Ovarien!

Sexualprobleme als Leitsymptom
Nach einer kompletten Ovarektomie fällt der Testosteronspiegel auf etwa die Hälfte ab – mit oft gravierenden Folgen, denn „Testosteronmangel wirkt breit“. Eines der Symptome – man könnte es fast „Leitsymptom“ nennen – ist die Veränderung der Sexualität. Man spricht auch von HSDD = Hypoactive Sexual Desire Disorder, definiert als ständiger oder wiederholter Mangel an sexuellen Gedanken und/oder der Bereitschaft zu sexuellen Aktivitäten, wobei die Betroffenen oder ihre Beziehungen darunter leiden. Ein Symptom freilich, über welches selten gesprochen wird.

Dr. Schwenkhagen: „Zum einen ist das Thema für Patientinnen oft schambesetzt. Zum anderen ist es natürlich auch eine Frage der Wertigkeit. Sexualstörungen sind sicher nicht top auf der Liste. Da kommen zuerst einmal Schlafstörungen und Hitzwallungen.“

Studien zeigten freilich, dass Frauen mit beidseitiger Ovarektomie bezüglich der sexuellen Parameter im Vergleich mit gesunden Kontrollpersonen signifikant schlechtere Werte hatten. Wobei eine Östrogentherapie die Libido nicht zurückbringe, merkt die Expertin an. Das könne aber sehr wohl eine Testosteronsubstitution.

Hormon erhöht Lebensqualität
Bei der besagten Patientin brachte ein Testosteronpflaster mit 300 μg/Tag eine signifikante Besserung der Beschwerden, und auch mit dem Sex lief es wieder besser. „Man darf sich von solch einer Testosteronbehandlung nicht erwarten, dass der Sex sofort wieder großartig wird. Es passiert langsam, es sind Kleinigkeiten, die sich zunächst verändern. Und sei es nur, dass sich die Frau wieder einmal hübsche Dessous für sich kauft.“

Dr. Schwenkhagen beklagt, dass sich die meisten Studien zu diesem Thema nur auf die Sexualität fixieren, denn auch andere Parameter wie die Stimmungslage und das allgemeine Wohlgefühl können sich durch die Testosteronbehandlung bessern. Die im Übrigen auch für gesunde postmenopausale Frauen bei Wechselbeschwerden mit HSDD-Symptomatik eine Therapieoption ist.

Wie steht es nun mit den Nebenwirkungen Richtung Androgenität? „Was man beobachtet hat, waren eine etwas fettigere Haut, eine tiefere Stimme und etwas Akne. Aber insgesamt überwiegt der große Benefit“, resümiert Dr. Schwenkhagen.

Eine Frage bleibt aber unbeantwortet, nämlich jene nach dem Mammakarzinom-Risiko: „Man kann hier ehrlicherweise keine klare Antwort geben. Es gibt Daten, die auf ein größeres Risiko schließen lassen, und es gibt Daten, die das widerlegen. Der vorsichtige Schluss muss zu diesem Zeitpunkt lauten: Man kann ein erhöhtes Risiko nicht ausschließen.“ SCH

Gemeinsamer Kongress der Austrian Society for Sexual Medicine und der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin und Sexualtherapie „Ganz Frau – Ganz Mann“, November 2008

Androgenmangel

Vermehrt:

  • Hitzewallungen
  • Schlafstörungen
  • Depression
  • Kopfschmerzen

Verringert:

  • alles rund um den Sex: Lust, Fantasien, Erregung, Vergnügen
  • vaginale Vasokongestion
  • Schambehaarung
  • Knochenmasse, Muskeldichte
  • Lebensqualität

Jugendliche und Sexualität
Sexualaufklärung für Burschen

WIEN – Wie sollte eine maßgeschneiderte Aufklärung für Burschen gestaltet werden, um diese bei der Entwicklung ihrer sexuellen Identität, ihrer Werte bezüglich Sexualität und Partnerschaft sowie einer sowohl lust- als auch verantwortungsvollen Sexualität bestmöglich zu unterstützen? Zu diesem Thema führte das Europäische Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung eine Untersuchung durch und gab anschließend ein Buch heraus.

HIV-Infektionen steigen leicht an, sexuell übertragbare Krankheiten wie Hepatitis, Syphilis und Gonorrhö sind in Österreich auf dem Vormarsch, und bei Teenager-Schwangerschaften liegt Österreich im europäischen Mittelfeld. Männliche Jugendliche verwenden Kondome oft nur dann, wenn das Mädchen darauf besteht und sie werden von bestehenden Informations- und Beratungsangeboten schlechter erreicht als Mädchen.

Das ist der Hintergrund, vor dem die Untersuchung des Europäischen Zentrums durchgeführt wurde.

Aus Interviews mit 49 Burschen ging hervor, dass vor allem bildungsferne Jugendliche und solche mit Migrationhintergrund oft noch sehr traditionelle Geschlechterrollen haben, verbunden mit einem eher technischen und leistungsorientierten Zugang zur Sexualität.

In der Familie ist das Thema Sex tabuisiert; wenn im Freundeskreis darüber gesprochen wird, dominieren Scherze und Prahlereien. Männliche Jugendliche verfügen auch nur über dürftige Informationsressourcen zum Thema Sexualität. Außerdem ist der Gruppendruck, früh sexuell aktiv zu sein, sehr hoch.

Latte an Forderungen
Die Autorinnen Mag. Gabriele Schmied und Mag. Christine Reidl plädieren deshalb für eine verbesserte Gestaltung außerschulischer sexualpädagogischer Aufklärung.

Eine Reihe von Forderungen wäre damit verbunden: So würden die bestehenden Beratungseinrichtungen etwa eine längerfristige Finanzierung benötigen. Auch müssten einheitliche Ausbildungs- und Qualitätsstandards für Beratung und Sexualaufklärung weiter entwickelt werden. Männliche Berater, die eine Sprache sprechen, die die Jugendlichen erreicht, und Einbeziehung elektronische Medien (Internet, E-Mail, Handy), die einen niederschwelligen Zugang zu Informationen ermöglichen, wären wünschenswert. Außerdem müsste eine ausgewogene Mischung zwischen getrennt geschlechtlicher und gemeinsamer Aufklärung angeboten werden.

Kultur- und geschlechtsspezifische sowie nach Alter und sozialer Schicht differenzierte Aufklärungskonzepte sollten entwickelt werden. Die Kooperationen zwischen Medizinern und Jugendeinrichtungen wären wünschenswert (z.B. regelmäßige Jugendsprechstunde in Jugendeinrichtungen oder in der Arztpraxis).

Wie wichtig eine gute Aufklärung für junge Menschen ist, weiß auch die Sexualberaterin Bettina Weidinger vom Österreichischen Institut für Sozialpädagogik aus ihrer täglichen Praxis: „Die Situation ist auch deshalb brisant, weil wir sehr rasche Entwicklungen bei den Informationsquellen sehen, Änderungen gibt es bereits alle zwei bis drei Jahre.

Kinder und Jugendliche machen heute bspw. schon sehr früh Pornoerfahrungen, etwa durch Pornoclips am Handy, und sind damit meist überfordert.“

Dass zumindest einige ihrer Forderungen umgesetzt werden, hoffen die beiden Autorinnen, denn „die außerschulische Sexualpädagogik kann Burschen dabei helfen, in einer Welt voller sexueller Bilder und widersprüchlicher Anforderungen eine selbstbestimmte Männlichkeit und eine verantwortungsvolle, partnerschaftliche, aber auch lustvolle Sexualität zu entwickeln“. epo

G. Schmied, C. Reidl: Männliche Jugendliche: Sexualität und Aufklärung. European Centre, 2008, 216 Seiten, ISBN 978-3-902426-47-5, 28 €
Zu bestellen unter: www.euro.centre.org

Erektile Dysfunktion
Spontaner Sex durch tägliches Pillenschlucken

LINZ – Den Sex nicht mehr planen zu müssen, wäre nach Ansicht der Patienten der größte Fortschritt einer Medikation für die Therapie der erektilen Dysfunktion (ED). Bislang war die Sexualität unweigerlich zeitlich an das Schlucken der Tablette gekoppelt. Ein neues Regime, nämlich die tägliche Dosierung eines PDE-5-Hemmers, könnte hier Abhilfe schaffen.

Bei einer täglichen Dosierung werde einerseits der Patient nicht mehr an seine ED erinnert und „auf der anderen Seite ist er allzeit bereit“, bringt Univ.-Doz. Dr. Andreas Jungwirth, EMCO Privatklinik Bad Dürrnberg, Salzburg, auf der Linzer ÖGU-Tagung, die Vorteile auf den Punkt.

Auch das bei einer On-Demand-Einnahme für manche Paare oft belastende „Abwarten“ bis zum maximalen Plasmaspiegel falle beim „daily dosing“ weg. Allerdings ist nicht jeder PDE-5-Hemmer dafür geeignet. Schon bei der bedarfsabhängigen Einnahme von manchen PDE-5-Hemmern scheint es neben pharmakologischen Wirkungsweisen einen gewissen additiven Effekt zu geben.

So wisse man bereits aus den ersten Studien, dass z.B. Tadalafil 5 mg auch bei On-Demand-Gabe zu einer deutlichen Verbesserung der ED geführt und dass die mehrfache Einnahme auch den Response verbessert habe, berichtet Doz. Jungwirth.

Auf die Halbwertszeit kommt es an
Warum Tadalafil der einzige PDE-5-Hemmer ist, der für die tägliche Dosierung geeignet ist, ist mit den unterschiedlichen Halbwertszeiten zu erklären. So hat Tadalafil eine mittlere Halbwertszeit von 17,5 Stunden (gegenüber anderen PDE-5-Hemmern mit zirka vier Stunden Halbwertszeit).

„Tadalafil hat dadurch den großen Vorteil, dass man trotz geringer Dosis-Einnahme sehr wohl eine Dosis-Akkumulation erwarten kann“, sagt der Urologe. Nach fünf Tagen komme es bei täglicher Anwendung zu einem stabilen Plasmaspiegel. „Gegenüber der Einzeldosis ist ab dem fünften Tag der Plasmaspiegel von Tadalafil 1,6-fach erhöht, d.h. ich bin in einem doch deutlich pharmakologischen Bereich.“

Doz. Jungwirth stellte in Folge zwei randomisierte, plazebokontrollierte Studien (Europa1, USA2) vor, in denen u.a. überprüft wurde, welche Dosierung für die tägliche Anwendung am besten geeignet ist – 5 mg versus 10 mg (n = 268 Männer) oder 2,5 mg versus 5 mg (n = 287 Männer). Weiters wurde auch die Langzeit-Wirksamkeit wegen einer eventuellen Tachyphylaxie in (an die beiden Studien anschließenden) offenen Beobachtungsstudien erforscht.

Dabei wurden nicht nur „junge, gesunde, dynamische Männer“ untersucht, wie der Urologe hervorhebt, sondern sehr viele Männer mit Grundkrankheiten wie Hypertonie (fast ein Drittel), BPH (ein Viertel) und Diabetes mellitus (15 %).

Die Ergebnisse nach zwölf- bzw. 24-wöchiger Therapie: „Die Verbesserungen der ED waren bemerkenswert“, berichtet Doz. Jungwirth. Auch bezüglich der SEP- 2- (erfolgreiche Penetration) und SEP-3-Frage (Erektion lange genug für erfolgreichen Geschlechtsverkehr) ergaben sich keine wesentlichen Unterschiede zwischen der 5-mg- und der 10-mg-Dosis, bei beiden Dosierungen gab es eine signifikante Verbesserung der Sexualität im Verum-Arm. „Das war dann auch das Argument dafür, dass man Tadalafil 5 mg als tägliche Dosierung auf den Markt gebracht hat“, informiert Doz. Jungwirth über die Konklusion aus der Studie.

Was die NW-Profile der täglichen Dosierung versus On Demand anbelangt, zeigte sich Folgendes: „Die Nebenwirkungen, insbesondere Kopfschmerzen und Dyspepsie, waren bei der On-Demand-Gabe deutlich höher als bei der niedrig dosierten Once-a-Day-Gabe. Das haben die Patienten als sehr angenehm empfunden“, erzählt der Urologe von den Rückmeldungen seiner 20 Salzburger Patienten, die an der Studie in Europa teilgenommen haben (siehe auch Kasten).

Dazu berichtet Doz. Jungwirth, dass es bei seinen Patienten überhaupt keinen Plazebo-Effekt gegeben habe (sechs von 20 waren im Plazebo-Arm) – ganz im Gegenteil: „Die Patienten, die im Plazebo-Arm waren, haben gesagt, dass ihre Sexualität während dieser Studie schlechter geworden ist.“ Ähnlich bei der SEP-2-Frage (erfolgreiche Penetration), wo die Patienten meinten: „Ich spüre nichts, ich bin sicher im Plazebo-Arm …“ Schließlich beantwortet der Urologe noch die Frage, ob es bei Langzeit-Einnahme des PDE-5-Hemmers zu einer Tachyphylaxie kommt. Zumindest für den Zeitraum von zwei Jahren könne darauf laut den Studienergebnissen mit „Nein“ geantwortet werden. Gro

1 Porst H et al., European Urology 2006; 50: 351 – 9
2 Rajfer J et al., J Impotence Res 2007; 19: 95 – 103

Vortrag „Cialis 5 mg täglich – eine neue Therapieoption in der ED-Behandlung“ (mit Unterstützung der Fa. Eli Lilly) auf der Fortbildungstagung der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie; Linz, November 2008

Zwei Fallbeispiele aus Salzburg

Ein 63-jähriger Mann, 117 kg, litt seit 2004 an ED, war aber davor sexuell sehr aktiv. Er hatte noch keine PDE-5-Hemmer eingenommen. Der Installateur wies eine Reihe von Vorerkrankungen mit entsprechender Medikation auf: Diabetes mellitus Typ 2 und Hypertonie seit 1970, Hyperurikämie seit 1982, geringgradige BPH seit 2000, tachykardes Vorhofflimmern seit 2004 und kardiale Insuffizienz seit Oktober 2006. Nach der Therapie mit Tadalafil 5 mg täglich über zwölf Wochen ist er beim IIEF-Score (International Index of Erectile Function) in normale physiologische Bereiche gekommen. Auch bei SEP 2 (erfolgreiche Penetration) und SEP 3 (erfolgreicher Geschlechtsverkehr) hatte er exzellente Werte (von 66,6 auf 97,5 % und von 12,5 auf 94,7 %).

Über noch mehr Erfolg, nämlich bei jedem Geschlechtsverkehr (100 % bei SEP 2 und 3, ausgehend von 72 und 25 %), konnte sich ein Manager einer großen Firma freuen, der an ED und einer Depression seit 2006 litt. Die Rückmeldungen des 54-Jährigen auf der Karteikarte: „Perfekt, unbeschreiblich, geht super, Wirkung hervorragend, sehr angenehm“.

Interview mit Dr. Christian Fiala über die „Pille danach“
Notfallkoffer für den Sexualunfall

WIEN – Im Umgang mit der Sexualität, Verhütung und ungewollter Schwangerschaft ist Österreich Schlusslicht in Westeuropa – letztlich zum Nachteil der Frauen. Wir sprachen mit Dr. Christian Fiala, Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Er ist ärztlicher Leiter des Gynmed Ambulatoriums in Wien und Salzburg und betreibt in Wien ein Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch.

MT: Ist Österreich im Umgang mit der Sexualität ein Entwicklungsland?
Dr. Fiala:
Um einen mitteleruopäischen Standard zu erhalten, bräuchten wir eine sinnvolle Sexualerziehung an den Schulen, die diesen Namen auch verdient, und eine Ausbildung der Lehrer in Sexualerziehung. Verhütungsmittel auf Krankenschein, zumindest für junge oder sozial benachteiligte Menschen. Kondomautomaten an den Schulen – und die „Pille danach“ rezeptfrei. Aber in diesem Land sind die wichtigsten Präventionsmaßnahmen leider aufgrund des großen Widerstandes von religiösen oder konservativen Kreisen nicht umsetzbar.

MT: Haben wir dadurch eine erhöhte Rate an Schwangerschaftsabbrüchen?
Dr. Fiala:
Ja, leider. Die Länder mit der niedrigsten Zahl an Schwangerschaftsabbrüchen sind Holland oder die Schweiz. In Holland gibt es auch einen freizügigen Umgang mit Sexualität, aber vor allem wird dort sehr gut verhütet. Selbstverständlich ist die „Pille danach“ in beiden Ländern rezeptfrei erhältlich. Das sollte auch in Österreich umgesetzt werden.

MT: Oft wird die „Pille danach“ als Abtreibung dargestellt. Was halten Sie davon?
Dr. Fiala:
Auf Grund des Wirkmechanismus handelt es sich bei der „Pille danach“ – z.B. der Vikela® – um ein richtiges Notfallmedikament für Frauen. Wie neuere Studien gezeigt haben wird lediglich der Eisprung verhindert, deshalb handelt es sich eindeutig um eine Verhütung. Falls der Eisprung schon stattgefunden hat, ist die Pille jedoch wirkungslos. Daher unterscheidet sie sich grundlegend von der sogenannten Abtreibungspille. Ich vergleiche die „Pille danach“ gerne mit einem Notfallkoffer bei einem Autounfall. Den muss auch jeder Autofahrer im PKW mitführen. Und niemand käme auf die Idee, den Notfallkoffer erst im Falle eines Unfalles bei einem Arzt zu besorgen. Die „Pille danach“ sollte daher wie ein Notfallkoffer immer parat sein.

MT: Wie bekannt ist die „Pille danach“ bei den Ärzten, Apothekern und Patienten?
Dr. Fiala:
In der Praxis betreue ich Frauen mit ungewollten Schwangerschaften, die zu einem Schwangerschaftsabbruch zu mir kommen.

Diesen Frauen ist die „Pille danach“ so meist unbekannt. Die wenigen Frauen, die daran gedacht haben, sind zudem häufig an der Hürde gescheitert, mitten in der Nacht oder am Wochenende zu einer ärztlichen Verschreibung zu kommen.
Aus diesem Grunde ist in den meisten europäischen Ländern die „Pille danach“ rezeptfrei erhältlich – bestärkt durch die doch eindeutigen Publikationen einer sehr guten Verträglichkeit und einer sehr geringen Rate an Nebenwirkungen.
Für mich stellt sich die Frage, warum wir in Österreich europäisches Schlusslicht sind, wenn es um den Schutz von Frauen und die Sexualität geht. red

Nähere Informationen

Gynmed-Ambulatorium
www.gynmed.at

Museum für Verhütung für und Schwangerschaftsabbruch
www.muvs.org

„Pille danach“
www.pille-danach.at

© MMA, Medical Tribune • 41. Jahrgang • Nr. 8/2009

News

ESSM Travel Fellowship 2009
MAILAND – Experten auf dem Gebiet der Sexualmedizin bei ihrer Arbeit auf die Finger zu schauen ist nach Meinung der European Society for Sexual Medicine (ESSM) die effizienteste Methode, junge Ärzte mit der Materie vertraut zu machen. Deshalb vergibt die ESSM Stipendien in der Höhe von bis zu 2000 Euro an ambitionierte Kollegen, die sich an einem spezialisierten Zentrum weiterbilden wollen. Einerseits sollen an den „Centers of Excellence“ Behandlungsansätze vermittelt werden, andererseits sollen eigene klinische Erfahrungen eingebracht und diskutiert werden. Zwei solcher Stipendiaten werden jährlich von einem Committee ausgewählt. Nähere Informationen zum Projekt und zu den Bewerbungsmodalitäten unter www.essm.org.

Jungen Männern fehlt Testosteron
MÜNCHEN – Jeder fünfte Mann in Deutschland hat möglicherweise zu wenig Testosteron im Blut. Auch die Jüngsten sind davor nicht gefeit. Zu diesem Ergebnis kamen Münchener Forscher, als sie im Rahmen der DETECT-Studie, in der es eigentlich um kardiovaskuläre Risikofaktoren geht, die Daten von 2719 Männern auswerteten. Dabei fanden sich in der Regressionsanalyse Zusammenhänge zwischen dem Hormonmangel und dem Übergewicht (mit ungünstiger Fettverteilung und hoher „waist-height-ratio“). Aber auch chronische Erkrankungen und regelmäßige Medikamenteneinnahme gingen mit tiefen Testosteronspiegeln einher.

Hormonentzug beim Prostata-Ca.
GIESSEN – Bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom haben sich zum Hormonentzug sowohl Orchiektomie als auch LHRHAnaloga bewährt. Forscher von der Urologischen Universitätsklinik Marburg und Gießen haben die medizinische Effektivität der Hormondeprivationsmethoden und deren Einfluss auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität der Patienten verglichen. Mit der medikamentösen Therapie lässt sich die Androgendeprivation zeitlich begrenzt einsetzen. Das macht einen adjuvanten und neoadjuvanten Einsatz möglich. Der intermittierende Hormonentzug brachte keinen Nachteil für das Überleben der Patienten, minimierte aber die Nebenwirkungen. Da beide Methoden offenbar gleich gut wirken, behält das reversible medikamentöse Verfahren wohl die Oberhand.

VenusMed: Vortragsreihe zu sexualmedizinischen Themen
Ende Jänner 2009 startete VenusMed – Zentrum für Sexualmedizin in Wien mit einem Vortrag zum Thema Harninkontinenz eine Initiative zur sexualmedizinischen Weiterbildung von Ärzten sowie medizinischen Fachkräften. Die nächsten Veranstaltungstermine sind: Donnerstag, 26. März 2009: „Erektile Dysfunktionen und Sexualfunktionen aus ganzheitlicher Sicht“ mit Dr. Florian Wimpissinger (FA für Urologie und OA im KH Rudolfstiftung) und Donnerstag, 28. Mai 2009: „Sexualität in der psychiatrischen Praxis“ mit Dr. Christine Allen (FÄ für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeutin und Sexualtherapeutin

Klinikum Wels-Grieskirchen: Haut- und Geschlechtskrankheiten in neuer Hand
Prim. Dr. Werner Saxinger wird mit Februar 2009 „voll Enthusiasmus“ die Leitung der Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Angiologie im Klinikum Wels-Grieskirchen übernehmen. Neben seiner mittlerweile 16-jährigen Tätigkeit absolvierte Prim. Saxinger berufsbegleitend u.a. den Universitätslehrgang für medizinische Führungskräfte und das Masterstudium für Gesundheitsmanagement an der Donau-Universität Krems.

World Congress on Men’s Health & Gender heuer in Wien
Von 9. bis 11. Oktober 2009 findet der 6. Weltkongress zum Thema Männergesundheit im Wiener Rathaus statt. Das umfassende Programm beinhaltet Themenschwerpunkte aus den Fächern Kardiologie, Urologie, Endokrinologie und Onkologie genauso wie aus den Bereichen der Psychiatrie und Arbeitsmedizi.

Interview mit Dr. Elia Bragagna
Tagung zum Thema Sexualmedizin

Dr. Elia Bragagna
Vom 21. bis 23. November 2008 findet im Wiener AKH die 4. Gemeinsame Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Sexualmedizin (ASSM) und der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin und Sexualtherapie (DGSMT) statt. Eine Möglichkeit für alle Ärzte, das sexualmedizinische Wissen auf den neuesten Stand zu bringen. MT sprach mit der Präsidentin der ASSM Dr. Elia Bragagna.

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Schwerpunkt Sexualmedizin

Flaute im Bett und Frust mit der Lust. Immer mehr Männer und Frauen sind mit ihrem Sexualleben aus dem einen oder anderen Grund nicht zufrieden, und immer mehr trauen sich, ärztliche Hilfe zu suchen. Und so werden Ärzte zunehmend mit Themen wie Erektionsstörungen, Lustlosigkeit oder Inkontinenz konfrontiert oder sprechen diesen wichtigen Teil der menschlichen Existenz von sich aus an. Wer seinen Patienten auch bei deren intimsten Problemen professionell beistehen möchte, kommt um das Thema Sexualmedizin nicht herum. Der MT-Schwerpunkt Sexualmedizin will Ihnen spannende und informative Einblicke bieten. Lesen Sie das Exklusiv- Interview mit einem Transsexuellen, ein Update über die andrologische Forschung, Berichte vom Kongress für Sexualmedizin in Wien und vieles mehr.

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Ejaculatio praecox, Sexualleben, Sexualstörungen, Foto: Bilderbox
Die Ejaculatio praecox hat auch gravierende Auswirkungen auf das Sexualleben der Frau – 53 % der Partnerinnen entwickeln ihrerseits Sexualstörungen.

Univ.-Doz. Dr. Andreas Jungwirth

Univ.-Doz. Dr. Andreas Jungwirth

ASSM
Die Austrian Society for Sexual Medicine (ASSM) wurde 2004 als österreichische Fachgesellschaft der ESSM (European Society for Sexual Medicine) bzw. der ISSM (International Society for Sexual Medicine) gegründet. Ziel ist, eine interdisziplinäre Plattform für spezifische Gesundheitsfragen auf dem Gebiet der Sexualmedizin zu sein.
www.assm.at

www.essm.org

JSM
Das offizielle Journal der Internationalen Gesellschaft für Sexualund Impotenz-Forschung befasst sich mit Grundlagen-Forschung und klinischen Studien aus dem Bereich der sexuellen Funktion und Dysfunktion.
http://jsm.issir.org

Transgender
Der Treffpunkt für alle Transsexuellen, Transvestiten, Crossdresser – mit Infos zum Einkaufen, Kontaktbörse, Diskussionsforum, Adressen rund um TransGender aus Österreich und der ganzen Welt.
www.transgender.at

Andrologische Beratung
Die Idee einer andrologischen Beratung im Internet wurde vor über drei Jahren als „Schnapsidee“ unter Urologen geboren. Heute ist die Online-Beratung des deutschen Facharztes Dr. Heribert Schorn weithin bekannt.
www.penisverkruemmung.de

Online-Forum
Patienten, die zu heiklen urologischen Themen anonym Fragen stellen wollen, finden auf dieser Web-Site eine gute Möglichkeit.
www.uroteam.de

ÖGU
Die Website der Österreichischen Gesellschaft für Urologie (ÖGU) bietet neben der obligaten Präsentation von Vorstand, Mitgliedern und Arbeitskreisen und der Darstellung des Lehr- und Lernzielkatalogs einen Kongress- und Tagungskalender sowie ein Diskussionsforum.
www.uro.at

FEM
FEM ist ein Gesundheitszentrum für Frauen, Eltern und Mädchen in der Semmelweisklinik sowie für Männer und Väter und Burschen im Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital. Ziel ist es, einen gesundheitsbewussten Lebensstil zu fördern, ein Schwerpunkt der Beratung beinhaltet Fragen zu Partnerschaft und Sexualität.
www.fem.at